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Italien: Parmalat-Gründer muss wegen Betrugs zehn Jahre ins Gefängnis

Calisto Tanzi, der den Konzern Parmalat gegründet hatte, ist von einem italienischen Gericht wegen Betrugs und Bilanzfälschung zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden. Acht weitere Mitangeklagte wurden freigesprochen.

Der Konzern musste 2003 einen Insolvenzantrag stellen, nachdem herausgekommen war, dass mehr als 14 Milliarden Euro spurlos verschwunden waren. Nach einer genaueren Bilanzprüfung wurde später sogar festgestellt, dass sich der gesamte Fehlbetrag auf 23 Milliarden Euro belief (SN berichtete).

Seit drei Jahren ist Parmalat wieder an der Börse notiert. Ein Konkursverwalter hatte den Konzern wieder konkurrenzfähig gemacht.


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WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Jahr, Italien, Gefängnis, Grund, Betrug, Gründer, Parma
Quelle: www.tagesschau.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2008 10:45 Uhr von El Indifferente
 
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Wenn es um Geld geht kennt der Staat keinen Spaß. Hätte er einen tot geschlagen, wäre er mit einer geringeren Strafe davon gekommen. Natürlich sollte er eine Strafe bekommen, aber zehn Jahre für Bilanzfälschung finde ich schon sehr hart.
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19.12.2008 11:05 Uhr von vmaxxer
 
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wie ???? Wie können 14000 bzw 23000 Millionen *einfach so* verschwinden ?
ich mein... das ist doch eine riesige summe ???

10 Jahre knasst absitzen, danach fertiger Milliardär...
Auch nett...


(Dafür 10 Jahre Knast und für vergewaltigung werdens nur 2-3 ... geld regiert die welt...*wurgs*)
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19.12.2008 11:20 Uhr von vostei
 
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genau: es kommt noch hinzu, dass ein Konkursverwalter den Konzern wider hoch gebracht hat - d.h. Tanzi hat zudem noch im Job versagt!

10 Jahre, davon sitzt er vier oder fünf ab und legt dann die Füße hoch...

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