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Pillen statt Spritzen - Neue Immunisierungsmethode bei Heuschnupfen

Viele von Heuschnupfen Geplagte haben in der Vergangenheit eine langwierige Immunisierungstherapie mittels Injektionen über sich ergehen lassen müssen. Nun gibt es die Möglichkeit, eine Immunisierung durch Einnahme von Tabletten oder Tropfen herbei zu führen.

Die Therapie wird von den Krankenkassen bis jetzt allerdings nur für Erwachsene gezahlt, bei denen die herkömmliche Methode zu Komplikationen führt, denn die Krankenkassen bevorzugen die Immunisierung mittels Spritzen.

Die Vorteile der neuen Therapiemethode liegen darin, dass der Patient die Tabletten zu Hause einnehmen kann und nicht für jede Einnahme zum Arzt gehen muss. Des Weiteren sinkt die Wahrscheinlichkeit, an allergischem Asthma zu erkranken. Zudem sinkt der Verbrauch an Medikamenten.


WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Sprit, Pille, Spritze
Quelle: www.tz-online.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2008 10:12 Uhr von El Indifferente
 
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Also ich habe eine Immunisierungstherapie mittels Spritzen hinter mir und ich muss sagen, dass ich damals froh über Tabletten gewesen wäre. Jede Woche zum Arzt, um mir eine Spritze geben zu lassen, nach deren Injektion ich so fertig war, dass ich danach nur noch ins Bett fallen konnte. Allerdings bin ich heute froh, dass ich es gemacht habe, denn meine Symptome sind so gut wie verschwunden.
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19.12.2008 10:37 Uhr von Jaecko
 
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Neu? Ich hab vor 8 Jahren so ne Immunisierung mit Tropfen gemacht... also so neu kanns eigentlich nicht sein...
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19.12.2008 10:42 Uhr von Commocruiser
 
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Das ist doch mal sehr interessant! Muss ich unbedingt gleich meinem Bruder erzählen.
Denn er sowie viele andere scheuen dies nur weil sie keine zeit für die Spritzen haben.
Und andere haben dann unter dem Niesen usw. zu leiden. Vielleicht machen es jetzt viele!
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19.12.2008 12:08 Uhr von El Indifferente
 
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@Jaecko: Also für mich ist das absolut neu. Habe mich allerdings auch nach meiner erfolgreichen "Spritzenimmunisierung" nicht mehr allzu sehr mit der Thematik beschäftigt.

Hat dir das damals die Krankenkasse gezahlt oder musstest du das selbst zahlen?
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19.12.2008 12:37 Uhr von der.papst
 
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Nicht neu: Ich habe bereits 1997 eine Behandlung mit dieser "neuen" Immunisierungsmethode bekommen, als Tropfen.

Die Kasse hat es anstandslos bezahlt.

Die Therapie war jedoch bei mir absolut wirkungslos.
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19.12.2008 12:42 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Heisst das nicht Desensibilisierung? Immerhin reagiert der Organismuss übersensibel auf bestimmte Pollenarten.

Denke nicht das die Pillen oder Spritzen Immun gegen Pollen machen.
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19.12.2008 13:02 Uhr von der.papst
 
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@DesWahnsinnsFetteKuh: Es ist streng genommen eine Hyposensibilisierung.

Dabei wird der Körper durch extrem hohe Dosen an den allergieauslösenden Stoff gewöhnt. Die Allergie ist dann nicht weg, aber bei im Alltag vorkommenden Dosen sollte es dann keine allergische Reaktion mehr geben.

So weit die Theorie, nicht bei jedem hilft es.
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19.12.2008 13:20 Uhr von Jaecko
 
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Gezahlt hats bei mir auch die Kasse.
Von der Wirkung her... naja... für 4 Jahre hatt ich Ruhe, dann gings wieder langsam los. Aber immerhin nicht mehr so extrem wie davor.
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19.12.2008 13:20 Uhr von itschlumpf
 
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neu ? naja...so neu ist die Methode nicht. Ich nehme diese Grazax-Tabletten seit fast einem Jahr. (nebenbei: sehr gute Wirkung schon nach kurzer Zeit!)

Aber is nix neues!
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19.12.2008 19:58 Uhr von charlysmama
 
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Risikoreicher: Eine Freundin hat die Hyposensibilisierung beim Arzt machen lassen. Allerdings bekam sie im zweiten Jahr (Spritzen bekommt man über drei Jahre für je 8 Wochen) einen schweren Asthmaanfall.
Hätte sie das Medikament zu Hause eingenommen ohne Aufsicht, wäre es nicht unbedingt glimpflich ausgegangen.
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19.12.2008 22:55 Uhr von Davtorik
 
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gute sache: da ich selbst betroffen bin und nie immunisiert wurde, wäre ich froh, wenn die bald auf denmarkt kommen, weil auf spritzenhab ich auch keine lust

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