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Lebensgefährlich verletztes Unfallopfer flüchtet vom Unfallort

Am vergangen Mittwoch übersah ein Autofahrer in Bergisch Gladbach (NRW) beim Linksabbiegen einen Fußgänger und fuhr diesen an. Ein herbeigeeilter Zeuge und der Fahrer mussten bei der Erstversorgung des Opfers feststellen, dass dieses nicht ansprechbar war und aus einem Ohr blutete.

Doch bereits kurze Zeit später rappelte der Mann sich auf und verschwand wortlos und schwankend vom Ort des Geschehens. Man vermutet, dass er geschockt war. Dank der detaillierten Beschreibung konnten die herbei gerufenen Polizisten eine umfangreiche und letzen Endes erfolgreiche Suche starten.

Der Mann wurde, nachdem die Polizisten eine Türe eintreten mussten, bewusstlos in seiner Unterkunft auf dem Bett liegend angetroffen. Die zu Hilfe gerufenen Rettungskräfte stellten eine lebensbedrohliche Verletzung fest. Er wurde mittels einer Drehleiter geborgen und in eine Klinik gebracht.


WebReporter: Hexenmeisterchen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Leben, Gefahr
Quelle: www.rhein-berg-online.ksta.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2008 09:03 Uhr von BlackDevil08
 
+7 | -31
 
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19.12.2008 09:07 Uhr von calenleya
 
+25 | -0
 
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Echt heftig: was so ein Schock alles mit einem Menschen macht. Aber das der Mann trotz der Blutung und den beiden Zeugen einfach abhaut ist echt mal hart. Aber zum Glück haben die beiden den Mann so gut beschrieben das die Polizei ihn dann doch gefunden. So konnte dieser dann auch zum Glück versorgt werden.
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19.12.2008 09:12 Uhr von flokiel1991
 
+25 | -7
 
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vielleicht: hatte er angst vor der Polizei weil er irgendwas verbrochen hat.
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19.12.2008 09:19 Uhr von Major_Sepp
 
+9 | -8
 
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flokiel1991: Ich dachte zuerst:

"Schön blöd wenn man in "Illegaler" ist"

Aber deine Version könnte auch stimmen :-)
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19.12.2008 09:48 Uhr von hanshin
 
+13 | -1
 
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Ich muss: calenleya Recht geben. Es ist echt heftig, was ein Schock alles bewirken kann. Hab mal von einem Unfall gehört bei dem das Opfer mit einem gebrochenen Bein (glaub es war ein doppelter Bruch der Wadenbeins) 2 km zu sich nach Hause gelaufen ist. Nichtsdestotrotz hofe ich, das es dem Opfer bald wieder besser geht.

PS. Im zweiten Abschnitt, letzter Satz, hat sich ein kleiner Rechtschreibfehler eingeschlichen. Bei "letzten Endes" fehlt ein t.
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19.12.2008 10:29 Uhr von Ganker
 
+7 | -1
 
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das mit dem schock: kann ich nur ebstätigen. mein bruder hatte einmal einen fahrradunfall mit einem auto. er ist mit dem helm gegen die heckscheibe geknallt ist (zum glück hatte er einen helm auf...). diese hat er dann auch durchschlagen und ist mit seinem linken arm und linken oberschenkel in die scherben gefallen. er ist 5min heimgelaufen, hat gesagt er ist in ein auto gefahren und hat die scheibe kaputt gemacht. er hat total am arm/bein geblutet und es steckten noch scherben in seinem arm/bein. er merkte erst was los ist als wir im krankenhaus waren. dann hat er angefangen zu schreien/weinen weils ihm so weh getan hat. davor war er total still und hat fast garnix gesagt...
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19.12.2008 11:17 Uhr von Atarix777
 
+13 | -0
 
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Also mir hat es als Jugendlicher bei: einem Unfall mal das halbe Kinn weggerissen. Ich Erinnere mich, dass ich auch mit dem Rad ohne Schmerzen zu verspüren Blutüberströmt knappe 3 Kilometer mit dem Rad Nachhause gefahren bin ohne zu Verstehen, was eigendlich Passiert war.

Schon der Hammer wie das Gehirn auf so einen Schock reagiert - ist warscheinlich aber auch eine art Schutzfunktion, um den Schmerz zu lindern und einem die möglichkeit zu geben, zumindest solange durchzuhalten bis Hilfe in der nähe ist oder auf sich Aufmerksam zu machen...
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19.12.2008 12:27 Uhr von cefirus
 
+2 | -15
 
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19.12.2008 15:35 Uhr von Firehedgehog
 
+2 | -1
 
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Wie konnten es die Beteiligten verantworten: ihn erstmal weggehen zu lassen?
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19.12.2008 19:43 Uhr von BigNose82
 
+1 | -1
 
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Da sieht man mal: wieder, dass viele Personen mit einem Unfall überfordert sind und gar nicht wissen, was sie tun sollen. Wenn dieser Mann wirklich nicht davon abzuhalten war zu gehen, dann hätte ihn mindesttens einer der Helfer begleiten müssen. Der Normalfall bei nicht anspechbaren, offensichtlich Verletzten Personen ist fixieren und warten bis der Arzt da ist...
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19.12.2008 19:45 Uhr von bolitho
 
+4 | -0
 
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Es ist ein altbekanntes und durch die Physiologie: begründetes Problem: Das Adrenalin sorgt dafür daß der Schmerzimpuls unterdrückt und der Fluchtinstinkt übermächtigt wird - seit der Steinzeit gilt es sich trotz Verwundung aus der Gefahrenzone zu retten - das begünstigt die Überlebenschance.

Daher: Einen Verletzten niemals (!) alleinlassen, Beruhigen (baut Adrenalin und damit den Fluchtimpuls ab) und die Vitalfunktionen (Puls, Atmung) im Auge behalten.

Wenn denn doch einer "türmt": Sofort Polizei informieren, möglichst die nächste Rettungshundestaffel arlamieren lassen, dafür z.B. Kleidungsstücke oder andere persönliche Gegenstände des Flüchtigen bereithalten.

In der Nähe meines Wohnortes ist ein PKW-insasse nach einem Unfall abgehauen - und wurde Tage später durch Zufall nur etwa 200m von der Unfallstelle entfernt erfroren gefunden - auf den Einsatz von Suchhunden hatten man "verzichtet".
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19.12.2008 21:53 Uhr von IchImLeben
 
+4 | -0
 
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Schock: Leider ist es fast immer so, dass ein Schock und die Reaktion Betroffener unterschätzt wird. Die Blutung aus dem Ohr deutet auf eine Schädelbasisfraktur hin. Außerdem ist da noch das sogenannte freie Intervall bei Schädelverletzungen ( Bewusstlos, Aufklaren und dann tiefe Bewusstlosigkeit)
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20.12.2008 04:43 Uhr von cefirus
 
+0 | -0
 
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Germanus Humorlosus: Von dene treiben sich hier offensichtlich ein ganzer Haufen rum. :D
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20.12.2008 05:55 Uhr von Malti2
 
+1 | -0
 
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Im Zustand des "Schocks" machen Menschen recht ungewöhnliche Dinge. Um ein Beispiel zu nennen: Ein Unfallfahrer, der bei einem Unfall seinen kompletten Fuss und einen teil des Unterschenkels verloren hat, sitzt neben seinem Wrack und versucht mit einem Radkreuz schonmal den Kotflügel auszubeulen. Sein Kommentar: Irgendwo muss ich ja anfangen meine Karre zu reparieren und schließlich ist mir nichts passiert.

Man sollte also immer und bei jedem Verletzten abtasten / absuchen, ob man irgendwelche Verletzungen findet, denn es gibt Fälle, in denen die Personen ihre Verletzungen gar nicht bemerken. Auch sollte man sich bei ansprechbaren Patienten nicht in die irre führen lassen, wenn diese scheinbar klar sind und orientiert antworten. So ein Schock kann sich auch schonmal etwas später entwickeln oder nicht ganz offensichtlich sein.

Auch die Frage von Ersthelfern + sonstigen Rettern, wieviele Personen in einem Auto waren kann manchmal ganz hilfreich sein. Dumm wenn ein Vater im Krankenhaus 6 Stunden nach dem Unfall mal fragt, wie es seinem Sohn eigentlich geht und man am Unfallort nur einen Verletzten (nämlich den Vater) vorfindet. Hatte eine befreundete Rettungswache vor nicht allzulanger Zeit gehabt, zum Glück haben Suchhundestaffel & Feuerwehr den Sohn dann noch finden können, ohne das es schlimmer ausgegangen ist. Aber das hätte durchaus anders ausgehen können, weil der Junge auch bewußtlos aufgefunden worden ist nur 1,5 Meter von einem tiefen Graben entfernt...

Kurzum: Sowohl als Retter als auch Ersthelfer: Erwarte nichts und rechne mit allem !
Verletzte verhalten sich nicht immer gemäß Lehrbuch / Erste-Hilfe-Kurs.

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