19.12.08 17:39 Uhr
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Wahrheit über das Geben und Nehmen: Je mehr man nimmt, desto mehr verliert man

Wie Psychologen der University of Chicago nun herausfanden, fällt die Reaktion ärger aus, wenn man sich etwas nimmt, als wenn man es mit jemandem teilt. Hierzu wurden die Probanden in zwei Gruppen eingeteilt. Dabei wurde der ersten Gruppe je Proband 100 $ gegeben. Sie sollten das Geld zunächst teilen

Es wurden entsprechend 50 $ an ein Gegenüber gegeben und 50 $ wurden einbehalten. Wurden die Rollen dann vertauscht, hat der erste Proband im Schnitt 49,50 $ gekriegt. In einem Schwesterexperiment besaß wiederum eine Person 100 $. Diesmal sollte sich der andere aber das Geld selber nehmen.

In diesem Fall nahm er sich 50 $. Wurden hier die Rollen vertauscht, wurden demjenigen, der zuerst die 100 $ hatte, nur 42,50 $ zurückgelassen. Hieraus wird ersichtlich, dass die Reaktion auf "Geben" moderater ausfällt als auf die Aktion "Nehmen".


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WebReporter: ingwer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wahrheit
Quelle: www.sciencedaily.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2008 17:47 Uhr von Artim
 
+12 | -1
 
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etwas: verwirrend fand ich die letzten beiden Absätze. Für meinen Tei finde ich die Freude grösser anderen eine Freude zu machen und sich mitfreuen zu können, als nur die einfache Freude wenn man selber was bekommt :)
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19.12.2008 18:21 Uhr von anderschd
 
+13 | -1
 
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Das erklär mal: unseren Frackträgern in der obersten Etage aller Firmen.
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19.12.2008 19:23 Uhr von bolitho
 
+13 | -0
 
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Ein chinesisches Sprichwort sagt daß in eine offene Hand viel mehr Reis passt als in eine geschlossene....
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20.12.2008 02:12 Uhr von Lmax1
 
+1 | -1
 
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Okay Nach einem Blick in die Quelle hab ich´s jetzt auch verstanden. ;-)
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20.12.2008 07:50 Uhr von meisterthomas
 
+3 | -1
 
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Auf Kosten Anderer lebt sich am besten? Unsere Sozialisation ist sadomasochistisch und das ist menschlich. Denn für unseren Nachteil sorgen viele, für unseren Vorteil bestenfalls wir selbst.

Soweit unsere Verantwortung aber nicht über den eigenen Tellerrand hinaus geht, bleiben wir demokratieunfähige Masochisten, bis in den Zerfall unserer sozialen Umwelt der Anarchie der Macht ausgeliefert.
Nichts anderes ist Deregulierung, Vernachlässigung, Subvention und Umverteilung. Den Mächtigen freut sie, die Anderen verblöden im ursprünglichen Sinn des Wortes, von sich blutig und machtlos ergeben müssen.

Freiheit und Gleichheit sind selbstverständlich einander widerstrebende Ziele, so wie Liberalismus und Sozialismus eben auch! – Ihr Optimum entwickelt sich demzufolge bestenfalls in der Dynamik mehrheitlicher Willensbildung, nicht aber in der Statik dogmatischer Ideologien, ob nun Kapitalismus, Kommunismus, oder auch kirchlichen Dogmen.

Das gleiche gilt für unsere Fähigkeit zu politischer Verantwortung. Unsere Solidarität und soziale Verantwortung, sprich Brüderlichkeit sind sicher nicht grenzenlos, aber unsere Neigung, diese zu vernachlässigen ist grenzenlos und führt unsere Sozialisation immer wieder in den Bankrott.

Unsere politische Verantwortung kann sich nicht unter dem Deckmantel von Eintopfparteien entwickeln, denn Streit ist der Beitrag unserer Sozialisation zu ihrer Entwicklung. Und dieser findet in der Hierarchie und Willensbildung einer Seilschaft, wie auch Partei eher um Rang und Posten als um Inhalte statt.
Hinzu kommt, dass die logische Seilschaft der Macht aus Wirtschaft und Politik, mit der Regierungsdauer anwächst und sich verfestigt.

Was uns fehlt ist unser Wille zu Demokratie und politischer Selbstverantwortung. Diesen haben wir uns von so genannten Volksparteien und unserer Wirtschaft nehmen lassen. – Um das aufzubrechen bedarf es unseren Untergang, oder aber die politische Polarisierung und Wiederbelebung unserer Willensbildung zwischen den Parteien, Links und Rechts.

Das führt uns zu der Gangart eines Betrunkenen, ist sturzgefährlich und auch kaum ohne Blessuren zu bestehen. Aber solange wir noch wanken statt schwanken können wir nur noch blutig, verblöden.
Mit unserer sozialen und politischen Selbstverantwortung finden wir dann sicher auch zu einer anderen, vielleicht aufrechten Gangart zurück.

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