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Urteil: Angestellte verliert Prozess um 500.000 Euro

Eine 38-Jährige ist vor dem Arbeitsgericht Wiesbaden mit ihrer Forderung auf 500.000 Euro gescheitert. Sie hatte wegen Diskriminierung geklagt. Stattdessen wurden ihr rund 10.000 Euro vom Gericht zugesprochen.

Die Versicherungsberaterin begründete ihre Klage damit, dass sie sich aufgrund ihrer Herkunft und wegen ihres Geschlechts diskriminiert fühlte. Deshalb forderte sie 433.900 Euro, um ihre Einkommenseinbußen auszugleichen. Außerdem verlangte sie mindestens 43.270 Euro an Schmerzensgeld.

Den Arbeitsplatz der Frau, die schwanger war, hatte der Arbeitgeber an einen Mitarbeiter vergeben. Dieser erhielt angeblich zudem noch ein höheres Gehalt. Laut Gericht sei lediglich eine "Benachteiligung der Klägerin aufgrund ihrer Mutterschaft und damit wegen ihres Geschlechts" gegeben.


WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Prozess, Urteil, Angestellte
Quelle: www.stern.de
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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2008 20:02 Uhr von Ulli1958
 
+31 | -44
 
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18.12.2008 20:39 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
+22 | -14
 
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Frechheit: Wo kommen wir denn auch in wenn plötzlich Arbeitsplätze von Frauen an völlig bildfremde Männer vergeben werden! Also sowas. Immerhin wurde dieser Arbeitsplatz als "Frauenarbeitsplatz" geschaffen! Und das dieser dahergelaufene Kerl auch noch mehr Geld als die Klägerin erhält kann zwar daran liegen, dass der Mann den Job weitaus effizienter und wirtschaftlicher für das Unternehmen ausübte - aber das ist egal, denn eine Arbeit wird nur nach Tarif bezahlt und nicht danach wie gut die geleistete Arbeit ist. Punkt.

Wer Ironie findet darf sie behalten....

P.S. Als betroffener "Ersatzmann" würde ich jetzt mit den gleichen Forderungen klagen, denn wenn diese Aussagen der Frau nicht sexistisch und mehr als verletztend für den Mann sind, dann dreht sich auch die Erde um den Mond. Gehaltsausfall, gerichtlich sanktioniertes Mobbing und Arbeitsplatzverlust sind die Folgen für den armen Kerl, dessen "Schuld" einfach war kackfrech einen "Frauenarbeitsplatz" zu besetzen und diesen Job vielleicht sogar auch noch besser auszuüben! Wer weiß ob der nach diesem Urteil überhaupt noch irgendwo einen JOb findet.
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18.12.2008 20:40 Uhr von Fels
 
+46 | -12
 
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Hallo Arbeitgeber, Gesicht merken und in Zukunft bloß nicht einstellen.
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18.12.2008 20:42 Uhr von maretz
 
+20 | -12
 
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Schade das die nich durchgekommen ist... dann wüsste ich das ich morgen mir nen grund suche warum ich diskriminiert werde und wäre lustig klagen gegangen... Für 500.000 Euro kann man scho nen schönen Urlaub machen :)

Ok - ernsthaft: Die sollte lieber ihren Arzt verklagen - das der die aus der Anstalt entlassen hat obwohl doch offentsichtlich noch einige geistige Schäden vorhanden sind... - oder womit möchte die als kleine Versicherungsangestellte gleich 500.000 Euro begründen? (Alternativ auch den Mathelehrer verklagen - der hat offentsichtlich seine Arbeit nich richtig gemacht)
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18.12.2008 20:51 Uhr von ThomasHambrecht
 
+11 | -3
 
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Klingt vielleicht blöd was isch schreibe aber aus Sicht eines Arbeitgebers ist es eben ein Nachteil, wenn eine (höhere) Angestellte wegen Mutterschaftsurlaub längere Zeit ausfällt - er braucht in dieser zeit Ersatz. Das klingt jetzt völlig dumm - aber eine kleine Firma stellt deshalb wohl lieber dafür einen Mann ein.

Zum Thema Versicherungsberater:
Ich habe 4 Jahre die EDV in einer Finanzberatung gemacht und weiss, dass 80 von 100 Mitarbeiter selbst einen Offenbarungseid vor Gericht geleistet haben, weil sie mit ihrem eigenen Geld nicht klarkamen, gnadenlos verschuldet waren aber teuer leben wollten. Passt irgendwie ins Bild.
Solche Leute wollen aber andere Menschen beraten.
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18.12.2008 21:12 Uhr von mensa10
 
+12 | -19
 
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Ja und: Bei uns im Netto wurde eine neue Chefin eingestellt.
Das erste was sie gemacht hat:
Alle Ausländer/Türken rausgeschmissen (Leiter,Auszubildende,Verkäufer,....) und nur Deutsche eingestellt.

Begründung des Rauswurfs: Ausländer arbeiten nicht sogut wie Deutsche.

Meine Kumpels haben sich natürlich riesig aufgeregt und haben Beschwerde eingelegt.
Stellt euch mal vor: Ihr macht Ausbildung, seit fast fertig und dann werdet ihr rausgeschmissen, weil ihr keine Deutsche seit.
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18.12.2008 21:17 Uhr von Ulli1958
 
+12 | -6
 
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@mensa10: Für solche Fälle ist das Antidiskriminierungsgesetz eigentlich gemacht. Meistens sind die Vorgesetzten allerdings in der Lage, plausible Gründe für die Kündigungen zu finden (Verhalten, Arbeitsmoral, Verspätungen, Bekleidung). Da kann man wenig tun, wie dieser Fall hier erneut gezeigt hat.
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18.12.2008 21:44 Uhr von no_trespassing
 
+17 | -2
 
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@mensa10: Ich glaub, Du flunkerst ein bisschen.
Selbst wenn die Chefin die Zarin von Russland wär - sie kann nicht ohne weiteres Azubis feuern. Die IHK würde bei sowas Stress machen ohne Ende. Und gerade bei größeren Läden wie Netto.

>>Stellt euch mal vor: Ihr macht Ausbildung, seit fast >>fertig und dann werdet ihr rausgeschmissen, weil ihr >>keine Deutsche seit.

Ach, wem willst du denn diesen Quatsch erzählen, sag mal? Azubis haben quasi Kündigungsschutz bis Ende ihrer Ausbildung. Nur in der PROBEZEIT ist eine Kündigung möglich, danach muss mehrfach etwas wichtiges vorgefallen sein, bis ein Azubi gefeuert werden kann.
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18.12.2008 21:44 Uhr von Schwanenkoenig
 
+15 | -5
 
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Das ist doch ein Kracher!! So etwas kann sich in Deutschland keine deutsche Frau trauen.
Gut, dass wir unsere Kulturbringer haben, die das versuchen und sogar ernst genommen werden.

Verdammt!! Ich zahle jahrzehntelang hier Steuern und das nicht zu knapp.

Um solche Auswüchse zu finanzieren und unsere Politik,was ist das eigentlich?, auch noch???

Ich bin ein friedfertiges Schaf.--Leider.

Ob ich das immer sein will??
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18.12.2008 21:50 Uhr von Schwanenkoenig
 
+8 | -2
 
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@mensa10: Was hast denn Du wieder geraucht??

Dein "Netto" wäre zu finden. Bist Du sicher, dass Du das meinst was Du hier schriebst??
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18.12.2008 22:02 Uhr von mensa10
 
+5 | -20
 
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18.12.2008 22:19 Uhr von Great.Humungus
 
+9 | -0
 
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@ mensa: Auszubildende können nach Ablauf der Problezeit (nach deinen Worten kurz vor dem Ende) nur durch besondere Fälle ala Pflichtverletzungen oder Nachlässigkeiten gekündigt werden.

Wenn soetwas vorliegt ist es ihr gutes Recht so jemanden zu kündigen.
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18.12.2008 22:22 Uhr von Great.Humungus
 
+6 | -2
 
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Achja, ich verlange 500.000 Euro aufgrund meiner Zivi-Zeit da mein Studienplatz möglicherweise durch eine Frau ersetzt wurde.
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18.12.2008 22:22 Uhr von gisi2020
 
+13 | -3
 
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@mensa10: Du solltest Dich etwas beruhigen.
So als weibliches, menschliches Wesen.

Ich las hier etwas erregte Worte, Nazis betreffend.
Ich bewundere Dich!!
Nochmals:Ich bewundere Dich!!
Ich habe von Nazis keine Ahnung.

Diese Zeit ist lange vorbei, (wäre lange vorbei)wenn............wenn nicht jedes Mal so Tölpelchen wie, Du so etwas wieder als Sensation aufwärmen würden!!

Ist es daheim wirklich so unendlich langweilig???

Das meinte ich todernst!!
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18.12.2008 22:28 Uhr von fridaynight
 
+10 | -4
 
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10.000 Euro: hat sie immerhin bekommen. Unverschämtheit. Hoffentlich bekommt die keinen Job mehr... die typische Einstellung die ich auch immer wieder höre. Möglichst viel einfordern. Schlimm sowas.
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18.12.2008 22:33 Uhr von gisi2020
 
+12 | -1
 
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@fridaynight: Bin voll auf deiner Seite!!

Warum sehen das nicht mehr Leute/Menschen/Personen so wie Du??

Gruß:
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18.12.2008 23:28 Uhr von Albana91
 
+4 | -0
 
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Haha: Die Frau hat einfach nur das Land verfehlt in den USA wäre Sie mit der Anklage locker durch gekommen.

Naja hat Sie halt pech gehabt.
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18.12.2008 23:55 Uhr von Lornsen
 
+1 | -3
 
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man: kann es ja mal versuchen. In Absurdistan ist z. Zt. alles möglich
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19.12.2008 01:06 Uhr von Judo1900
 
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wielange war die denn schwanger? 30 jahre damit die auf einen entgangenen lohn von 500.000 euro kommt?
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19.12.2008 01:24 Uhr von Dracultepes
 
+6 | -3
 
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Wieviele hier kennen die Geschichte und wieviele reden nur Müll?

Wurde schwanger und hat unmissverständlich klar gemacht sie will danach weiter arbeiten und das steht ihr auch nach unserem recht zu.

Der Arbeitgeber hat gesagt ist nicht und hat sie zwar weiterarbeiten lassen aber in eine schlechtere region versetzt mit schlechteren provisionen. Also aus einer gegend mit geld in eine hartz 4 gegend.

Tut mir leid das ist unter aller sau, wie soll denn der generationenvertrag bei sowas funktionieren? Warum sollten frauen kinder kriegen wenn sie danach so behandelt werden?

Ich fand ihre forderung zwar übertrieben, aber die 10.000 sind zuwenig wenn man bedenkt, dass das die R und V ist und das dort vllt Fimenpolitik ist.

Für so einen scheiss sollen die richtig bluten.
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19.12.2008 01:41 Uhr von Great.Humungus
 
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@ dracultepes: "Die Versicherungsberaterin begründete ihre Klage damit, dass sie sich aufgrund ihrer Herkunft..."

Genau das ist der Satz der hier alle aufregt, ich arbeite auch mit nem Afrikaner (land will ich nicht sagen) zusammen und wirklich jeden 2. Tag fehlt er. Entweder er lässt sich krank schreiben oder er verschiebt unnötige Arztbesuche auf die Arbeitszeit oder er hat Behördengänge zu erledigen. Seine Arbeit macht er nur zu 50% und wenn mein Chef dann was zu ihm sagt kommt gleich "Nur weil ich Ausländer bin, scheiß Nazi bla bla".

Die Frau sollte man eigentlich wegen unterstellung verklagen da man aus dem satz "aufgrund ihrer Herkunft" schlussfolgern kann das sie ihre Chefs für Rassisten hält.
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19.12.2008 01:50 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -2
 
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Es gibt auch welche die sich aufregen das sie überhaupt was gekriegt hat.

Das mit der Herkunft kann ich nicht beurteilen will ich auchnicht, aber das andere ist unter aller sau.
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19.12.2008 08:52 Uhr von Ganker
 
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soll sie doch: kucken wie sie jetzt noch arbeit bekommt. ich würde sie nicht enistellen. und denke das die wenigsten sie noch einstellen würden wenn man sich so eine frechheit rausnimmt. ich käme niemals auf die idee so ne scheiße zu verlangen.
das wäre was anderes wenn sie z.b. entlassen wurde weil sie nun ein baby hat und so weniger zeit für den job hat. das hätte ich dann verstanden.
ich mein das is ne freie marktwirtschaft mit ner herankommenden finanzkrise. meint die im ernst die bekommt soviel geld als versicherungs klein angestellte? wenn sie geschäftsführer währe, dann ok. aber wenn sie vll 25.000€ im jahr verdient (denke nich das es viel mehr is) müsste die ja ewig arbeiten für 500.000€ ^^
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19.12.2008 08:55 Uhr von BerndS.
 
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@Dracultepes: Hast du das aus den Medien?
Der Frau wurde EIN Arbeitsplatz freigehalten, wie es Pflicht ist. Niergendswo steht geschrieben, dass man seinen eigenen Arbeitsplatz wiederbekommen muß.
Die Versicherung (hier R+V) hat das getan, also alles vollkommen richtig. Was hat die Versicherung falsch gemacht? Soll ihr stelle leer bleiben?
Wenn ich dann noch so einen dreck höre, wie von Ulli1958, dann Kotze ich!
Dass diese Frau dann noch sagt, dass sie diskriminiert wird, weil sie eine Ausländerin ist, dann zeigt das mal was für einen Dachschaden die alte hat.
@Ulli1958 wieviel Geld spendest du an Obdachlose?
"Die Frau hätte das viele Geld bestimmt gut gebrauchen können"-> keine Ahnung und davon viel, oder was??

Jetzt mal her mit nem Minus!

Wenn ich die Alte, die geklagt hat, schon sehe bekomm ich das Kotzen, weil die schon so hinterlistig aussieht...
Möchte nicht wissen wieviele die schon über den Tisch gezogen hat.
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19.12.2008 11:55 Uhr von Sorriso
 
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Ich finde eure Kommentare weitesgehend unmöglich.

Diese Frau hat in erster Linie geklagt, weil ihr Arbeitgeber ihr nicht ihre alte Stelle freigehalten hat und sie dann auch noch in Mutterschutz gedrängt hat obwohl sie sofort nach der ersten Schonzeit wieder arbeiten wollte. Als sie in die Firma zurück kam, war ihre Stelle mit einem Mann bestetzt, der für die gleiche Tätigkeit die sie vorher ausgeführt hat, auch noch eine Assistentin bekommen hat. Die Stelle die man ihr dann zuwies, war weniger gut bezahlt und die Aussichten auf die Provisionen waren auch wesentlich schlechter. Und Provisionen sind nun mal etwas, mit dem man im Versicherungswesen rechnet.

Ich finde die News sehr schlecht wieder gegeben, denn das einzige auf das sie abzielt, ist das "Türken-ding" und das war in diesem Fall absolut zweitrangig!

Hier hat eine Frau geklagt, die ein Kind bekommen hat und dadurch eine schlechtere Position in der Firma und dass das gegen das Gleichstellungsgesetz ist, sollte ja wohl hier jedem klar sein, oder?

Auf der einen Seite immer nach mehr Kindern schreien und dann die Mütter diskriminieren, schöne Schande!

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