18.12.08 18:25 Uhr
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Griechenlands Ministerpräsident räumt Fehler ein und verspricht Reformen

Dienstag, den 16.12.2008, zehn Tage nach dem tödlichen Schuss aus einer Polizeipistole auf den 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos und den damit ausgelösten Protesten und Straßenschlachten hat Griechenlands Ministerpräsident Karamanlis zum ersten Mal offiziell Fehler und Skandale der Regierung eingeräumt.

Diese seien verantwortlich für die derzeitigen Zustände in Griechenland, auf die er mit Verantwortung und Reformen zu reagieren versprach. Auch während seiner Rede wurden mit Molotow-Cocktails im Athener Stadtviertel Kaisariani Busse und Streifenwagen in Brand gesetzt.

Demonstranten besetzten ein Fernsehstudio während einer Nachrichtensendung und forderten die Zuschauer mit Transparenten auf: "Hört auf zuzusehen. Geht auf die Straße". Die Proteste in Griechenland richten sich gegen das Bildungssystem und die chancenlose Situation vieler junger Menschen.


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WebReporter: in80tagenumdiewelt
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Minister, Fehler, Reform, Ministerpräsident, Grieche
Quelle: www.nzz.ch

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18.12.2008 17:42 Uhr von in80tagenumdiewelt
 
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Es ist traurig, wenn junge Menschen von den Etablierten keine Beachtung finden und die Regierung erst mit Gewalt zur Einsicht gebracht werden kann.

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