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Speicherchip-Hersteller Qimonda vor dem Aus - 3.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Das Tochterunternehmen des Infineon-Konzerns Qimonda steht offenbar kurz vor der Insolvenz, nachdem am Dienstag ein Rettungsversuch der sächsischen Staatsregierung gescheitert ist. Damit sind am Standort Dresden rund 3.000 Arbeitsplätze in akuter Gefahr.

Der Rettungsplan sah vor, dass das Land Sachsen dem angeschlagenen Speicherchip-Produzenten einen Kredit von 150 Millionen Euro gewährt, Bedingung dafür ist aber, dass der Mutterkonzern Infineon ebenfalls einen Betrag in der gleichen Höhe dazu gibt.

Dies lehnte die Konzernmutter allerdings ab. Die Entscheidung des Infineon-Vorstands sorgte bei der sächsischen Staatsregierung für große Verstimmungen. Es ist derzeit unklar, ob es für Qimonda eine Zukunft gibt, denn die Bundesregierung lehnt staatliche Hilfen für Qimonda bisher ab.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Gefahr, Hersteller, Arbeitsplatz, Speicher
Quelle: www.sz-online.de

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18.12.2008 14:49 Uhr von Breeze-2006
 
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Logo , was interessiert die Infineon-Vorstände im noblen Münchner Vorort Neubiberg auch, ob im Osten der Republick 3000 Jobs den Bach runtergehen, wie ich gelesen habe, ist "in Neubiberg ist die Welt noch in Ordnung. Die Existenzängste der Dresdner sind unter den 14500 Einwohnern der prosperierenden Gemeinde kein Thema."

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