18.12.08 14:01 Uhr
 382
 

Speicherchip-Hersteller Qimonda vor dem Aus - 3.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Das Tochterunternehmen des Infineon-Konzerns Qimonda steht offenbar kurz vor der Insolvenz, nachdem am Dienstag ein Rettungsversuch der sächsischen Staatsregierung gescheitert ist. Damit sind am Standort Dresden rund 3.000 Arbeitsplätze in akuter Gefahr.

Der Rettungsplan sah vor, dass das Land Sachsen dem angeschlagenen Speicherchip-Produzenten einen Kredit von 150 Millionen Euro gewährt, Bedingung dafür ist aber, dass der Mutterkonzern Infineon ebenfalls einen Betrag in der gleichen Höhe dazu gibt.

Dies lehnte die Konzernmutter allerdings ab. Die Entscheidung des Infineon-Vorstands sorgte bei der sächsischen Staatsregierung für große Verstimmungen. Es ist derzeit unklar, ob es für Qimonda eine Zukunft gibt, denn die Bundesregierung lehnt staatliche Hilfen für Qimonda bisher ab.


WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Gefahr, Hersteller, Arbeitsplatz, Speicher
Quelle: www.sz-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

L´Oréal wirbt mit Muslimin mit Kopfbedeckung für Haarpflege-Kampagne
Ex-Fußballstar Philipp Lahm übernimmt Mehrheit an Müsli-Hersteller Schneekoppe
Schlüsseldienst-Mafia nutzt Notlagen aus - 16,8 Millionen Euro Gesamtschaden

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
18.12.2008 14:49 Uhr von Breeze-2006
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Logo , was interessiert die Infineon-Vorstände im noblen Münchner Vorort Neubiberg auch, ob im Osten der Republick 3000 Jobs den Bach runtergehen, wie ich gelesen habe, ist "in Neubiberg ist die Welt noch in Ordnung. Die Existenzängste der Dresdner sind unter den 14500 Einwohnern der prosperierenden Gemeinde kein Thema."

--> http://www.sz-online.de/...

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Dresden: Zwölfjähriger als Messerstecher vom Hauptbahnhof ermittelt
Cottbus: schon wieder Messerangriff am Einkaufszentrum
Großbritannien führt Ministerium für Einsamkeit ein


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?