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München: Razzia bei Friseuren - Bezahlung unter Tariflohn und andere Verstöße

In München werben viele Friseure mit Preisen, die nicht zu realisieren sind, wenn man seine Angestellten nach dem Tariflohn bezahlt. Dies fanden auch die Mitarbeiter der "Finanzkontrolle Schwarzarbeit München" und haben 16 Betriebe durchsucht.

Von diesen 16 Betrieben wurden bei 13 Unregelmäßigkeiten entdeckt. So hat ein Arbeitgeber seinen Angestellten statt dem Tariflohn von 7,04 Euro pro Stunde nur 5,25 Euro gezahlt und das bei einer 50 Stunden Woche.

Dazu kam noch, dass so gut wie keiner der 16 Betriebe den notwendigen Meister hatte. Ein Friseur hatte keine Arbeitserlaubnis und ein Chef sagte gar, dass es ihm gänzlich unbekannt sei, dass es überhaupt einen Tariflohn gebe.


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WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: München, Razzia, Tarif, Bezahlung, Friseur
Quelle: www.tz-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2008 12:07 Uhr von El Indifferente
 
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Das man als Friseur/Friseuse nicht zu den Spitzenverdienern gehört ist ja allgemein bekannt, aber diesen Menschen statt ihrem mageren Tariflohn noch mal fast 2 Euro weniger zu zahlen ist schon dreist. *Ironie on*Aber was solls, der Staat wird das Gehalt schon aufstocken, wenn es dem Angestellten nicht zum Leben reicht. *Ironie off*
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18.12.2008 12:56 Uhr von chitah
 
+9 | -0
 
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Tja, so unterschiedlich ist die Welt Hier im Osten kann ein Frisuer schon froh sein wenn er überhaupt 5,25 € die Stunde bekommt!
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18.12.2008 15:26 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -0
 
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Solche Razzien sollten sie mal in ganz Deutschland durchführen.
Und solche Penner wie der "ich wusste gar nicht, dass es einen Tariflohn gibt" gleich ab in Beugehaft, bis es ihm wieder "einfällt". Leuteverdummer sind das Letzte.

Aber natürlich sind die Kunden zum Großteil mit Schuld. Wenn sie zum billigsten Anbieter gehen, obwohl sie beim Mitrechnen schnell drauf kämen, dass der diese Preise legal nicht anbieten kann, machen sie sich die Hände schmutzig, ganz klar.




Und jetzt warte ich auf den ersten Kommentar von jemand, der sagt "man muss sich dass ja auch leisten können".
Das ist dann wieder einer, der nicht begreift, dass es ihm selber auch besser geht, wenn man solche Dumpinggeschäfte unterbindet.
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18.12.2008 23:49 Uhr von Sobel
 
+1 | -0
 
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Aha Dieter Kuhn würde für 4 Euro die Std. Arbeiten gehen und dazu noch ein Gewerbe mit diesem Geld aufziehen.

@Chitah

Jo, selbst 5,25 ist noch viel, kenne einige die für 4,xx Arbeiten gehen.

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