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Korallenwachstum könnte Prognose von Seebeben erlauben

Anhand des Wachstumsmusters von Korallenriffen gehen Forscher um Kerry Sieh (Nanyang Technological University, Singapur) davon aus, dass sich vor Sumatra in den nächsten Jahrzehnten ein weiteres Katastrophenbeben wie am 26. Dezember 2004 ereignen könnte.

In ihrem in "Science" beschriebenen Projekt untersuchten die Forscher das Wachstum von Korallen im Bereich der Mentawai-Inseln rückblickend auf die letzten 700 Jahre. In dieser Region bewegt sich der Meeresboden bei Beben aufwärts, wodurch Korallen über die Meeresoberfläche gelangen.

Als Antwort auf den Expositionswechsel zeigen die Korallen ein charakteristisches seitliches Auswachsen. Dieses Wachstum fanden die Forscher alle 200 Jahre bis zum 14.Jahrhundert. Ein Beben von 2007 betrachten die Forscher als Start eines neuen Bebenzyklus in der Region.


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WebReporter: ophris
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Prognose, Seebeben
Quelle: www.nytimes.com

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18.12.2008 10:12 Uhr von ophris
 
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Interessante Thematik. Vor kurzem hatte ich da schon mal eine News zu,
in der geologische Daten und Messung durch Satelliten ein
vergleichbares Ergebnis zeigten (News-ID:
740142). Das mit den Korallen sehe ich in diesem speziellen Fall als
Zufall an. Vielleicht kann man an komplett untergetauchten Riffen
andere Dinge feststellen: Veränderung der Ausrichtung zur Sonne (?).

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