Tauendes Methaneis in der Arktis bedroht die Atmosphäre
Ein internationales Forscherteam warnt vor dem stetig auftauenden Permafrostboden in der Arktis. Sie stellten fest, dass aus dem flachen Meeresboden vor der sibirischen Küste Methanblasen aufsteigen.
Das Methangas setzt der Atmosphäre um das zwanzigfache stärker zu als das Kohlendioxid und beschleunigt den Treibhauseffekt entsprechend. Den Grund für das Schmelzen des Permafrostbodens sehen die Wissenschaftler in den gestiegenen Wassertemperaturen.
Wenn lediglich ein bis zwei Prozent des sibirischen Methaneislagers im Meeresboden schmelzen würden, hätte die Atmosphäre eine genügend hohe Methankonzentration, um einen rapiden Klimawandel anzukurbeln.