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Winsen: Zu wenig Zeitungsabos verkauft - Call-Center-Mitarbeiterinnen eingesperrt

Im Oktober dieses Jahres soll eine Call-Center-Chefin drei ihrer Mitarbeiterinnen nach Feierabend eingesperrt haben, weil diese noch nicht genug Zeitungs-Abos verkauft haben sollen.

Die Anforderungen der 47-Jährigen waren ihrer Meinung nach noch nicht erfüllt. Sie verlangte von jeder Angestellten einen Abschluss von zehn Abos. Da die drei dies bis 18.00 Uhr noch nicht erreicht hatten, durften sie nicht nach Hause, bis das Kontingent geschafft war.

Die Machenschaft der 47-Jährigen kam heraus, weil eine Mitarbeiterin diese wegen einem anderen Fall anzeigte und nebenbei den oben genannten Fall erwähnte. Nun wurde die Call-Center-Chefin wegen Nötigung zu einer Geldstrafe von 3.750 Euro verurteilt.


WebReporter: majkl
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verkauf, Mitarbeiter, Zeitung
Quelle: www.derwesten.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2008 09:49 Uhr von majkl
 
+0 | -0
 
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Schon krass was die Frau da abgezogen hat denn man kann ja wohl keinen Menschen dazu zwingen Zeitung-Abos zu kaufen.
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17.12.2008 10:10 Uhr von Chaoscats
 
+60 | -3
 
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@Autor: was glaubst du was in dieser Branche noch alles geht, ich denk mal das ist noch harmlos :-(
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17.12.2008 10:23 Uhr von Deniz1008
 
+7 | -25
 
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17.12.2008 10:26 Uhr von BoltThrower321
 
+13 | -4
 
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Wer bekommt eigentlich die 3750 Euro?
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17.12.2008 10:30 Uhr von MadDogX
 
+11 | -2
 
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@BoltThrower321: Da von einer Geldstrafe die Rede ist, vermute ich mal, dass die 3750 Euro nicht an die "Opfer" gehen, sondern an die Kommune oder wo auch immer sowas hingeht. Ich könnte mich aber auch irren.
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17.12.2008 10:31 Uhr von Hawkeye1976
 
+23 | -6
 
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"Die Machart der 47-Jährigen kam heraus": Es kam also heraus, wie die 47-jährige beschaffen ist?
Hier wurde wohl Machart mit Machenschaft verwechselt!

Manchmal frage ich mich wirklich, wer hier so alles News checken darf......
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17.12.2008 10:33 Uhr von drakxyz
 
+10 | -1
 
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als wenn das Arbeiten im Call-Center nicht schon stressig genug ist, wird man auch noch unterbezahlt, eingesperrt und wer weiss was noch.

Einfach nur schlecht!
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17.12.2008 10:48 Uhr von Lightning Lord
 
+11 | -2
 
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wtf: Also ich hätte wenn möglich Fenster eingeschlagen oder sonstwas, mir doch egal ob ich da was kaputt mache, wenn man mich einsperrt O_o
Und natürlich hätte ich Anzeige erstattet.
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17.12.2008 10:52 Uhr von Eizi_Eiz
 
+2 | -0
 
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Naja. es gibt auch Call Center die für (ohne witz) AnalSpray engagiert werden?!
was glabut ihr was denen für Strafen drohen^^
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17.12.2008 11:31 Uhr von KingPR
 
+1 | -4
 
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Wieso haben sie im Vertrag: nicht eine leistungsorientierte Bezahlung vereinbart? Dann müsste sie ihre Angestellten nicht einsperren.
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17.12.2008 11:33 Uhr von no_trespassing
 
+21 | -0
 
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Schluß mit diesen Drückerkolonnen: Diese Call-Center-Scheiße ist eine Pest.
Wöchentlich kommen aggressivere Anrufe. Die sitzen mittlerweile in Schweiz und England und drohen einem unverfroren an, das Konto abzuräumen.
DAS IST KEIN WITZ!!!
Rufen mit unterdrückter Rufnummern an und dann fallen Sätze wie: "Macht ja doch keinen Sinn einen Bankauszug zurückzuholen, das kostet ja auch Gebühren, da können sie das Geld gleich fürs Abo ausgeben!"

Hier wird eine ganze Branche gezielt zu Telefonbetrügern ausgebildet. Und die Politik wiegelt ab und fördert das ganze noch, weil sie weiß, dass durch diese unsäglichen Scheinjobs die Arbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern noch höher
wäre. Da bekommen Call-Center-Betreiber noch Fördergelder pro geschaffenem "Job".

Die erste Assoziation, die einem zu Begriffen wie Kaffeefahrten, Call-Center und TV-Gewinnspiele einfällt, ist das Wort Betrug!
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17.12.2008 12:08 Uhr von chitah
 
+5 | -0
 
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no_trespassing: >>Rufen mit unterdrückter Rufnummern an und dann fallen Sätze wie: "Macht ja doch keinen Sinn einen Bankauszug zurückzuholen, das kostet ja auch Gebühren, da können sie das Geld gleich fürs Abo ausgeben!"<<

Dann wären sie allerdings reichlich dämlich!
Die Gebühr zahlt nämlich derjenige der das Geld abgebucht hatte und nicht der Inhaber des Kontos!
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17.12.2008 12:17 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -0
 
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@chitah: >>Dann wären sie allerdings reichlich dämlich!
Die Gebühr zahlt nämlich derjenige der das Geld abgebucht hatte und nicht der Inhaber des Kontos!

Hatte zum Glück noch keine illegale Abbuchung in der Art.
Würde dann sofort die Rücküberweisung veranlassen. Wenn das der Verursacher der Abbuchung zahlt, ist das zumindest ein Lichtblick.
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17.12.2008 12:25 Uhr von Nothung
 
+10 | -1
 
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lasche Strafe: für Freiheitsberaubung!
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17.12.2008 13:12 Uhr von xalbux
 
+8 | -0
 
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Nicht nur zurück buchen lassen: Sollte jemand tatsächlich einen Bankeinzug erleiden, zu dem er keine Zustimmung erteilt hat (Einzugsermächtigung), dann nicht nur zurück buchen lassen, sondern auch Strafanzeige stellen.
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17.12.2008 14:26 Uhr von skipjack
 
+2 | -0
 
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Call-Center-: sind o´ffenbar nix anderes, als ein virt. Galeere, des 21. Jahrhunderts...

-Rudert, rudert, rudert...

>Neben dieser absolut daneben Chefin, was mich in dieser Branche nicht wirklich wundert, stelle ich mir echt nur noch eine Frage:
>>Warum schalten sich die Argen eigentlich nicht ein, obwohl mindestens eh die Hälfte "zwangsvermittelt" wurde???
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17.12.2008 14:45 Uhr von vampyrella
 
+1 | -0
 
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Also wenn ich Mitarbeiter gewesen wäre: wäre mein nächster Anruf an die Polizei gegangen, das kannste aber glauben.
Ich hätte dann gesagt, ich würde hier eingesperrt werden.

Solche Methoden kann man nicht akzeptieren.
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17.12.2008 14:47 Uhr von quarkheinz
 
+1 | -1
 
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so einer nummer gehören immer zwei....

wer sich sowas bieten lässt, selber schuld
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17.12.2008 14:51 Uhr von vampyrella
 
+1 | -0
 
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Es gibt auch: seriöse Call Center, das sei mal auch gesagt. In solchen Call Centern kriegen die Mitarbeiter ein normales Gehalt, und wenn es sich um Outbound handelt, dann im besten Fall noch eine Provision, einen Bonus ,dazu.

Aber solche Call Center sind sehr selten und schwer zu finden. Meist stellen die auch nicht so viele Leute ein, weil sie die weinigen die sie haben gut schulen müssen, was Geld und Zeit für den AG kostet.

Unseriöse Call Center inserieren meist in den Regionalblättern und dem JobPortal des AA.
Meist wöchentlich und mit unrealistischen Gehaltsversprechungen.
Schlimm ist es besonders, wenn man als Arbeitsloser dorthin vermittelt wird (i.d.R. branchenfremd) und wenn man kündigen will oder sich weigert wird einem das Geld gestrichen.
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17.12.2008 15:25 Uhr von Scratcher
 
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no_trespassing: gez haste vergessen

Und zur sache selbst eigentlich können wir das ja auch so machen 20 stunden am tag arbeiten 4 stunden schlafen und essen (das dürfte doch mehr als genug sein) das ganze noch auf arbeit natürlich reicht es hin wenn wir auf dem boden schlafen zudecken reicht arbeit und als essen die verschimmelten reste aus der mülltonne kratzen die der hund nich mehr wollte und wenn einer vereckt is doch egal es gibt ja 3,5 millionen andere das geht schon ach so geld gibs nich aber dafür gibs ja auch kost und logie frei (es lebe der neu feudalismus)
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17.12.2008 15:36 Uhr von Cybertronic
 
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Die Welt: ist einfach nur zum kotzen ! Wenn diese 3 Frauen das Ziel nicht erreicht haben, sagt das nur eins !

Der Markt ist gesättigt und der Bürger hat es satt stehts und ständig belästigt zu werden für Dinge die er nicht braucht.
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17.12.2008 16:02 Uhr von yohoh
 
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Super: seid ihr sicher, dass das in Winsen war.
Für mich hört sich das ja fast so an wie Firma MPH aus der Schloßstr. in Ludwigslust.

DAS SIND GENAU SOLCHE VERBRECHER!!!!!!!!
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17.12.2008 16:30 Uhr von Firehedgehog
 
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Die GEZ: wird wohl nicht anders sein.

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