16.12.08 21:12 Uhr
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USA: Fed senkte die Leitzinsen auf den niedrigsten Stand überhaupt

Um der sehr schlechten Wirtschaftsentwicklung in den USA entgegenzuwirken hat die amerikanische Notenbank am heutigen Dienstag den Leitzins gesenkt.

Der Leitzins notierte bisher bei 1,0 Prozent, die Fed nahm den Leitzins jetzt auf eine fluktuierende Rate von 0 bis 0,25 Prozent zurück. Im Jahr 1971 wurde zum ersten Mal der "Fed Funds Rate" festgestellt, seitdem hat es noch nie einen tieferen Leitzins gegeben.

In den Vereinigten Staaten von Amerika macht sich wohl die schlimmste Rezession seit rund 80 Jahren breit.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Stand, Leitzins
Quelle: www.focus.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2008 22:33 Uhr von Slippy01
 
+2 | -9
 
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Versteht ihr eigentlich warum das gemacht wird? Die Firmen können günstiger Kredite bekommen und somit eventuell investieren, was sie bei höheren Kapitalkosten ehr nicht gemacht hätten.
Das hat doch nix mit einer "systematische zerstörung" zu tun.

Abgesehen davon, beim Pfund wird der Leitzins bald bei 0,5% erwartet. Und der Euro soll auch bestimmt abgewertet werden, denn die Inflation geht zurück bzw bleibt stabil und dann kann sich die EZB erlauben auch den Leitzins zu senken.


Aber Hauptsache mal wieder ne Verschwörungstheorie in den Raum werfen...
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16.12.2008 22:40 Uhr von questchen999
 
+9 | -0
 
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@Slippy01: ist ja schön und gut mit den Krediten... funktioniert auch im Durchschnitt 25 Jahre, bis die Krise kommt. Irgendwann kann der Schuldner nicht zahlen und das System bricht zusammen... von dem her macht es keinen Sinn billiges Geld auf den Markt zu werfen, weil der Markt tot ist.
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16.12.2008 22:53 Uhr von califahrer
 
+5 | -0
 
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Ich bleibe bei meiner Aussage spätestens Ende Februar ist der Dollar entwertet, also nichts mehr wert. Der Leitzins kann jetzt noch so gering sein, wenn dann kaum noch jemand einen Job hat, können diese auch fast Zinslos Ihre Raten nicht zurückzahlen. Der Kreislauf ist gestört und es kommt zu einem Infarkt. Für diese Feststellung muss man nicht mal studiert haben...............
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16.12.2008 22:59 Uhr von Slippy01
 
+0 | -4
 
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@questchen999: Das hat eigentlich wenig damit zu tun. Wenn risikoreich angelegt wird, gibt es von Haus aus hohe Renditen. Das wird auch ohne große Zinssenkung passieren.
Ehr ist damit gemeint, wenn eine Investition 5% Rendite bringt und ein Kredit 6% kostet, dann wird sie schlicht nicht gemacht. In dieser Größenordnung einer Rendite gibt es ehr weniger Risiko.
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16.12.2008 23:55 Uhr von questchen999
 
+3 | -0
 
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@Slippy01: was bringt eine Investition, die man schlussendlich sowieso nicht bezahlen kann. Gut, im ersten Moment wird es funktionieren, aber irgendwann wird auch diese Blase platzen...

In dem Fall muss man auch noch beachten, dass man den freien Markt und die staatlichen Betriebe/Institutionen klar trennt.

Kurz und knapp: Die Staaten sitzen auf zig Milliarden Dollar schulden, die sie niemals zurückzahlen können. Jedes Land ist irgendwo verschuldet und druckt munter weiter Geld, dass mit scheinheiligen Papieren gedeckt sein soll.


Leute, schon 2006 hat man mich vor einer Wirtschaftskrise gewarnt. Damals hat irgend so ein Typ im Web seine Tabellen und Statistiken veröffentlicht, in denen man die letzten Krisen gesehen hat ( z.b. 1929 ... die 70er u.v.m.), und er hat klar gesagt, dass um das Jahr 2008 eine ähnlich grosse Krise kommt wie 1929...

sehr interessanter Artikel, vielleicht finde ich ihn noch...

Gruss.
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17.12.2008 01:09 Uhr von Lawelyan
 
+2 | -0
 
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Einfach mal genauer Hinsehen: http://www.inwo.de/...

Wenn die Einkommen der Vermögenden fast die Nettolöhne der Arbeiter übersteigt, wer soll dann noch die Produkte kaufen ?

Der Artikel ist im ganzen recht interessant.
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17.12.2008 06:35 Uhr von sub__zero
 
+3 | -0
 
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@Slippy01: "Die Firmen können günstiger Kredite bekommen und somit eventuell investieren, was sie bei höheren Kapitalkosten ehr nicht gemacht hätten"

Cool, jetzt müssen die Unternehmer nur noch Banken finden die gut Geld haben, dass sie verleihen können/wollen...^^
http://www.sueddeutsche.de/...
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17.12.2008 08:30 Uhr von maki
 
+4 | -0
 
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Also ich warte bis -10, bis ich denen Geld abnehme. :-D

Es stinkt gewaltig nach "Anfang vom Ende".
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17.12.2008 09:48 Uhr von Ashara
 
+4 | -1
 
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Kredite? Tja theoretisch soll das dazu dienen daß leichter Kredite aufgenommen werden können. In der Praxis ist es jedoch für Banken bei so niedrigen Zinsen sehr unrentabel einen Kredit zu vergeben, also wird weiter hochriskant spekuliert.

So niedrige Zinsen kurbeln die Wirtschaft nicht mehr an, sie erzeugen nur noch Inflation.

Das ist die einzige Lösung für die Schulden der Amis, ohne Inflation können sie die nie mehr zurückzahlen.

Jetzt wird extrem viel Geld gedruckt um die Krise zu vertuschen, aber das Unvermeidliche wird dadurch nur hinausgezögert.

Ich sag es seit Jahren: Die Amis sind pleite, sie geben es nur nicht zu (nicht mal vor sich selbst).
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17.12.2008 09:50 Uhr von KingPR
 
+3 | -2
 
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Wie: kann ich bei der amerikanischen Notenbank einen Kredit aufnehmen? Würde gerne ein paar Milliarden Dollar aufnehmen, sie gegen Yuan (absolut unterbewertet) und Euro (relativ stabil) tauschen, ich bin zuversichtlich das ich in einem Jahr weit mehr als 0.25 Prozent Gewinn machen werde :) Also wenn jemand Infos hat wie ich an das Geld rankomme, dann immer her damit.
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07.03.2009 04:33 Uhr von Bambusfackel
 
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@ questchen999: Es gibt viele Ökonomen und Professoren für Volkswirtschaftslehre, die schon vor Jahrzehnten vor solchen Krisen gewarnt haben.
Prof.Dr. Bernd Senf hat schon in den 90er Jahren und dann 2001 mit seinem Buch "Der Tanz um den Gewinn" genau beschrieben, warum und in etwa wann es zu einer Krise kommen muss.
Das wann ist immer schwierig über viele Jahre hinweg zu prognostizieren, da Krisen entweder auf natürlichem Wege kommen können, oder halt auch geschaffen werden. Die Grenze zwischen beiden Möglichkeiten verschwimmt in dem Sinne, dass so eine Krise in unserem Schuldgeldsystem zwar erstens vorprogrammiert ist, im Wesentlichen aber auch von den durchschnittlichen Zinsraten (über die Jahre) abhängt. Je höher der durchschnittliche Zins, desto kürzer die natürliche Lebensdauer des Systems. Insofern nimmt die Geldschöpfung einen großen Einfluss auf die "natürliche" Lebensdauer... Man kann ein System aber auch abrupt in einer Krise stürzen, wenn man bedenkt wie stark unsere Volkswirtschaften von den spekulativen Finanzmärkten abhängen. Schon allein auf dem Aktienmarkt bedarf es nur des Aussendens eines Verkaufsimpulses, der den Rest wie ein Dominostein ins Rollen bringt. Hierfür braucht man natürlich Macht und Geld (in diesem Falle synonym zu verwenden), wenn man so einen Impuls setzen will.

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