16.12.08 18:46 Uhr
 252
 

Schlüsselkontrollgen für das Überleben und Absterben von Zellen identifiziert

Kanadische Forscher um Dr. Lorrie Kirshenbaum (St. Boniface Hospital Research Centre) publizierten in "Proceedings of the National Academy of Sciences" ihre Erkenntnisse zu einem Schlüsselgen für das Überleben und Absterben von Zellen.

Bei dem Gen handelt es sich um einen Regulator, der für die Therapie von Krebs und Herzinfarkten bedeutend sein kann. Bei einem Infarkt wird das Gen durch die sinkende Sauerstoffkonzentration aktiviert und tötet die befallene Herzmuskelzelle. In Krebszellen erlaubt das inaktive Gen die Zellteilung.

In Zellexperimenten konnten die Wissenschaftler an Tumorzellen zeigen, dass eine Aktivierung des Gens den Zelltod einleitet. Die Charakterisierung der Funktion des Gens könnte bei der Entwicklung von Medikamenten zur Infarkt- und Krebstherapie hilfreich sein.


WebReporter: ophris
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Erbe, Zelle, Schlüssel
Quelle: www.cbc.ca

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

2.545 Lichtjahre von der Erde entfernt - Sternensystem mit 8 Planeten gefunden
Forscher haben lebende Lampen entwickelt - Lesen mit Brunnenkresse
Immunantwort der Mutter verantwortlich: Jüngere Brüder sind öfter homosexuell

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.12.2008 18:38 Uhr von ophris
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Eigentlich ganz nette Thematik, aber das Original hält sich etwas bedeckt in Sachen Information - wie heißt
das Schlüsselgen?
Wenn es tatsächlich so spektakulär ist, wird man davon schon hören.
Interferone wurden auch an Zellkulturen getestet und zeigten
bombastische Tumorzellabtötung - scheiterten jedoch im Tierversuch.
Kommentar ansehen
16.12.2008 18:54 Uhr von brainfetzer
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Krebs: Es wird nicht mehr allzu lange dauern und der verdammte Krebs gehört der Vergangenheit an.Auf jeden Falle ne gute Sache das ganze
Kommentar ansehen
16.12.2008 22:15 Uhr von ophris
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@all: vielen Dank für die tollen Kommentare. Ich finde es auch schade, dass das Gen nicht genannt wurde - hätte man mindestens erwarten können.

Aber der Artikel sollte bald (wahrscheinlich in einer Woche) über PNAS.org oder PubMed central verfügbar sein.

LG,

ophris:-)

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

2.545 Lichtjahre von der Erde entfernt - Sternensystem mit 8 Planeten gefunden
Studie: Heißer Tee soll grünem Star im Auge vorbeugen
283.150 Euro von EU an schiitischen Dachverband für "Extremismusprävention"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?