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Forscher erzeugen schwebende und geometrische Wassertropfen

Britische Forscher haben es geschafft, einen Wassertropfen in der Luft frei schweben zu lassen. Dazu erzeugten sie ein starkes Magnetfeld, das dem Magnetfeld des Tropfens entgegenwirkte und eine abstoßende Kraft erzeugte. Dieser Effekt wird Diamagnetismus genannt.

Um das Phänomen der rotierenden Tropfen durchzuführen, brachten die Forscher zwei Elektroden an die ca. ein Zentimeter großen Tropfen an, um ein elektrisches Feld zu erzeugen. Bei einer Geschwindigkeit von drei Umdrehungen/Sekunde nahm der Tropfen von oben gesehen eine Dreiecksform an.

Die Form des Wassertropfens ließ sich mit zunehmender Geschwindigkeit in komplexere Formen verändern. Bislang hatte man diesen Effekt so noch niemals beobachten können. Diese Erkenntnis könnte den Forschern helfen, auch einiges im grenzwissenschaftlichen Bereich zu erklären.


WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Wasser
Quelle: www.freenet.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2008 18:38 Uhr von Corazon
 
+0 | -0
 
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Die Wissenschaftler stießen zufällig auf das Phänomen. Sie wollten ursprünglich die die dynamischen Prozesse von Schwarzen Löchern reproduzieren.
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16.12.2008 20:02 Uhr von nQBBE
 
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tut das nicht: weh beim duschen mit so dreiecken beschossen zu werden? :D

aber an sich schon interessant was man so mit magnetfeldern alles machen kann
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16.12.2008 20:56 Uhr von phil_85
 
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@News: Also bitte. jeder Wassertropfen hat eine geometrische Form. Es gibt keine ungeometrischen Formen...

Diamagnetismus wird ebenfalls nicht der Effekt des schwebenden Teilchens in einem Magnetfeld oder die Kompensation eines Magnetfeldes genannt, wie die News suggeriert, sondern die schlichte Bipolarität eines Moleküls/Festkörpers. Durch diese inhomogene Ladungsverteilung im Objekt wird ein Magnetfeld induziert und mit einem entsprechend anders gepolten kann man das ganze dann schweben lassen (kennen wir ja alle: Gleich gepolte Magnetseiten stoßen sich ab).
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16.12.2008 22:09 Uhr von NRT
 
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super news!
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17.12.2008 02:39 Uhr von Leeson
 
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Joo 5*: Diamagnetismus!!!
Ein Begriff den ich noch nicht kannte.
Bis vor drei Tagen!
Ich hatte eine StarTrek Voyager Folge geschaut und dort redeten die von einer diamagnetischen Wolke.
Obwohl ich sehr interessiert an Wissenschaften der Astronomie und Technik bin, kannte ich diesen Begriff nicht und dachte es sein erfunden.
Und jetzt knallt Corazon diese News hin.
Spitze!!! Und jetzt weiß ich auch was das ist :)

Man sollte vielleicht man eine Top Ten der besten Reporter hier machen.
Also nicht nach Newspunkten sondern Beliebtheitsumfrage(ohne neg.Bewertung).
Da würden dann Smash und einschlägige Andere alt aussehen ;)
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17.12.2008 08:44 Uhr von Smudo77
 
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phil_85, Diamagnetismus: Du hast schon recht: so wie in der News der Diamagnetismus erklärt wird, ist das falsch; ein Wassertropfen ist nicht magnetisch. er baut aber ein Magnetfeld auf, wenn von aussen eines angelegt wird. Im Fall von Wasser ist das sich aufbauende Magnetfeld dem äusseren entgegengerichtet. Das nennt man dann Diamagnetismus. Es gibt aber auch Stoffe, die ein äusseres Magentfeld in ihrem Inneren verstärken; diese Stoffe bezeichnet man dann als paramagnetisch.

@phil: Allerdings ist Deine Erklärung von Diamagnetismus falsch. Was Du meintest war Dielekrizität, hervorgerufen durch einen polaren Aufbau eines Moleküls. Das ist der analoge ´elektrische´ Effekt; der wirkt also einem äusseren *elektrischen* Feld entgegen.

Diamagetismus zu erklären ist nicht ganz einfach. Als Vereinfachung kann man sich vorstellen, dass die Elektronen in einem Atom durch ein von aussen angelegtes Magnetfeld einen ´Strom´ induzieren - also sich bewegen, welches ein Magnetfeld zur Folge hat, das dem äusseren entgegengerichtet ist.


Zur News: schmunzeln musste ich nur wieder darüber, dass sofort die Parawissenschaftler [Kornkreis-Forscher :-) ] auf der Matte stehen, und Unerklärliches damit zu erklären versuchen. Auch vertraue ich der ´Original´-News nicht ganz, wenn dort behauptet wird, mit diesem Experiment sollten dynamische Prozesse in einem Schwarzen Loch erforscht werden.

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