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NRW: Wurden 100 Millionen Euro Bußgelder an bevorzugte Empfänger vergeben?

Wer ein Bußgeld bezahlen muss, findet eine Organisation oder eine gemeinnützige Institution auf seinem Bescheid, an die dieses Bußgeld geht. Über diese Bußgeldzuweisungen entscheidet zum Beispiel die Bochumer Staatsanwältin Margit Lichtinghagen. Ihre eigene Behörde wirft ihr Begünstigung vor.

Gegen bisherige Bevorzugungsverdächtigungen wusste sich die Staatsanwältin zu wehren, die Gerichte hätten alle Zuweisungen akzeptiert und damit seien diese rechtens. Doch nun sind Vermerke aufgetaucht, die den Verdacht der Manipulation bei der Auswahl dieser Begünstigten aufkommen lassen.

Es wird vermutet, dass die Staatsanwältin die Bußgeldzuweisungen zum Gefallen und in Abstimmung mit nordrhein-westfälischen Politikern vorgenommen hat. Die Generalstaatsanwaltschaft Hamm und die Bochumer Ermittlungsbehörde haben ein 60-seitiges Dossier erstellt. Ein Krisengespräch ist anberaumt.


WebReporter: sarazen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Million, 100, Nordrhein-Westfalen, Bußgeld
Quelle: www.wdr.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2008 17:27 Uhr von sarazen
 
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Könnte auch sein, dass jemand die ehrgeizige Staatsanwältin einfach nur stürzen möchte und sich das Thema dazu ausgesucht hat. Allerdings sollte sie die Uni wo ihre Tochter studiert mehrfach bedacht haben, wäre das schon kritisch. Aber auch eine große Mobbingattacke aus der Riege der Vorgesetzen gegen die Staranwältin kann ich mir gut vorstellen. Um das zu beurteilen weiss man einfach zuwenig über die einzelnen Zuweisungen.
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16.12.2008 19:47 Uhr von Severnaya
 
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also: ich finde auf meinen bußgeldbescheiden keinen vermerk auf eine gemeinnützige institution, die kohle geht an die stadt, erklärt mir das mal jmd?
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17.12.2008 06:13 Uhr von Hallo 2400
 
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kommt mir spanisch vor: Das ist doch die richtrerin die den Zumwinkel bestrafen wollte und jetzt mitmal gibt sie auf das riecht wieder nach Bestechung oder Erpressung

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