16.12.08 15:49 Uhr
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Ereilt Microsoft das Schicksal der US-Automobilindustrie?

IT-Experte Steven J. Vaughan-Nichols vergleicht auf ComputerWorld.com die Entwicklung des Software-Giganten Microsoft mit dem Abstieg des Autokonzerns General Motors.

Ebenso wie Anfang der 90er Jahre die japanische Konkurrenz den amerikanischen Autobauern erste Marktanteile abjagen konnte, setzen jetzt Apple und Linux Windows zu, meint Vaughan-Nichols - auch wenn die Verluste auf den ersten Blick nicht bedrohlich erscheinen.

Vaughan-Nichols zitiert eine E-mail von Microsoft-Vizepräsident Mike Nash, der sein Vista-Notebook als "2.100 Dollar Email Maschine" bezeichnete. Angesichts zukünftiger Trends wie "Cloud Computing" stellen jedoch die verlorenen Marktanteile des Webbrowsers Internet Explorer die größte Bedrohung dar.


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WebReporter: mediareporter
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Auto, Microsoft, Schicksal
Quelle: www.rooster24.com

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2008 15:34 Uhr von mediareporter
 
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Vaughan-Nichols Analyse der Situation von Microsoft und der Vergleich mit General Motors hat tatsächlich einiges für sich. Vor allem die Zitate des Microsoft-Vizepräsidenten - kann man in der Quelle nachlesen - sind höchst interessant. MS scheint zur Zeit tatsächlich wie ein Schiff ohne Ruder in die Zukunft zu steuern.
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16.12.2008 15:59 Uhr von usambara
 
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16.12.2008 16:04 Uhr von Dohnny
 
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Microsoft: Das Zitat mit der 2100$ Email Maschine verstehe ich nicht ganz. Will er damit kritiseren, dass Windowslizenzen zu teuer sind? Also ein Officenotebook bekommt man samt Betriebssystem schon für 400-500 Euro...
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16.12.2008 16:08 Uhr von NetCrack
 
+19 | -4
 
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Das sehe ich nicht kommen ich arbeite in der Microsoftabteilung einer großen deutschen Multimediagentur und ich weiß daher das bei Microsoft Windows einen doch eher kleineren Teil des Produktportfolios ausmacht, Microsoft hat noch beudent mehr als Windows anzubieten. Mal davon abgesehn halte ich es für etwas übereilt MS mit GM zu vergleichen, MS hat immer noch den größten Teil des Marktes, weltweit, in Beschlag. GM nur einen Bruchteil. Mal davon abgesehen gibt es nicht soviele Softwarehersteller dieses Ausmaßes wie Autohersteller.
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16.12.2008 16:09 Uhr von Yoshi5000
 
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im laufe der Finanzkriese könnte man über fast jedes Unternehmen so eine News schreiben. Ich bin mir zwar sicher das Microsoft nicht pleite machen wird, aber wissen tut man sowas leider erst hinterher.
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16.12.2008 16:12 Uhr von mediareporter
 
+5 | -1
 
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es geht nicht: darum, dass Microsoft jetzt pleite macht in den kommenden zwei jahren. der verleich, den Vaughan-Nichols zieht, handelt von den strategischen verfehlungen bei microsoft (zum beispiel heute noch einen ressourcen-fresser wie Vista auf den markt zu werfen, der sich zunehmend an online-anwendungen orientiert), die dem, was die US-autoindustrie in den frühen 90er verpasst hat, sehr nahe kommt...
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16.12.2008 16:25 Uhr von Yoshi5000
 
+9 | -11
 
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@mediareporter: schau dir mal Apple an, die verkaufen auch nur teure Geräte - und das mit großem Erfolg! (machen die was in Sachen Webanwendung ... nein?)

Wer Vista haben will: Solls benutzen.
Wer XP haben will: Solls benutzen.
Wer Mac haben will: Solls benutzen.
Wer Linux haben will: Solls benutzen.

schon seit Jahren verliert MS Marktanteile weil Linux einfach billiger ist. Das ist Fakt. Daraus aber gleich zu schließen das Mircrosoft pleite machen wird (oder, wie du es gesagt hast: "So wie bei der US-Autoindustrie") ist sehr zu bezweifeln.


Achja, "Cloud Computing" ... da war doch mal was mit Microsoft, hatten die da nicht mal was gaanz Großes angekündigt? :D

Und: Als Vizepräsident (einer IT Firma) ist es fast schon selbstverständlich ein teures Notebook (seiner eigenen Produktion) zu besitzen nur um damit E-Mails zu verschicken.

----
meine Meinung und nichts anderes - wer damit nicht zufrieden ist, bitte das grüne + Symbol klicken -->
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16.12.2008 16:36 Uhr von mediareporter
 
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soweit: ich mein eigenes posting lesen kann, steht da nicht, dass microsoft pleite machen wird...

und worauf sich das zitat von der "2.100 Dollar Email Maschine" tatsächlich bezieht, kann man ohne probleme in der quelle nachlesen, bevor hier gemutmaßt wird... der vize-präsident hatte mit dem gerät nämlich durchaus anderes vor, als bloß emails zu verschicken und ärgert sich über die kompatiblitäts-probleme des betriebssystems seiner eigenen firma...
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16.12.2008 17:31 Uhr von Smudo77
 
+3 | -5
 
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Vista-Verantwortlicher über sein Vista: Da ärgert sich einer der Vista-Verantwortlichen über seinen eigenes Produkt. Köstlich :-)

Aber ich selbst habe neulich ähnliches prognostiziert, indem ich schrieb (sinngemäß): "MS sucht sich mit iPhone-Produkten ein neues Standbein, denn die wollen auch noch in ein paar Jahren weiterhin Geld verdienen"

Aber mir glaubt hier ja keiner ...

;-)
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16.12.2008 17:32 Uhr von Waldlaeufer
 
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@yoshi5000: nicht alle, größtenteils die konzerne. konzerne merken erst immer was, wenns abwärts geht. andere unternehmen (v. a. mittelständische) müssen immer schauen, dass sie vorgesorgt haben, und sind daher auch besser vorbereitet.
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16.12.2008 18:50 Uhr von lopad
 
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Microsoft lebt nicht nur von Windows: Zumal, selbst wenn der Privatanwender Markt, bezüglich Windows, wegbrechen würde hätte Microsoft immer noch die Konzerne die sich Windows/Office Lizenzen kaufen.

Mircosoft wird mit Sicherheit an "Größe" verlieren, wenn sich nichts ändert, aber genauso wie GM o.ä. vor die Hunde gehen wird es nicht, zumindest nicht in absehbarer Zeit.
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16.12.2008 19:20 Uhr von Alice_undergrounD
 
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cloud computing? SCHROT!!!!!!!!!

ausserdem kann man das überhaupt nuicht vergleichen
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16.12.2008 19:50 Uhr von CHR.BEST
 
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Ohne Windows würde vermutlich kaum einer überhaupt den IE zum Surfen nutzen zumal freie bzw. Open-Source-Browser oftmals besser, schneller, sicherer und fehlerfreier sind.
Es ist wie die Vorredner hier bereits sagten, wer stur Autos baut, die schlecht sind oder keiner haben will, weil sie viel teuren Sprit schlucken, der braucht sich nicht zu wundern, wenn er irgendwann pleite ist.

Windwos Vista war ja eine ähnliche Totgeburt - viel Geld für wenig Neues. So arbeiten heute noch viele auf Windows 2000/XP, weil es für 99% aller Anwendungen vollkommen ausreichend ist. Für die Nischen eignet sich Linux sehr gut und was den Mac angeht, ich denke außerhalb den USA hat Apple längst nicht soviele eingefleischte Fans. Auch Apple lieferte - zumindest hardwaremäßig - schon mal den ein- oder anderen Schrott aus. So wie in diesem YouTube-Video, in dem ein genervter Benutzer vor Wut sein PowerBook zerdepperte ;-)
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16.12.2008 20:38 Uhr von Sk8tty
 
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kann nur gut sein: mal davon abgesehen das Apple sowieso die besseren produkte (vor allem Softwaretechnisch) liefert, kann Konkurenz auf dem Markt nur gut für den Kunden sein!
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16.12.2008 21:20 Uhr von thegold
 
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wtf: ist cloud-computing???
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16.12.2008 21:31 Uhr von Albana91
 
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@ Dohnny: Er meint glaube ich, dass sein Laptop eigentlich nur als eMail Sammelbox genutzt wird und setzt den Preis dabei als Maximal. Sprich er zeigt, dass "man" grundlos so viel Geld ausgibt um Kleinigkeiten zu erledigen oder so.
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16.12.2008 21:58 Uhr von HyperSurf
 
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Also ehrlichgesagt habe ich so meine Zweifel das es in Zukunft Bergab mit Microsoft gehen wird. Ich arbeite bei einem IT-Unternehmen mit vielen großen Geschäftskunden. Alle setzen ausschließlich MS Server ein. Unter anderem darum, weil man sich in die Administration der Server viel leichter einarbeiten kann als unter Unix. Die ganze Handhabung der Windowsserver ist für "normale" Admins einfacher.

Zum IE kann ich folgendes sagen: Firefox ist genauso verbuggt wie der Internet Explorer. Gerade bei CSS tun sich die Browser alle nichts. Da ist der IE definitiv nicht der schlimmste.
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16.12.2008 23:24 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Der Kunde setzt das Betriebssxystem ein das er für seine Programme braucht.
Mein Kumpel ist Gerichtsvollzieher, die angebotenen GV-Programme arbeiten ausschliesslich unter Windows.
Was soll er dann mit einem Mac oder Linux?

Wenn ich im Internet Software suche, ist es eine Ausnahme wenn diese mal auschliesslich für OSX oder Linux angeboten wird. Solange auch die Programmierer erstmal zu 98% (meine Schätzung) auf Windows programmieren, sehe ich für Microsoft keine Gefahr. Ich meine: Schaut euch mal ein Freeware-Forum an, da sind zig-tausende Programme nur für Windows. Und mit Visual Basic kann man sehr leicht programmieren.
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16.12.2008 23:50 Uhr von Sarah0117
 
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Tjo: Ich denke mal Microsoft wird genau reserven haben und sich nicht wie die US Automobilindustrie nur mit Schulden finanziert haben.
Es gab doch damals den übernahme Versuch bei Yahoo, hätten die so wenig Geld, dann hätten sie so etws nicht versuchen können.

Und was man ganz klar sagen muss:
Es gibt allternativen zu MS Win und es gibt auch sehr gute Windows emulatoren die es möglichen machen, Windowssoftware [nur für Win geeeignet] auch auf Linux oder MAC OS X zu benutzen.

Aber:
Wer will schon für jedes programm extra seinen Emulator neu einstellen?
Ich nicht und deswegen werde ich auch weiterhin bei neinem 2.100 €uro teuren win XP Laptop bleiben.
Dazu gesagt:
MS hat schon einen großen fehler gemacht Vista zu veröffendlichen und gleich damit anzukündigen das der nachvolger schon in Arbeit ist.
Nun ja der Nachfolger is auch net sooo dolle und es ist auch kein Update möglich von XP auf Win 7, von daher wird es da auch keine hohen Gewinne geben.
Die meisten Firmen benutzten immernoch Win XP oder Win 2K.
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17.12.2008 00:12 Uhr von no_trespassing
 
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Internet Explorer: Eine penetrante Scheißsoftware, die so verkorkst ist, dass man´s kaum noch aushält. Man kann nicht glauben, dass noch fast 70% der User so wahnsinnig ist, das Ding zu benutzen.
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17.12.2008 11:48 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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AH wenn ich das hier lese geil: es is herlich ...

schaut euch doch mal den markt an (und mir ist es jetzt scheiss egal welches verdammte os ich rede von den wirtschaftszahlen)

also es wird schneller es wird teuer und die firmen nehmen weniger ein ...

in der gesamten computerbranche gibts ein problem

es gab eine rieseninnovation und danach gabs eigentlich nichts mehr nennenswertes... das rad neu zu erfinden ist nicht so ganz einfach nur das übliche wird langweilig ausserdem kann sich nun mal nicht ständig viel geld investieren bei einem ottonormalverbraucher hält ein rechner in der regel ein paar jahre ohne upgrade sowohl auf hardware wie auch auf software basis und das macht nun mal den größten teil der kunden aus

und firmen äh die sind sowieso vorsichtiger geworden was man hat hat man investitionen nur wenns notwenig ist

microsoft hat das problem das alle firmen haben was neues auf den markt heisst nicht das es sich automatisch verkauft
ich bezweifel war das microsoft die marktführung im softwarebereich abgeben muss aber sie werden schrumpfen

denn die it geschichte wird immer normaler für uns der hype wird immer weniger das werden auch die software firmen zu spüren bekommen und das wird auch weh tun

na ja die konkurenz schläft bekanntlich auch nicht aber egal welches os oder welche firma die werden alle damit zu kämpfen bekommen und es wird sich zeigen welche firma weitsichtig genug denkt
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17.12.2008 12:45 Uhr von bigpapa
 
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Ist doch logisch: Die Leute haben kein Bock für ein PC (egal welcher Hersteller) alle 2 Jahre mal eben ca 2000 Euro hinzublättern.

(Neuer PC + OS + wichtige Upgrades von Programmen).

Und das sie bei den IE Marktanteile verlieren. :) Wenn man alle paar Wochen in der Presse schon liest wie unsicher das ding ist, wundert ein das garnicht.

Was diese Aussage mit den 70% Anteil angeht, so kann ich selbst die verstehn. Die setzen sich zum Grossteil aus Leuten zusammen die keine Ahnung haben, durch Betrügerwarnungen im Inet eh schon verschreckt sind, und aus Leuten wie mir, die wegen Hobby-Web-Designer einfach den Browser sagen, "lüg der Seite vor du bist ein IE".

Fakt ist aber. MS hat mit Vista (will fast keiner haben) ne Menge Kohle in den Sand gesetzt und Analysten haben Vista schon mit den COKE desaster damals verglichen.
Sowas schadet auch MS.

Das die Ihre Nase in alles reinstecken was Kohle bringt ist nix neues. Nur wenn wichtige Standbeine einknicken kann das die Aktie im wert sinken lassen und das Unternehmen "fällt" mit.

Gruß

BIGPAPA

p.s.: MS entwickelt sogar lt. einer Meldung für das Iphone
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17.12.2008 14:11 Uhr von spAik
 
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fast alle Opera-Versionen geben sich doch als IE 6 aus.

Microsoft wird NIE pleite gehen. Sie haben halt Vista verhunzt und werden Windows7, so wie es aussieht, auch verhunzen...aber was solls, spätestens nach Windows7 werden sie checken, dass ein "Resource-Hog" ohne sinnvolle Strukturierungen und Benutzerbevormundungen kein zukunftsträchtiges Betriebssystem sein kann. Wer Server 2008 installiert hat weiss, dass es auch ein Vista gibt, welches schnell und unkompliziert ist :)
Ich selbst werde bei meinem XP SP3 bleiben, genau wie viele andere Anwender auch. Als 2. System kann man sich immer die Server 2008 Version installieren. 240 Tage Testversion, jeweils installiert nach 15mins ;)

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