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Europa: Keine Medikamente in Drogerien, Parfümerien oder im Lebensmittelhandel

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat den Drogeriemärkten, Parfümerien und den Lebensmittelläden eine klare Absage für den Verkauf von Medikamenten erteilt. In Europa soll gelten: Nur ein Pharmazeut darf eine Apotheke führen und Medikamente verkaufen.

Den am Medikamentenumsatz interessierten apothekenfremden Branchen bleibt nun ein 37 Milliarden Markt verschlossen. Douglas, Tengelmann und Schlecker hatten sich Chancen ausgerechnet. Aber auch die Versandhäuser Quelle, Amazon und Otto wollten am Medikamentenhandel und -verkauf verdienen.

Selbst wenn der Besitzer zugelassener Pharmazeut ist, bleibt auch hier einer Kettenbildung der Riegel vorgeschoben. So darf in Deutschland ein einzelner Apotheker nur maximal drei Filialen betreiben. Experten hatten nicht erwartet, dass das Urteil so ausgehen würde.


WebReporter: sarazen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Leben, Europa, Droge, Medikament, Lebensmittel, Parfüm
Quelle: www.handelsblatt.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2008 14:58 Uhr von AnKost
 
+3 | -1
 
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Pro und Kontra: Einerseits befürworte ich diese Entscheidung da auf diesem Weg der Medikamentenmissbrauch etwas eingedämmt werden kann und die Beratung stimmt. ANdererseits würde bei einer Freigabe endlich mal ein bisschen Druck auf die Apotheker und Phamazieunternehmen ausgeübt und die Preise könnten sich etwas nach unten bewegen. Es ist schon erschreckend wenn man den Preis für Kopfschmerztabletten der selben Marke mal in 2 unterschiedlichen Apotheken vergleicht. da sind manchmal Unterschiede von 50% drin.
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16.12.2008 14:58 Uhr von usambara
 
+0 | -1
 
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vielleicht sollte man Drogerien umbenennen...?
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16.12.2008 15:04 Uhr von Dangermaus
 
+2 | -4
 
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Super Aktion vom Europäische Gerichtshof.

Medikamente gehören in die Apotheke und nicht bei Otto und Neckermann gekauft.
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16.12.2008 15:06 Uhr von NetCrack
 
+2 | -4
 
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Seh ich ebenfalls so Medikamente müssen von fachkundigem Personal nach persönlicher Beratung in der Apotheke verkauft werden und nirgendwo anders. Das es andere Produkte, die es in der Apotheke gibt, wie Tees und so weiter, auch in Drogerien gibt ist ok, aber alles was als Medikament eingestuft wird sollte nicht im freien Handel abgegeben werden!
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16.12.2008 15:08 Uhr von BoltThrower321
 
+3 | -2
 
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Freiheit ade: Da hat man es mal wieder,...in Europa gibt es keine richtige Freiheit und Berufsfreiheit erst recht nicht. In Nord Amerika funktioniert das alles ohne Probleme und mir ist es sowas von egal, wenn manche suechtige zuviel Tabletten nehmen.

Die Menschen sollten alle ein Gehirn besitzen und alle mal die Schule besucht haben...wer damit nicht umgehen kann...pech.

Ich wuerde es begruessen, wenn ich mit dem Auto eben zur naechsten Pharmacy fahren koennte und fuer nen Euro ne Dose voll Aspirin bekomme....
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16.12.2008 15:17 Uhr von quade34
 
+4 | -0
 
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Europa: verhilft den Apothekern per Gesetz zu großen goldenen Nasen.
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16.12.2008 15:41 Uhr von Leftfield
 
+2 | -2
 
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GUT SO! Hats die Apothekenmafia ja doch endlich geschafft!
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16.12.2008 15:45 Uhr von vmaxxer
 
+4 | -0
 
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nujo: Also bei verschreibungspflichtigen medikamenten ists klar, die gehören in Apotheken.

Aber die nicht verschreibungspflichtigen ?
Warum nicht ?
Um mir eine Aspirin zu kaufen muss ich nicht beraten werden.
(Und entsprechenden Apotheken-Aufschlag zahlen)

In Holland geht das ja auch mitunter...
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16.12.2008 16:07 Uhr von Smudo77
 
+3 | -0
 
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@BoltThrower: "... und mir ist es sowas von egal, wenn manche suechtige zuviel Tabletten nehmen."

Eben noch hast Du noch in braver frommer Manier von christlicher Nächstenliebe gepredigt und gefordert, dass man Kinderschändern vergeben sollte, und nun so ein dummer Spruch von Dir.

Nun erklär Dich mal (obwohl mir das sowas von egal ist) ...
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16.12.2008 16:50 Uhr von vampyrella
 
+0 | -2
 
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Richtig so! Also ich bin dafür.

In den Apotheken mag es sicherlich teuer sein, dafür wirst du auch über die Nebenwirkungen aufgeklärt.
Manche nicht-erschreibungspflichtige Tabletten haben nämlich derbe Nebenwirkungen, wenn man sie z.B. zeitnah mit Alkohol einnimmt.
Oder wenn man danach ein Fahrzeug führen muss ( Hustensaft mit Alkohol z.B. wie WigMedinight)
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17.12.2008 13:23 Uhr von vmaxxer
 
+0 | -0
 
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Also bisher ist mir das schon lange nicht mehr vorgekommen.

Ausser einmal... aber da war eher unkenntniss der angestellten angesagt.
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17.12.2008 16:20 Uhr von Leftfield
 
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@vampyrella: Schonmal gesehen?:
Medikamentengebrauchsanleitung? ^^

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