16.12.08 13:30 Uhr
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Israel: Mauerverlauf muss geändert werden

Das Oberste Gericht von Israel urteilte am Montag in Jerusalem, dass Israel den Verlauf der geplanten "Westjordanland-Grenzmauer" verändern muss, da die Mauer zu weit in palästinensische Gebiete hineinreichen würde.

Laut dem Urteil muss Israel die Pläne so verändern, dass die Mauer komplett oder zumindest zum Großteil über israelisches Gebiet verläuft. Offiziell soll die Mauer der Abwehr von Attentätern dienen, die Palästinenser sehen in der Mauer allerdings den Versuch Israels, weiteres Land zu annektieren.

Der britische Premierminister Brown hat in einem Brief an Salam Fajad, den palästinensischen Ministerpräsidenten, unterdessen angekündigt, dass Großbritannien sich stärker gegen den Ausbau von israelischen Siedlungen im Westjordanland einsetzen werde.


WebReporter: underclass hero
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Mauer
Quelle: de.reuters.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2008 13:22 Uhr von underclass hero
 
+0 | -0
 
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3 Sachen:
1. Die Mauer muss weg, es kann nicht sein das sowas heute noch existiert.
2. Dennoch ein gutes Urteil - Es kann nicht sein das Israel seine Grenze mit dieser Mauer noch weiter "vergrößert".
3. Was Brown da angekündigt hat ist nur zu Unterstützen.
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16.12.2008 16:04 Uhr von Ulli1958
 
+5 | -7
 
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Schutz vor Selbstmordbombern: 1. Die Mauer muss bleiben. Nur auf diese Weise kann sich Israel vor Selbstmordbombern schützen.
2. Die israelische Luftabwehr muss mit westlicher Unterstützung auf dem technisch neuesten Stand gehalten werden.
3. Das Urteil des Obersten Gerichts zeugt von der Rechtstaatlichkeit Israels und ist in diese Region der Welt nicht selbstverständlich. Respekt für diese Entscheidung!
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16.12.2008 17:15 Uhr von LoneZealot
 
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@ Ulli1958: 100% Zustimmung
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16.12.2008 19:33 Uhr von Bleifuss88
 
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Man kann: über die Punkte 1 und 2 von Ulli streiten, aber bei 3 hat er Recht.

Eigentlich müssten die Palästinenser doch mal erkennen, dass die repressalien immer größer werden, je mehr anschläge auf Israel verübt werden. Diese Repressalien lösen noch mehr Anschläge aus, was zu noch größeren Schikanierungen führt. Wenn Israel die schikanen mal gelockert hat gabs dann irgendwann doch wieder nen anschlag und die Repressalien gehen von neuem los usw. Ein ständiger Kreislauf.
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16.12.2008 19:48 Uhr von masteroftheuniverse
 
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@ ulli: 1. ist quatsch und 2.: israel hat eine der modernsten armeen der welt..
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17.12.2008 13:10 Uhr von phase4
 
+1 | -1
 
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wer ist schuld ? einem Israeli der in die Besetzten Gebiete zieht mit seiner Familie, werden 200l Trinkwasser geliefert. Zur not per Tanklastwagen.....

Ein Palästinenser hat 5 l pro tag....
das ist allerdings nicht garantiert....
Die Israelis haben den Palästinensern das Wasser abgedreht.

und und und...

man schaue sich mal die Entwicklung der Siedlungsgebiete der Israelis an ...seit 1967 es ist international anerkannt das diese Besetzungen Völkerrechtswiedrig sind.....

Das die Palästinenser ihre Kinder als Bombenträger in den Kampf schicken ist sicher sch..... aber ein Volk das so unterdrückt wird....
??????
Verzweiflung......
treibt Menschen ........
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17.12.2008 13:34 Uhr von LoneZealot
 
+1 | -2
 
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@ phase4: "Das die Palästinenser ihre Kinder als Bombenträger in den Kampf schicken ist sicher sch..... aber ein Volk das so unterdrückt wird....
??????
Verzweiflung......
treibt Menschen ........"

Nein, Judenhass und Hass auf Israel treibt diese Leute, mehr nicht. Terror kostet Unmengen an Geld und Man-Power.

Den Terror gab es vor 1967 und selbst vor Staatsgründung.
Den Terroristen geht es nicht darum bestimmte Land zu bekommen sondern darum Israel auszulöschen.

Die Hamas spricht Israel das Existenzrecht ab.

"In der Region hatten wir römischer Besatzung, persischer Besatzung, der Besatzung der Kreuzzügler und der britischen Besatzung zu trotzen. Sie sind alle fort. Der israelische Feind gehört nicht in diese Region. Er passt nicht in die regionale Geschichte, Geographie oder Glaube."

Das sagte 2006 der Führungspolitiker der Hamas, Mahmoud Al-Zahhar.

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