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Klauen in Krisenzeiten: Deutsche Firmen müssen Wirtschaftsspionage fürchten

So manches Unternehmen spart sich seine Forschungs- und Entwicklungskosten, indem es die Arbeit der Konkurrenten einfach klaut. Das trifft vor allem in wirtschaftlichen Krisenzeiten zu. Deutsche Unternehmen, vor allem im Mittelstand, sind vor Wirtschaftsspionage nicht ausreichend geschützt.

Der deutsche Verfassungsschutz nennt konkrete Zahlen. 50 Milliarden Euro Schaden erleiden deutsche Firmen jährlich durch Spionage. Vor allem Russland und China zielen auf das Abgreifen von Geschäftsgeheimnissen. Der Verfassungsschutz ist mit der Abwehr solcher Angriffe vertraut.

"Es geht vor allem um Methoden- und Systemwissen", so das Bundesinnenministerium. In Russland gibt es sogar ein Gesetz, das Geheimdienste zur Wirtschaftsspionage verpflichtet. Zulieferer großer Industrien seien besonders gefährdet. Sie hätten enormes Wissen, schützen sich nicht genug.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Wirtschaft, Krise, Firma
Quelle: www.ftd.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2008 12:51 Uhr von no_trespassing
 
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Das ist ein riesiges Problem! Es gibt Techniken, wie man die Probleme löst. Notfalls lässt man sensible Daten nicht mehr auf Rechnern, die ans Internet angeschlossen sind.

Man baut ein firmeninternes Netzwerk auf, das ausschließlich auf dem eigenen Gelände funktioniert.
Selbst über mehrere Standorte sollten ganz wichtige Daten nur per firmeninternem Kurier übermittelt werden.

Keine wichtigen Daten (Konstruktionspläne, Skizzen) über Internet/Intranet übermitteln oder im Netzwerk vorhalten.
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16.12.2008 14:45 Uhr von Commocruiser
 
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Das ist schon scheiße das andere Länder bei uns klauen kommen, nur weil sie selbst zu blöd sind.
China ist wenigstens schlau und kauft erst das Produkt um es dann zu zerlegen und dann selbst zu kopieren. Patente interessieren ja nicht. Siehe Schwebebahn.

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