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USA: Bereits 334 Menschen starben durch die Elektroschockpistole

Ähnlich wie bei einer Pistole werden bei dem sogenannten Taser Elektroden verschossen. Diese bleiben an der Person hängen und durch die langen Kabel fließt Strom, um den potenziellen Angreifer auszuschalten, ohne dabei Spuren der Gewalt zu zeigen. So funktioniert das Arbeitsmittel der US-Polizei.

Jetzt kritisiert die Menschenrechtsorganisation Amnesty International die Handhabung der Waffe. Besonders die Tatsache, dass in den letzten acht Jahren 334 Menschen an den Elektroschocks starben, wird verurteilt.

Amnesty International behauptet weiter, dass 90 Prozent der Todesopfer unbewaffnet waren. Ebenso kam die Elektroschockwaffe gegen Kinder, Schwangere und alte Menschen zum Einsatz.


WebReporter: Der Renner
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Mensch, Elektro, Elektroschock
Quelle: kn-online.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2008 09:57 Uhr von aral
 
+14 | -1
 
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Weniger Hemmungen Wahrscheinlich liegt das einfach daran, daß "Ordnungskräfte" bei einer "nicht-tödlichen" Waffe weniger Hemmungen haben, auch abzudrücken, als z.B. bei einer Pistole. Dumm nur, daß diese Taser nur "meistens nicht tödlich" sind. Mich würde mal interessieren, wieviele Menschen im gleichen Zeitraum in den entsprechenden Gebieten durch Einsatz einer Pistole durch "Ordnungskräfte" ums Leben kamen.
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16.12.2008 10:07 Uhr von BalloS
 
+7 | -8
 
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unbewaffnet = ungefährlich ?? Wohl kaum. Auch unbewaffnetet Angreifer können gefährlich sein.

Kinder (wirklich nur Kinder, nicht Jugendliche), Schwangere und Rentner halte ich jedoch nicht für gefährlich. Hier sollte der Taser nicht zum Einsatz kommen.

Allerdings haben die Angreifer wohl doch noch eine größere Chance zu überleben, als wenn sie von einer Kugel getroffen werden.
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16.12.2008 10:27 Uhr von aral
 
+11 | -2
 
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@BalloS: Kommt auf den Treffer an Soweit mir bekannt, verwendet die deutsche Polizei z.B. Geschosse, die in der Regel den Körper durchschlagen (wenn sie nicht auf Knochen treffen) und dabei relativ wenig Schaden anrichten, *wenn* sie keine lebenswichtigen Organe anrichten.

Wenn jemand z.B. einen Beinschuß abbekommt, ist der nicht wirklich lebensbedrohlich (nur durch Blutverlust). Und der ist ja ein Mittel der Wahl um einen Schwerkriminellen am Wegrennen zu hindern.

Bei einem Taser hat der Getroffene wesentlich weniger Chancen, zu überleben, wenn er z.B. ein schwaches Herz hat: Der Taser *muß* auf den Rumpf geschossen werden, einfach weil es sonst fast garantiert daneben geht, und von einem Elektroschock ist immer der ganze Körper betroffen - also auch Herz & Hirn.

Von daher denke ich, daß in manchen Fällen die Angreifer nicht unbedingt die größere Überlebenschance im Vergleich zu einer Kugel haben. Ist von Fall zu Fall verschieden.

Ich halte Taser für eine *sehr schlechte* Idee - die Dinger reduzieren auch auf Verbrecherseite die Hemmungen, weil man ja weiß, man kann es mal probieren, Widerstand zu leisten - wenn´s schiefgeht, wird man ja nicht erschossen...
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16.12.2008 11:06 Uhr von BoltThrower321
 
+3 | -0
 
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Falsche Nutzung: Der Taser ist schon eine interessante Waffe...leider (so zeigen es Berichte) oft missbraucht!
Ein handelsueblicher Elektroshoker in Deutschland ist genauso gefaehrlich....hier haben wir nicht solche auffaelligen Todeszahlen, den man muss bei den Teilen die Person festhalten.

Es verhaellt sich genauso wie Airsoft und Gotscha Waffen bei Kindern...anstatt einen sportlichen Umgang, missbrauchen viele diese Gegenstaende um andere Lebewesen zu quaelen.

Die Beamten sollten besser kontrolliert und trainiert werden. Polizeiaufgaben haben nichts Jagd zu tun!
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16.12.2008 12:00 Uhr von instru14
 
+8 | -8
 
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USA Bereits Ja das können sie die Oberdemokraten dieser Welt . Auf Wehrlose oder Unterlegene schiessen.
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16.12.2008 12:10 Uhr von Jorka
 
+6 | -5
 
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@an alle Taservefechter: Seht ihr 334 sinnlose Tode die durch diese verdammten Dinger...
sollte Beweis eigetnlich genug sein das Taser unsicher und gefährlich sind und auch nicht in die Hände eines Polizisten gehören.
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16.12.2008 12:13 Uhr von Niels Bohr
 
+9 | -7
 
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Also Leute jetzt nehmt mal den Finger aus dem Hintern und versucht mal doch mal mit dem Teil was in dem runden Ding auf eurem Hals ist zu denken!
Es wird nirgendwo angegeben wie oft in diesen 8 Jahren der Taser insgesamt zu Anwendung kam. Wenn die Anzahl der Toten bei der Anwendung des Tasers mehr als 0,1 Promille ausmacht, dann wäre der Taser sicherlich nicht als "nichttödliche" Waffe in gebrauch.
Habt ihr euch mal die Frage gestellt, wieviele Menschen in Europa in den letzten 10 Jahren durch die Verwendung von Sicherheitsgurten bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind, oder wieviele Menschen im gleichen Zeitraum durch die Einnahme von Aspirin gestorben sind? Das dürften dann doch schon ein wenig mehr als knapp über 300 gewesen sein!
Leider sind diese "Unfälle" beim Gebrauch des Tasers nun mal aufgetreten, aber seid doch mal ehrlich...
Wovon wollt ihr denn lieber getroffen werden? Von einer 45er die ein übereifriger und ängstlicher amerikanischer Streifenpolizist am Gürtel hat oder von einem Taser...

Naja...meine Wahl hab ich auf jeden Fall getroffen...bei mir wäre es der Taser
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16.12.2008 12:38 Uhr von maki
 
+3 | -3
 
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Ich hoffe für die Amis, dass es dort: "SCHARFE" Laser zu kaufen gibt. :-)
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16.12.2008 13:29 Uhr von BlackDevil08
 
+2 | -3
 
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@aral: Rambos, die von mehreren Schüssen getroffen ihre Angriffe fortsetzen - vor dem Hintergrund dieser Schreckensvision wird derzeit über eine neue Munition für die Polizei diskutiert. Der herkömmlichen Vollmantelmunition fehle die nötige "Mannstoppwirkung", sie gefährde zudem unbeteiligte Dritte.[2] Die Innenministerkonferenz (IMK) beschloss daher im Juni 1999, die Polizei insgesamt mit einer neu zu entwickelnden Deformationsmunition auszurüsten. cilip.de/ausgabe/65/munition.htm Zwar was älter aber so isses

Diese Munition deformiert sich beim auftreffen auf den Körper, dh heisst sie schlägt nicht durch. Kann bei getroffener Person je nach Postion des Treffers zu erheblichem Schaden führen, meiner Meinung nach aber besser als das eine unbeteiligte Person getroffen werden kann.
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16.12.2008 13:36 Uhr von aral
 
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@Blackdevil: ja - das stimmt leider - diese Munition ist zwar "schonend" - aber sie verfehlt oft auch ihre Wirkung - manch einer merkt erst nach Abklingen des Adrenalinrausches, daß ihn eine Kugel erwischt hat...

Ob aber Dum-Dum-Geschosse da die richtige Antwort sind...?
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16.12.2008 14:27 Uhr von Deniz1008
 
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lol*: lol*
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16.12.2008 14:31 Uhr von goldengero
 
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Kein Dum-dum Geschoss: die in Niedersachsen übliche Munition bei Polizisten ist ein sog. Teilmantelgeschoss (9X19 mm). Wie bereits gesagt wurde pilzt das Geschoss beim Auftreffen auf und gibt fast seine ganze Bewegungsenergie ab. Dieses hat die sog. ManStop Wirkung zur Folge (wenigstens theroetisch). Die dadurch entstehenden Verletzungen sich nicht grösser als mit den vorher benutzten Vollmantelgeschosse.

Geschosse (Pistolenmunition nicht manipuliert) die an der Austrittstelle grössere Löcher machen als an der Eintrittstelle gibt es nicht. Habe ich auch noch nicht gesehen.

Der Taser wird hier nur bei bestimmten Einsatzlagen von Sondereinsatzkommandos (SEK) benutzt.
Es ist auf jeden Fall das mildere Mittel im Gegensatz zu dem Schusswaffengbrauch
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16.12.2008 14:43 Uhr von Ghostwriter63
 
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die usa hat 304.482.526 einwohner: davon sterben im jahr 41,75 menschen durch den einsatz eines taser.
wie viele menschen werden dort pro jahr von der polizei durch eine schusswaffe getötet?

kann mich nur wiederholen. ich werde lieber getasert, als erschossen......
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16.12.2008 15:22 Uhr von BlackDevil08
 
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wieso schonend? Diese Munition verursacht meist größeren Schaden als die alte, weil sie in den Körper eindringt und dann durch das deformieren, die starke abbremsung mehr Schaden anrichtet. Dagegen ist ein glatter Durchschuss weniger schadhaft, ausser an bestimmten Stellen. Aber in der Bauchgegend ist ein zerfetzen bestimmt schwieriger zu behandeln als der Durchschuss. Habe das im Vorpost leider falsch geschrieben, die Kugel dringt auf jedenfall ein...
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16.12.2008 15:31 Uhr von ZTUC
 
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nicht viel: 334 Tote in acht Jahren sind gemessen an der Anzahl der Personen die mit einem Taser angegriffen wurden relativ wenig. Hier machen wieder einige aus einer Maus einen Elefanten, hauptsache man kann sich mal wieder über die "Bösen" empören.

@instru14

Leute, die man mittels eines Tasers stoppen muss, sind i.d.R. nicht wehrlos.
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16.12.2008 15:38 Uhr von herman_brood
 
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ein taser ist ja keine tödliche waffe: wird auch ganz selten verwendet. bestimmt. oder vielleicht auch nicht. aber die polizei wird schon einen grund haben, wenn sie einen menschen "tasert"

:-/
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16.12.2008 15:39 Uhr von cyrus2k1
 
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@ ZTUC: Es gibt hunderte von Berichten bei denen auf völlig wehrlose Personen geschossen wurde. Der Taser steht in den USA auf einer Stufe mit Handschellen und Pfefferspay. Was du sagst stimmt nicht!
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16.12.2008 16:07 Uhr von lkmkl
 
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Ich kann es nur wiederholen, wenn jemand unbewaffnet ist und "Ärger" macht, dann reicht auch ein gutes Pfefferspray und jemand der mit Waffen (Schlagstock, Messer...) auf einen Polizist losgeht, muss damit rechnen zumindest angeschossen zu werden.

Taser hignegen halte ich für überflüssig und gefärlich.
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16.12.2008 16:41 Uhr von goldengero
 
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Waffenrecht: Hier in der BRD ist der Taser nach der neuesten Änderung im Waffenrecht seit dem 01.04.2008 nicht mehr für Privatpersonen "nur so" zu erwerben.

Nochmals, das Aufpilzen des Teilmantelgeschosses ist nicht so schädlich wie ein Vollmantelgeschoss (ist übrigens "Kriegsmuniton"). Entgegen langläufiger Meinung werden bei diesem Geschoss mehr Organe/Blutgefäße etc verletzt, ohne das bei dem Getroffenen eine sofortige Wirkung eintritt.

-Siehe Film-Doku : FBI Desaster-

Das Verletzungsrisiko ist fast gleich. Das Geschoss reißt auch keine großen Löcher. Es stoppt relativ nah hinter dem Eintritt in den Körper und wird abrupt abgebremst.

Darum heißt sie ja umgangssprachlich MANSTOPMUNITION.

Sollte das Geschoss auf Grund eines aufgesetzten Schusses den Körper verlassen ist die Austrittswunde nicht größer als bei einem Vollmantelgeschoss.

Wurde bei einer Obduktion festgestellt und habe habe ich selber gesehen.

Des Weiteren ist der Taser eine Möglichkeit eine Person ohne Schusswaffengebrauch unschädlich zu machen.

Es werden hier immer Äpfel mit Birnen verglichen.
Die USA hat ein anderes Rechtssystem und deren Exikutive andere Befugnissrecht als in der BRD.

Hier ist der Taser eine Waffe.

Meiner Ansicht nach haben wir in der BRD eine Polizei mit hohen Ausbildungsstand und Niveau.

Und gegen normale Bürger werden weder der Taser noch die Schusswaffe eingesetzt nur weil sich sich in die Innentasche der jacke greifen.

Es sollte eigentlich jeder froh sein, dass wir nicht amerikanische Verhältnisse hier haben.

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