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Rettungspaket abgelehnt - General Motors und Chrysler stehen vor Insolvenz

Eine wichtige Säule des Rettungsplans gegen die drohende Insolvenz der großen Autohersteller General Motors und Chrysler waren Lohnkürzungen. Die Löhne der Mitarbeiter sollten massiv gekürzt werden, Vorbild war dabei das Lohnsystem in Japan.

In einer elfstündigen Marathon-Verhandlung verweigerten die Gewerkschaften dieser Maßnahme ihre Zustimmung und brachten damit den Rettungsplan zum Scheitern.

Die Unternehmen General Motors und Chrysler ließen verlauten, bereits bis Ende dieses Jahres Rechnungen nicht mehr begleichen zu können.


WebReporter: sarazen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Motor, Rettung, Insolvenz, General, Chrysler, General Motors
Quelle: auto.aol.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2008 17:41 Uhr von s8R
 
+14 | -3
 
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Naja Das is der freie Markt, so bitter das ist - für die Arbeiter besonders. Die Manager die Abermillionen geschaufelt haben wirds wohl weniger ein Verlust sein.

Aber.. Vllt kommt so was neues, innovatives!
Ich seh in dieser "Krise" auch ne gewaltige Chance, in vielerlei Hinsicht.
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15.12.2008 17:46 Uhr von Borgir
 
+12 | -1
 
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wohl wahr: s8R

die firmenchefetage hat ja ausgesorgt und bekommt wahrscheinlich noch abfindungen da sie nun auch erst mal "arbeitslos" sind. die arbeiter, die vielleicht schon 20 jahre dort gearbeitet haben bekommen einen arschtritt.

es ist aber auch nicht einzusehen, dass der steuerzahler immer wieder für die fehler von konzern-chefs hinhält. das geht einfach nicht. das hat mit freier wirtschaft nichts mehr zu tun.
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15.12.2008 17:49 Uhr von Lofthoff
 
+16 | -22
 
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Danke Gewerkschaftler: Warum haben sich die Gewerkschaftler denn nicht darauf eingelassen?
Damit haben sie doch jetzt den Konzernen den Todestoß versetzt. Dann hat bald keiner mehr einen Job, ist doch immernoch schlimmer als weniger zu verdienen..
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15.12.2008 17:50 Uhr von s8R
 
+9 | -0
 
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Genau das mein ich doch.
Was ist das für ne Wirtschaft, in der wir unsere Autos kaufen, und über Steuern den Verdienst der Leute doppelt sichern (und das meist ohne großen, langfristigen Erfolg) und die Autos somit zweimal bezahlen - oder sogar wenn man überhaupt keins besitzt da draufzahlt.

So ergeben sich Chancen für kleine Unternehmen, Innovationen, neue Technik, es wird wieder Investiert und so weiter.
Ich kann das nur nochmal wiederholen.
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15.12.2008 17:53 Uhr von Flyingarts
 
+7 | -16
 
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Ich bin zwar auch generell gegen Lohnkürzungen aber bevor man seinen Job ganz verliert sollte man sich eher auf ein geringeres Gehalt einlassen als gar keins.
Darum verstehe ich nicht warum die Gewerkschaften da so hart bleiben
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15.12.2008 18:03 Uhr von eldschi
 
+5 | -3
 
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Is doch klar,weshalb die Gewerkschaften so handeln: Die denken sich, Obama hat ein Konjunkturpaket von 1 Billion US-$ angekündigt und irgendwie werden es die Autokonzere schon schaffen, bis zu seiner Amtsübernahme und mithin zur Verschiebung der Machtverhältnisse im Senat/Repräsentantenhaus zu überleben. Und dann kommt der goldene Regen. Und davon will man soviel wie möglich mitbekommen.
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15.12.2008 18:24 Uhr von Dat_Schumi
 
+3 | -0
 
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News von gestern: Inzwischen sieht es für GM & Co. schon wieder etwas besser aus:
http://www.shortnews.de/...
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15.12.2008 20:32 Uhr von fabiu_90
 
+3 | -1
 
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Selbst schuld! Ich verstehe den Staat schon, wenn er nicht blind Millionen bzw. Milliarden in zwei Riesenunternehmen reinstecken will, deren Vorstände nur am eigenen Wohlergehen interessiert sind.

Klar, dass die Gewerkschaft nicht will, dass man Löhne kürzt, aber wenn man nicht irgendwo mit Einsparungen anfangt, haben auch die Regierungsmilliarden keinen Sinn, denn nach 2-3 Monate wären auch diese wieder verpulvert.

Tja, bleibt abzuwarten, ob den Leuten doch noch ein Licht aufgeht oder ob sie mit ihrem Stursinn die ganze Wirtschaft in ihr Grab mitreißen. Gute Nacht!
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15.12.2008 21:04 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -1
 
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Die Wirtschaft regelt sich eben wieder selbst die Produkte und die zugehörigen Jobs werden am Markt eben nicht in diesem Maße mehr gebraucht.
Im Automarkt braucht man eben ab sofort 20% (meine Schätzung) weniger Produkte. Folglich siegen die wenigen Firmen, welche die Nase vorne haben. Da gibt es nichts zu sanieren.

Solange es gut, sagt jeder, dass sich der Staat gefälligst nicht einmischen soll - geht was schief schreit jeder nach dem Staat. Bei GM kam der Hochmut vor dem Fall. Mir tun nur die Mitarbeiter leid - weil ihre Chefs die Nase nicht vorne - sondern in der Luft hatten.
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15.12.2008 22:14 Uhr von xjv8
 
+1 | -0
 
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Zuerst dachte: ich auch, dass der Staat die 3 Autobauer stützen sollte um Arbeitsplätze zu erhalten. Inzwischen bin ich anderer Meinung. Das werden Löcher ohne Ende, soviel wie die bräuchten kann Amerika gar nicht aufbringen. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!
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16.12.2008 03:13 Uhr von sv3nni
 
+1 | -0
 
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tja, haetten die mal statt autos zu bauen: ne bank gegruendet - dann haette bush schon laengst geholfen ;-)
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17.12.2008 08:55 Uhr von LopsterRobster
 
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Staat: Ach dann pumpt die US Regierung einfach noch ein paar Milliarden Euro mehr in die Autokonzerne und dann können die auch weiter ihre "normalen" Löhne zahlen.
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17.12.2008 17:08 Uhr von KillerEngine
 
+0 | -0
 
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alte news: Die Macbruchzen sind veraltet. Das die 14 Milliarden nicht durch sind, ist jetzt schon eine Weile klar. Gegenwärtig prüft die Bush Regierung jedoch eine Rettung mit mitteln aus dem 700 mrd Bankenpaket. Auch wenn die Kongerbe allesamt eine große Schuld an ihrer jetzigen Lage tragen, ist diese Industrie für die Wirtschaft der Ida einfach zu wichtig.
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17.12.2008 17:15 Uhr von KillerEngine
 
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Das kommt dabei raus wenn man mit iPod Nen comment schreibt ;D
Die nachricht... und für die usa... Natürlich

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