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Detroit: Autos ausländischer Hersteller beschädigt und mit "Buy USA" beschmiert

In Woodhaven, einem Vorort von Detroit, dem Sitz der amerikanischen Autoindustrie, wurden mehrere Autos ausländischer Hersteller beschädigt und mit Schriftzügen verschandelt. Vier Autos wurden beschädigt, indem jeweils zwei Reifen aufgeschlitzt und die Autos mit "Buy USA" beschmiert wurden.

Drei der vier Fahrzeuge standen in einem Einkaufszentrum unmittelbar in der Nähe einer Ford Fabrik. Die Täter wurden per Überwachungskamera gefilmt, sie fuhren in einem roten Ford Escape vor. Ein Zusammenhang zwischen dem Ford Werk und den Tätern bestehe aber laut Polizei nicht.

Unter den beschädigten Fahrzeugen war auch ein brandneues Modell des 2009er Toyota Camrys.


WebReporter: D-Fence
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Auto, Hersteller, Detroit
Quelle: www.clickondetroit.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2008 15:22 Uhr von D-Fence
 
+1 | -0
 
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Tja, so kanns gehen. Wenn die eigenen Hersteller alle Zeichen der Zeit verschlafen werden die Käufer der Autohersteller geschädigt, die mitgedacht haben. Außerdem hat das ganze für mich einen Beigeschmack von "kauft nicht bei den Juden", zum Glück waren das hier nur ein paar Spinner und nichts staatlich organisiertes.
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15.12.2008 15:36 Uhr von vostei
 
+7 | -0
 
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zu doof: war aber zu erwarten - gabs bei uns auch schon zwecks japaner...

und warum doof? Weil die meisten autohersteller auch werke in den usa unterhalten - ok, toyota nicht, aber dafür immerhin in kanada, außerdem profitieren auch us-amerikanische zulieferer von anderen herstellern...
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15.12.2008 15:57 Uhr von BoltThrower321
 
+5 | -0
 
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Falscher Patriotismus: So eine Tat ist sowas von daneben...ohne jeglichen Sinn und Verstand!

Wird nur eine Frage von Tagen sein, bis die geschnappt werde. Die Malls in den USA sind voll mit Kameras.
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15.12.2008 16:58 Uhr von DerBibliothekar
 
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Jaja: Kauft Spritfresser und verbrennt billige, sparsame Autos...
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15.12.2008 17:03 Uhr von phil_85
 
+3 | -4
 
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@Kommentar: das ist ja mal wieder herrlich unqualifiziert...was haben bitte Trends damit zu tun, dass die gesamte Autobranche derbe Verluste einfährt?! Richtig! Gar nichts!

Klar, die US-Autobauer (allen vorran GM...naja eigentlich nur GM) hat die falschen Autos gebaut und die Bücher etwas frisiert durch Tochterunternehmen. Aber gerade Ford geht es noch verhältnismäßig gut und ist wirtschaftlich...

Aber mal so unter uns: Dieser Hype um Umweltschutz usw gibt´s erst seit paar Jahren, ganz besonders stark erst seit etwa 2 Jahre. Weißt du wielange ein Produktzyklus und Entwicklungszeit in der Autobranche ist?! Das sind 5-10 Jahre!

Jahrezehntelang wurden, besonders in den USA, umweltfreundliche Konzepte nicht gefördert, im Gegenteil, durch die enorm niedrigen Spritkosten in den USA war es unwirtschaftlich Hybrid/Elektroautos zu entwickeln.

Jetzt auf einmal fallen ein paar Regierungen ein "ohoh, CO2 ist böse! Und diese Autos! Die pusten ja enorme Mengen davon in die Luft!" (2% des deutschen CO2-Ausstoßes gehen etwa auf die Autos. Dieser lässt sich mittelfristig auf höhcstens 1,5% drücken, da die Brummis den Löwenanteil ausstoßen). Aber hey, die Regierung verbietet und bestraft lieber die Konzerne als die Entwicklung von neuen Konzepten zu fördern...genau falsch!

Man merkt also: Nicht die Autokonzerne tragen die Schuld, dass es ihnen so dreckig geht. Es liegt vielmehr an dem mangelnden Geld und total miesen Förderungen vom Staat. Klar tragen die Autokonzerne auch eine Mitschuld, aber naja...

PS: Wusstet ihr, dass BMW schon vor etwa 10 Jahren nen brauchbares Elektroauto entwickelt hatte? Es wollte nur keine Sau und die Weiterentwicklung ist dafür etwas zu teuer...und jetzt auf einmal sind sie die Bösen...
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15.12.2008 21:03 Uhr von Arschgeweih0815
 
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Meines Wissens: produziert Toyota auch in Texas. Wurde in der Debatte um Stundenkosten bei den Big Three erwähnt, da Toyota wesentlich günstiger produzieren kann als die Hersteller in Michigan.

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