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Rostschutz durch selbstreparierenden Lack

Amerikanische Materialforscher der University of Illinois in Urbana-Champaign haben eine neue Beschichtung entwickelt, die Kratzer im Lack selbstständig repariert und somit den Rostprozess verzögert.

Hierzu werden bei einer Beschädigung des Lackes Mikrokapseln zerstört, die ein Kunststoff fließen lassen. Der bildet dann einen Schutzfilm über den Kratzer und dichtet ihn ab. Feuchtigkeit kann dann nicht mehr an das Metall gelangen.

Die Mikrokapseln sind zehn bis 100 Mikrometer klein und bestehen aus Polyurethan. Für die Automobilbranche wird es wohl lediglich im Unterbodenschutz einsetzbar sein, da die Kapseln eine raue Oberfläche haben. Bis es auf den Markt kommt, sollen noch einige Änderungen durchgeführt werden.


WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Lack
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2008 12:46 Uhr von Corazon
 
+0 | -0
 
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Vor zehn Monaten gab es die Nachricht, das es einer Forscherin gelungen ist, nicht rostendes Metall zu entwickeln, indem sie ins Metall Öl und Rostschutz eingearbeitet hatte. Bin mal gespannt, wann es (bezahlbar) auf den Markt kommt.
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15.12.2008 13:15 Uhr von BoltThrower321
 
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Gibt schon Alternativen. Ein Auto ist relativ gut vor Rost zu schuetzen, wenn man die Hohlraeume versigelt und den Lack gut pflegt. Dazu gehoeren Handwaesche, Politur+Wachs, sowie das richtige Equipment....

Wenn man es nicht selbst machen will, kann man es machen lassen.

Leider lassen sehr viele Autofahrer ihren Wagen regelrecht vergammeln. Da nuetzt auch keine neuer revolutionaere Lackirung
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15.12.2008 13:27 Uhr von Schwertträger
 
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@BoltThrower321: Auch ein zum Vergammeln vernachlässigter Wagen hält mit der von Dir erwähnten Hohlraumversiegelung und einer Feinstrisse selbstständig reparierenden Lackierung 10 - 15 Jahre.
Danach verlässt der Wagen Europa sowieso, weil er hier Dank Steuerauflagen unbezahlbar geworden ist.

Mein altes Auto ist jedenfalls nicht aus Gründen eines desolaten Lackes verkauft worden, sondern weil er noch 3-Wege-Kat hatte und keine Stadt-Plakette bekam, sowie der Tatsache, dass er im Vergleich zu seiner Leistung nach heutigen Maßstäben zu viel verbrauchte.

Im nahen Osten, wo er jetzt wahrscheinlich fährt, ist das Rostproblem ein eher kleines, möchte ich vermuten.



Übrigens: Pflegst Du Deine Schuhe auch so intensiv wie Dein Auto? Für die gilt nämlich haargenau das Gleiche. :-)
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15.12.2008 13:42 Uhr von BoltThrower321
 
+2 | -0
 
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Meine Schuhe werden regelmaessig gereinigt!

Das mit den alten Autos ist schon richtig. Die alten VW Passats Diesel vebrauchen ca 6,5l und das ist meines erachtens gut.
Bei den AU´s sehe ich generell wenig zu meckern...die Steuern machen leider alles kaputt.
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15.12.2008 22:31 Uhr von CHR.BEST
 
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Oder man nimmt statt Stahl einfach ein anderes Material. Es gibt ja schon Autos aus Alu. Besonders stabiler Kunststoff böte sich ebenso an. Beides wäre obendrein auch wesentlich leichter als Stahl und spart somit viel Energie.
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16.12.2008 08:25 Uhr von Commocruiser
 
+1 | -0
 
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Deswegen wurde die Beplankung der Trabis vor 51Jahren auch schon aus Baumwoll-verstärktem Phenoplast(umgangssprachlich: Plastik) gefertigt.
So konnte nur noch das selbsttrangende Bodenblech rosten, was aber in den Griff zu bekommen war.
Mal sehen wann die heutigen Autobauer das wieder aufgreifen werden, natürlich unter anderem Namen! ;) Man will ja schließlich nicht mit einem trabi verglichen werden. :)

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