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Kosmische Wirbelstürme könnten für Planetenentstehung verantwortlich sein

Ein Wissenschaftler der San Francisco State University hat eine neue Theorie zur Entstehung von Planeten entwickelt, nämlich durch kosmische Wirbelstürme.

Er unternahm als erster den Versuch, eine dreidimensionale Computersimulation zu erstellen, die zeigt, wie sich aus den rotierenden Gas- und Staubscheiben Planeten bilden. Daraus konnte er folgern, dass die bisherigen Annahmen die Corioliskraft und vertikale Scherung unberücksichtigt gelassen hatten.

Aber genau diese beiden Kräfte erzeugen starke Turbulenzen, die die Verbindung der Staubteilchen unterbinden. Dass sich dennoch Planeten bilden können, könnte daran liegen, dass sich das Gas und der Staub im Auge des Wirbelsturms verbinden und so die Planetenkeime entstehen.


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WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Planet, Wirbel, Kosmisch
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2008 12:12 Uhr von Corazon
 
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Was ich mich frage ist, wie können Wissenschaftler mit Theorien arbeiten, bei denen sie in Simulationen nur zwei Dimensions-Kräfte in Betracht ziehen?
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15.12.2008 12:39 Uhr von Naikon
 
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Es war gott?! habt ihr nicht die Biebel gelesen?

Mein gott..
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15.12.2008 14:44 Uhr von phil_85
 
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@Kommentar: Ganz einfach: Durch die Drehimpulserhaltung kann man eine Dimension "eliminieren". Für Zweikörperprobleme folgt aus der Zentralkraft, dass der Drehimpuls erhalten ist, somit findet jegliche Bewegung nur auf einer Ebene statt. Dies gilt eigentlich für alle rotierenden Systeme mit Zentralkraft.

Kommen allerdings mehrere Planeten ins Spiel, können die Rotationsebenen gegeinander geneigt sein.


@News an sich: Diese Art der Entstehung ist allgemein bekannt und anerkannt. Wundert mich etwas, dass angeblich diese beiden fundamentalen Kräfte (Corioliskraft und Scherkraft) ignoriert wurden, wobei die Corioliskraft auch nur eine Scheinkraft ist.

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