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Menschliche Haut aus dem Automaten

Wissenschaftler von verschiedenen Fraunhofer Instituten sind aktuell an der Entwicklung einer Apparatur tätig, die zukünftig menschliche Haut produzieren soll.

Bisher musste die Herstellung in manuellen, mühevollen Arbeitsschritten erledigt werden. Die zukünftige Anlage soll Haut in hohen Produktionsmengen herstellen. Hierzu werden Gewebeproben in die Anlage gebracht, zerkleinert und nach Zelltyp sortiert. Nährlösungen sorgen dann für das Wachstum der Zellen.

Nach sechs Wochen wird die Lebensfähigkeit der Zellen geprüft und die Hautschichten in einer Gelmatrix entsprechend zusammengefügt. Sogar die versandfertige Verpackung kann die Maschine eigenständig erledigen.


WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mensch, Haut, Automat
Quelle: derstandard.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2008 23:52 Uhr von Corazon
 
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Für Verbrennungsopfer und anderen Unfallopfern ist diese Entwicklung sehr wertvoll, da auch die Wartezeit auf neues Hautgewebe dadurch drastisch verkürzt werden.
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15.12.2008 09:01 Uhr von Eruptiv
 
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Sehr: schön. Fehlt nur noch der Organe-automat.
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15.12.2008 09:09 Uhr von woehmke
 
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Wenn das wirklich funktionieren sollte: wäre es ein großer Schritt in der Medizin, die Wartezeit für diverse Brandopfer zu verkürzen.

c ya
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15.12.2008 10:45 Uhr von Ulli1958
 
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@Eruptiv Organdrucker: Den könnte es auch bald geben:
http://www.spiegel.de/...

oder vom Tier:
http://www.3sat.de/...
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15.12.2008 11:42 Uhr von Deniz1008
 
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nix neues eigentlich, es geht auch schneller link:

http://www.faz.net/...~EE2B734DFBDF749A6BED0CD88F15E9703~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.hautstadt.de/...

http://www.aerztezeitung.de/...

http://www.wundheilung.bbraun.de/...
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15.12.2008 20:54 Uhr von In extremo
 
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@angelthevampyr: Naja, das werden wir mit der Cyborgiesierung der Gesellschaft schon ausgleichen und irgendwann haben wir nur noch Maschinen Menschen.
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15.12.2008 22:08 Uhr von CHR.BEST
 
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Genaugenommen sind Menschen mit Herzschrittmachern ja bereits Cyborgs. Es ist schwer, hier die Genze zu ziehen.
Letztendlich sind wir ja bereits schon die "Opfer" unserer eigenen Entwicklungen. Das merkt man daran, wie hilflos wir z. B. ohne Strom wären.
Allerdings können wir uns so auch besser gegen die Urgewalten schützen, die der Urmensch noch stoisch über sich ergehen lassen mußte.

Zur News: Für Brandopfer ist dieses Verfahren sicher interessant, ebenso für plastische Chirurgie. Trotzdem ist Haut nicht gleich Haut. An manchen Hautstellen wachsen Haare, an anderen nicht. Genauso ist die Verteilung der Zellen, die für Tastsinn oder Temperatur zuständig sind, sehr unterschiedlich. Ich frage mich, ob da diese künstlich hergestellte Haut da wirklich mithalten kann.

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