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Augenförmiges Kameradesign soll bisher unerreichte Bildqualität liefern

Ein neuartiges Kameradesign, entwickelt vom Materialwissenschaftler John Rogers und seinen Kollegen von der University of Illinois at Urbana-Champaign (UIUC), soll ein breiteres Sichtfeld und eine gleichmäßigere Beleuchtung liefern, als das bei den herkömmlichen Kameratechnologien.

Ermöglicht wird dies durch eine gewölbte Linse. Hierzu werden auf einer halbkugelförmigen Gummimembran Lichtsensoren aufgebracht. Im nächsten Schritt wird die Membran durch eine Glas-Halbkugel ersetzt.

Die Entwicklung dieser Technologie stellt einen wichtigen Schritt bei der Entwicklung von Netzhaut-Implantaten und von bionischen Augen dar. Die Bionik beschäftigt sich mit der Anwendung von technischen Anwendungen, die aus der Biologie abgeleitet werden.


WebReporter: shortnewsjäger
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kamera, Auge, Bildqualität
Quelle: www.pm-magazin.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2008 22:43 Uhr von OmniConsumerProducts
 
+8 | -2
 
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Sehr interessant, vor allem die Tatsache der bionischen Augen und Netzthaut-Implantate.
Das gibt allen sehbehinderten Menschen Hoffnung.

Nur hab ich den Verdacht das sich auch die Militärs dieser Welt dafür interessieren werden. (Soldaten mit Nachtsichtaugen) *grusel*
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14.12.2008 23:08 Uhr von sample2501
 
+2 | -3
 
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na zeit wirds ja kann ich meine augen ja dann zum verkauf anbieten und die dinger reinschrauben..
braucht wer welche *gg*
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14.12.2008 23:13 Uhr von phil_85
 
+5 | -0
 
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Tja: das ganze ist aber auch schon wieder ein paar Monate alt *gg*

Implantate werden hier noch eine Weile dauern, denke ich, da noch nicht so recht bekannt ist, wie die Informationen "verschlüsselt" werden. Also wie genau die Information, wo ein Zäpfchen zerfällt an das Hirn weitergegeben wird.

Natürlich wird sich das Militär dafür interessieren. Vermutlich werden sie aber nicht die Augen ersetzen, sondern Kameras in den Helm integrieren und mittels HUD dem Soldaten zur Verfügung stellen. So kann man auch Kameras an Orten in Gebäuden oder dergleichen platzieren und immer den Überblick behalten.

Auch wichtig ist diese Technologie für Insektenartige Spionageroboter :)

Auch eine sehr interessante Anwendung: Kamerapillen um die Magen/Darm-Spiegelung abzuschaffen
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14.12.2008 23:30 Uhr von sample2501
 
+2 | -0
 
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@phil_85: bilde mir ein mal gelesen zu haben das das hirn sich an den input iwie anpasst.. keine ahnung wie genau und wo, werd mal a bissal reasearch betreiben...
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15.12.2008 03:52 Uhr von newsfeed
 
+2 | -0
 
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Das ist mal eine gute News! Da ich eine Netzhautschädigung auf beiden Augen habe, hoffe ich, dass es innerhalb der nächsten 10 Jahren eingesetzt werden kann.
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15.12.2008 13:14 Uhr von Schwertträger
 
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@newsfeed: Ich will Dir Deine Hoffnung nicht nehmen, aber ich würde eher mit 20 Jahren rechnen. Immerhin hat das aber den Vorteil, dass Du noch 10 Jahre länger drauf sparen kannst. Das dürfte nämlich recht teuer werden, wenn Du es auf beiden Seiten brauchst (und die Kasse wird´s nicht bezahlen).
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15.12.2008 16:48 Uhr von phil_85
 
+1 | -0
 
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@Daniel_Jackson: Atome wurden noch nie teleportiert. Photonen wurden teleportiert, wobei noch etwas unklar ist, ob tatsächlich eine Teleportation vorlag oder "nur" ein Übertrag der Information durch verschränkte Zustände.

Und Photonen sind so ein bisschen spezielle Teilchen, die sich in einigen Knackpunkten von den klassischen Korpuskeln unterscheiden.

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