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Busunglück mit 20 Toten auf A2 - Feuer entstand wohl durch einen Kabelbrand

Ein Kabelbrand soll nach Medienberichten Ursache für das Feuer in einem Reisebus gewesen sein, das 20 Menschen im November nahe Hannover das Leben kostete. Sowohl eine brennende Zigarette als auch menschliches Versagen werden ausgeschlossen.

Der Brand soll durch Reibung von nah beieinander befindlichen Kabelsträngen, die unter der Bordtoilette lagen, entstanden sein. Auch soll ein Autofahrer bei der Polizei ausgesagt haben, er habe schon einige Kilometer vor dem Unfallort Rauch unter dem Bus bemerkt.

Dem Hersteller des Busses drohen Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe. Ein Busunternehmer in Hameln erklärte, 2001 habe es in Polen einen vergleichbaren Vorfall mit einem Vorgängermodell des Busses gegeben, bei dem allerdings niemand verletzt wurde.


WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Feuer, Kabel, A 2
Quelle: www.rp-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2008 20:04 Uhr von alleshalbsoschlimm
 
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Natürlich -: ein Raucher hat die Kabel verlegt .......
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14.12.2008 21:01 Uhr von CyG_Warrior
 
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Versucht mal: durch reiben von Kabeln gegeneinander einen Brand/Feuer zu verursachen...viel Spass dabei!
Wenn´s wer schaffen sollte, bitte melden. Dürfte eine 1a-News hergeben... ^^

Die Polizei hat dieser Darstellung im übrigen wehement widersprochen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
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15.12.2008 10:43 Uhr von Reizhirn
 
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also, das geht doch so Erklärungsversuch für CyG_Warrior und alle die denken, dass es so funzt, wie mit den stöckchen in der Steinzeit ...
Kupferlitze wird mit elastischem und isolierendem Material ummantelt - vorzugsweise PVC oder Gummi zu einem Kabelbaum verbunden, dass macht das ganze starrer und besser fixierbar. Hat aber für das einzelene Kabel, wenn der Kabelbaum chronisch in bewegung gerät, dass da ordentlich Reibung entsteht.
1. Reibung bei Kabeln führt zu Verschleiß.
Was verschleißt? die Isolation des Kabel, Metallbeschichtung an der Karosserie - Metallteile


Witzigerweise ist es bei Autos so, dass es eigentlich nur getrnnte "Plus"+Leitungen gibt und eine gemeinsame "Minus"-Leitung, die Karosserie.
Das ist gut so, das spart jede Menge Gewicht und der Energieverlust ist in der Regel auch besser als beim Einzelleitungen-System, so eine Karosserie hat einen guten durchmesser ;).

Nun hat die Sache einen Haken:
Reibt so ein Kabel aus dem Kabelbaum an der Karosserie und scheuert so ein Kabel durch, wird es recht heiß und der Umgebende Kunststoff kann Feuer fangen, wodurch weitere Isolation flöten geht und sich der Kurzschluss noch auf weitere Zuleitungen ausweitet. Das geht sehr fix und kann sich schnell zu einem fulminanten Kabelverschmoren erster Klasse ausweiten.
Nun denkt man jedoch, es gibt doch Sicherungen, klar gibt es die, die brennen in der Regel auch durch, aber meist brennt das Plastik weiter und dann ploppt die nächste Sicherung, weil eine weitere Leitung durch die Hitze undicht geworden ist, hat aber erstmal wieder Feuer gemacht und so geht das dann durch den ganzen Baum, wenn man pech hat.

War also vermutlich keine Reibungswärme, die da den Bus angezündet hat, sondern das Feuer aus elektrisch gezündeter Isolation.
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15.12.2008 20:16 Uhr von CyG_Warrior
 
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@Reizhirn: "War also vermutlich keine Reibungswärme, die da den Bus angezündet hat, sondern das Feuer aus elektrisch gezündeter Isolation. "

Ok, DAMIT kann ich leben. ;-)

Wobei natürlich immernoch das Ergebnis der offiziellen Ermittlungen abzuwarten ist...die erstaunlich lange dauern.

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