14.12.08 17:27 Uhr
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Umfrage: Bei Einführung von 7,50 Euro Mindestlohn Stellenstreichungen angedroht

Sollte ein Mindestlohn in Höhe von 7,50 Euro eingeführt werden, werden Stellen gestrichen. In jedem fünften der betroffenen Betriebe käme es Entlassungen. Insbesondere die Dienstleistungsbranche wäre betroffen. Und es würde vor allem Geringqualifizierte treffen.

Der Umfrage, die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag durchführte, ist zu entnehmen, dass 45 Prozent der Unternehmen, die befragt wurden, von dieser Untergrenze betroffen wären. Die Reaktion von 20 Prozent dieser Firmen wäre der Abbau von Arbeitsplätzen.

"Die Einführung von Mindestlöhnen ist ein beschäftigungspolitischer Irrweg - erst Recht in der aktuell sehr kritischen Wirtschaftslage", erklärte Achim Dercks, DIHK-Arbeitsmarktexperte.


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WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Umfrage, 7, Stelle, Einführung, Mindestlohn
Quelle: www.sueddeutsche.de

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85 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2008 16:42 Uhr von E-WOMAN
 
+0 | -0
 
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Diese Unternehmen beuten ihre Mitarbeiter aus, sie profitieren ja offensichtlich sehr gut wegen der Niedriglöhne, die sie an die Angestellten zahlen. Und wenn sie dann Jobs abbauen, wer soll dann die Arbeit machen?
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14.12.2008 17:36 Uhr von Causa
 
+54 | -4
 
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noch mehr streichen? Dann geht der Betrieb ein.
also keine Angst.
Alles Blabla.
Die Unternehmer wollen mit aller Macht das Sklaventum wieder einführen.
Gewinne müssen maximiert werden, und wenn alle dabei draufgehen.
Das schlimmste, was jemals von der dummen Politik eingeführt wurde, sind die 400.€ Jobs.
Absolute Arbeitsplatz-Killer
Causa
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14.12.2008 17:37 Uhr von nobby_B
 
+43 | -6
 
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Jede Bezahlung: unter 10,-€ pro Stunde ist Förderung von Sklavenarbeit, da niemand unter diesem Betrag vom AA unabhängig ist, weil er seinen Lebensunterhalt nicht davon bestreiten kann.
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14.12.2008 17:40 Uhr von Causa
 
+30 | -4
 
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ah... noch was: sollte wider Erwarten doch das eintreffen, dann kommen die Linken oder die Rechten an die Regierung. Ich vermute aber mehr die NPD.
Warum kann Trigema gute Gehälter zahlen, jedem Kind seiner Angestellten einen Ausbildungsplatz garantieren?
Weil er sie ausbeutet?
Wohl kaum!
Der Mann ist ein absolutes Vorbild.
Causa
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14.12.2008 17:43 Uhr von masteroftheuniverse
 
+23 | -1
 
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@causa: aber leider absolute ausnahme..
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14.12.2008 17:49 Uhr von JCR
 
+44 | -4
 
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ISt ja auch eine Unverschämtheit! Was bilden sich die Angestellten im Niedriglohnsektor auch ein, von ihrer Arbeit leben zu wollen, ohne dabei auf staatliche Hilfe angewiesen zu sein? Als nächstes fordern sie wahrscheinlich noch eine Rente über dem Existenzminimum....
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14.12.2008 17:51 Uhr von pinkyvsbrain
 
+23 | -2
 
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7,50€??´: Das ist Sklaverei, egal auf welchen Sektor. Ich habe selber als Automatiker für 7,91 € 4 Jahre lang gearbeitet. Das is einer sog. modernen Firma.

Von dem bisschen kann man einfach nich leben, wie soll man da eine Familie ernähren? Da müssen beide arbeiten und trotzdem wird es kanpp.

Einige Leute an haben den hang zur realität verloren
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14.12.2008 18:01 Uhr von ohnehund
 
+27 | -3
 
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wozu noch Geld??

am besten Suppenküchen und Gemeinschaftsunterkünfte und wer´s Maul aufmacht geht in den Bau!!
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14.12.2008 19:12 Uhr von Götterspötter
 
+30 | -3
 
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Die Bonzen spinnen wohl ???? Wer so mies aufgestellt ist, das er in Deutschland keine 7,50 Euro/h zahlen kann hat als Arbeitgeber hier auch nichts verloren und ist sowieso pleite .........

Wenn die Existenz eines Unternehmens im 21 Jahrhuntert an der fairen Bezahlung der einfachen Jobs der geringfühgig qualifizierten Arbeitnehmer scheitert - sollten sich die Manager in den obersten Etagen ernsthaft fragen welche Berechtigung SIE und Ihre Arbeit in der Firma hat, wenn die Manager der "Generation Doof" es nicht schaffen mit dieser Situation fertig zu werden !!!

Ohne die wichtige, wenn auch einfache Arbeit der "Einfachen" ist der nachfolgende Arbeitsprozess NICHT MÖGLICH !! ...... Wenn diese Arbeiter gekündigt werden - Wer soll dann die Arbeit erledigen ????

Klar ! dann werden halt die Jobs ins Ausland verlagert (China Indinen .... etc.) ........

Nur ! - wer soll dann die Waren kaufen wenn den Firmen - der immer noch wichtige Deutsche Markt wegbricht, weil die Menschen auf der Strasse sitzten und keine Kohle für die Waren haben ??

Chinessen oder Inder sicherlich nicht !! ..... die haben meistens ganz andere Probleme als Ihren eigenen Billigschrott .... teuer zu kaufen !!

Liebe Manager und Unternehmer !
Denkt auch mal an eurer Haus in Malibu .... oder den 2ten und 3ten Benz der Premium-Klasse für die Gattin oder eure verzogene Göre ....... denn könnt auch Ihr euch bald nicht mehr leisten, wenn niemand mehr bei euch arbeiten kann und will und Ihr eure Aufträge nicht termingerecht hinbekommt !!
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14.12.2008 19:23 Uhr von anderschd
 
+20 | -1
 
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Die Politik: muss endlich aufhören zu kuschen und Stärke gegenüber den Mächtigen Wirtschaftsbossen zeigen. Aber was sag ich, wenn man in Vorstände sitzt fällt das natürlich schwer.
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14.12.2008 19:40 Uhr von RitterLorion
 
+6 | -25
 
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14.12.2008 20:15 Uhr von E-Woman
 
+9 | -11
 
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@RitterLorion: wieso "-" von mir "+"

Dein Ansatz "Wozu Ausbildung und Fortbildungen machen" gibt Anlass zum Nachdenken........
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14.12.2008 20:25 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
+18 | -2
 
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Gutes Geld für gute Arbeit: Und da redet man doch tatsächlich noch davon dass Deutschland ein Hochlohnland sei.
Das mag vielleicht vor 10-20 Jahren gegolten haben, aber mittlerweile haben zumindest die meisten europäischen Länder unseres Wirtschaftniveaus Mindestlöhne eingeführt und liegen somit weit über dem deutschen Schnitt.

Wenn ich schon dieses Zitat lese: "Die Einführung von Mindestlöhnen ist ein beschäftigungspolitischer Irrweg", dann muss ich doch immer wieder an die Aussage Steinmeiers zum Thema Steuersenkungen denken.
"Steuersenkungen sind unsozial"

Wir nähern uns nicht nur politisch Weimarer Verhälnissen, sondern auch wirtschaftlich fehlt nicht mehr allzuviel. Die Diskussion warum man Gewerkschaften braucht führen nämlich Arbeitgeber und Kapital seit dem es die Arbeitsknechte wagen für gute Arbeit auch gutes Geld zu verlangen, wovon man gescheit leben kann.

Man muss kein Hellseher sein um zu erkennen dass dem Volk bald der Kragen platzt, vor diesem Hintergrund erscheinen Schäubles "Sicherheitsgesetze" auch in einem ganz anderem Licht. Oder?
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14.12.2008 20:40 Uhr von Amalek
 
+18 | -3
 
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und wer macht die arbeit von den leuten die dann arbeitslos sind???

wenn alle friseure arbeitslos sind... rennen wir dann alle wie hippies rum ???

bauen die dann keine autos mehr...und machen somit keinen umsatz??? oder zahlen die ein paar Euros mehr und geben einen kleinen teil des Gewinns an die zurück die ihn erwirtschaftet haben?

(BMW hat für mich 28€/h bezahlt und ich hab als Leiharbeiter 7,25€/h bekommen...)

9 Euro Mindestlohn ist ein Muss !!!
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14.12.2008 20:58 Uhr von anderschd
 
+16 | -1
 
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@RitterLorion: "Wenn es keine Entlassungen bei Einführung des Mindestlohns gibt, dann steigen die Preise. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht."
Doch, es gibt noch viele Möglichkeiten. Eine wäre zum Beispiel, dass die Chefs mal auf 10-20 Prozent Profit verzichten und damit sorgen, dass man von eigener Hände Arbeit leben kann.
Eine gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Verantwortung übernehmen wäre eine Andere.
Aber dafür reicht heut zutage die Managerausbildung nicht.
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14.12.2008 20:59 Uhr von BarackObamaBinLaden
 
+19 | -3
 
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Seit dem die Medien den Ruf der Arbeitslosen: gezielt beschädigt haben, kamen strengere ALG-Gesetzte, und nun gehn diese gezwungenerweise für Hungerlöhne arbeiten.

Vieleicht sollte man sich einfach mal die TV-Produzenten vor knüpfen!
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14.12.2008 21:02 Uhr von Metal_Invader
 
+14 | -2
 
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blablablabla: Mehr fällt mir dazu nicht. Wollen die Vorstandsvorsitzenden in Zunkunft selber putzen oder wie stellen die sich das vor.
Oder wir können ja gleich alles nach China verlagern. Bin mal gespannt wielange die brauchen um zu realisieren, dann kein Mensch deren Produkte kauft.
Wer für seine Produkte einen guten Preis erzielen will der muss auch bereit sein guten Lohn zu zahlen. Bis das in die Eierköpfe reingeht geht es hier weiter steil nach unten.

Löhne von 3-4€ sind Menschenverachtend und grenzen an Sklaverei.
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14.12.2008 21:16 Uhr von kebabpapzt
 
+4 | -2
 
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Hmm....das ist von der Wissenschaft schon längst untersucht. Wer allgemein etwas über "Arbeitsökonomik" lernen will, dem empfehle ich das Buch "Labor Economics" von G. Borjas. Und bezogen auf die News und Mindestlöhne, am besten unter dem Kapitel "Labor Market Equilibrium" in dem Buch mal nachlesen. (Die Problematik des Mindestlohns lässt sich da anhand einer einfachen grafischen Darstellung des Arbeitsmarktes zeigen.)
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14.12.2008 21:22 Uhr von RitterLorion
 
+3 | -9
 
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Manager sind nicht DAS BÖSE: Das wäre auch viel zu einfach. Häufig hat man wenig wahl, entweder das Unternehmen schafft eine gewisse Rendite, oder die Investoren rennen davon.
Das das mit einer gewissen Habgiermentalität am Kapitalmarkt zusammenhängt stimmt wohl, aber jeder von uns will das seine Bank ihm einen ordentlichen Tagesgeldzins zahlt und das seine Rentenversicherung das verdammt nochmal beste aus dem eigenen Geld macht. Und für wen das nicht zutrifft, für den würde es höchstwahrscheinlich zutreffen wenn er Geld am Kapitalmarkt anlegen könnte.

@Metal_Invader: Nein, die putzen nicht selber. Aber vielleicht lassen sie die Putze eine Stunde weniger in der Woche kommen und räumen dafür die Kaffetassen selber in die Spüle.
Oder die Preise steigen.
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14.12.2008 21:33 Uhr von frederichards
 
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Was anderes fällt der Industrie auch nicht ein: Wir, das Volk können diesen Hungerlohn nicht länger dulden, da diese Menschen dann immer noch ergänzend Hartz IV bekommen. Da ihr, die Industrie, die Preise willkürlich in die Höhe treibt und gerade diesen Menschen das gesellschaftliche Überleben sehr schwer macht.

Ihr wollt doch nur den Zustand herbeiführen, dass ihr mit den Menschen schalten und walten könnt wie ihr wollt. Aber lasst euch das gesagt sein, das deutsche Volk lässt sich auch von euch nicht ewig drangsalieren.

Denkt daran, das mit den Grundrechten auch Grundpflichten einhergehen, was ihr gerne vergesst in der Industrie: Eigentum verpflichtet. Da könnt ihr nicht immer Herumjammern und als erstes damit drohen die arbeitetende Bevölkerung auf die Strasse zu schicken. Das ist ein Gehabe, das zuletzt so erfolgreich im 19. Jahrhundert von euch praktiziert.

Wir, das Volk, lassen uns das aber nicht lange gefallen. Wie die Geschichte gezeigt hat.
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14.12.2008 21:40 Uhr von Nightflash
 
+12 | -2
 
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In anderen Ländern funktioniert das alles auch, aber wiedermal nur bei uns Deutschen nicht wie immer in den letzen jahren stehen wir hinten an mit der Einführung von wirklich sinnvollen Dingen, irgendwie scheinen unsere politiker mehr an ihr Wohl an das des Volkes zu denken, aber was rede ich hier auch, das ist ja keine Demokratie mehr, das ist Bürokratie...so long und der letzte macht bitte das Licht aus.
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14.12.2008 21:45 Uhr von Ulli1958
 
+6 | -13
 
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Zahlt ordentlichen Lohn! Wer arbeitet, muss dafür ordentlich bezahlt werden. 14 DM pro Stunde sind nicht zu viel!

Wer schlecht arbeitet, muss dagegen jederzeit kurzfristig entlassen werden können und dann DEUTLICH weniger Geld in der Tasche haben, besser noch ausschließlich Lebensmittelmarken und Kleidungsgutscheine.

So kommt das System wieder ins Lot.
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14.12.2008 21:55 Uhr von helldog666
 
+18 | -2
 
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Die Niederländer haben seit Jahrzehnten ihren: Mindestlohn, aber in Deutschland furzen diese dämlichen Gurkengräber natürlich nur dumm in der Gegend rum, es wäre schlecht für die Wirtschaft usw... ich kann dieses durch Geldgeilheit verursachte Rumgelüge echt nicht mehr ab.

Man wird so behandelt wie man bezeichnet wird, als "Humankapital", wie weit ist es in diesem eigentlich tollen Land nur gekommen?? Würden wir nicht von solch unfähigen überbezahlten Berufslügnern regiert werden und würde man Manager usw. nach wirklicher Leistung bezahlen, dann würde es hier ganz anders aussehen.

Was wir uns aber ansehen müssen, sind Typen die ihren scheiß Hals nicht voll genug kriegen können, die mit Existenzen wie mit Bällen jonglieren und die eine Art von Moral und sozialer Verantwortung an den Tag legen dass man das schiere Kotzen kriegt.
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14.12.2008 21:59 Uhr von anderschd
 
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@helldog666: Sprach`s und siegte; ) Wenn es ginge, würde ich 10 Plus geben. Das trifft die Sache aufm Kopf.
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14.12.2008 21:59 Uhr von artefaktum
 
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@RitterLorion: "Wenn mit 7,50€ keine vertretbare Rendite mehr machbar ist dann wird desinvestiert, der Laden dicht gemacht, und woanders investiert."

Und genau das ist auch richtig so. Wer mit einem Marktmodell antritt, das nur über Lohnsubvention aller anderen Steuerzahler überlebensfähig ist, der hat auf einem freien(!) Markt nichts verloren. Dieser Art von "Unternehmersozialismus" gehört ein Riegel vorgeschoben. Selbst sehr wirtschaftsliberale Länder wie die USA und GB haben das schon vor langer Zeit verstanden und einen Mindestlohn eingeführt.

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