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Partikelfilter - Kulanzfrist läuft aus - nur jeder 20. hat getauscht

Wegen mangelhafter Qualität der Partikelfilter sollten diese getauscht werden. Doch die Filter fehlen, so dass ein Austausch nicht durchführbar war. Das betrifft etwa 40.000 Autos. Nur bei 5.000 Wagen wurde effektiv getauscht.

Dies meldet die Deutsche Umwelthilfe und verweist auf die Ende 2008 auslaufende Kulanzfrist zur Filterregelung. 19 von 20 Fahrern werden dann die 330 Euro Steuerersparnis zurückzahlen müssen, da nur etwa jeder 20. einen guten Filter eintauschen konnte. Eine Fristverlängerung wäre erforderlich.

Doch der Hersteller GAT, der die meisten schlecht wirksamen Filter lieferte und in Kooperation mit Werkstätten verbauen ließ, will nun die Filter von 2006 nicht mehr tauschen. Gegen den Hersteller läuft derzeit ein Verfahren wegen Urkundenfälschung. Es waren manipulierte Prüfberichte aufgefallen.


WebReporter: sarazen
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Partikelfilter
Quelle: auto.alice.aol.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2008 10:21 Uhr von soadillusion
 
+2 | -6
 
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Da die Teile eh die winzigsten Partikel durchkommen ist es doch eh egal.
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14.12.2008 10:24 Uhr von Praggy
 
+5 | -1
 
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traurig: da hat man nen haufen geld bezahlt um sich bei atu oder wo auch immer so nen filter einbauen zu lassen und dann wird man auch noch bestraft weil der hersteller seine mangelhaften produkte nicht nachbessern kann und will...
prinzipiell hat man ja alles richtig gemacht, will sich ja auch ersatz geben lassen nur wenn der hersteller keinen ersatz in der vorgegebenen frist liefern kann??
die 300 tun ja dann im nachhinein noch mal richtig weh.

die behörden sind im zugzwang... sollten was gegen den hersteller unternehmen ...
oder wollen die indirekt den neuwagenverkauf ankurbeln????
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14.12.2008 10:42 Uhr von sarazen
 
+2 | -1
 
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GAT Kooperationen: ich finde es kritisch, dass ATU und Pitstop Verträge mit der GAT hatten und sich jetzt aus den zusätzlichen Austauschkosten raushalten wollen. Offensichtlich hat GAT selbst minderwertiges Material eingekauft. Auch dass es überhaupt möglich war, Prüfberichte gegenüber dem TÜV zu manipulieren... wie geht das denn? Wie konnte der TÜV solche Auspuffanlagen überhaupt - scheinbar im Vorfeld - durchlassen, den Stempel oder die Zertifizierung des Herstellers ungeprüft durchlassen?
Und jetzt dann klagen? Hätte man da nicht viel früher agieren müssen?

sorry für die beiden buchstabendreher.., hab einen korrekturantrag gestellt. nach der fehlersuche "merkt" sich die rechtschreibprüfung die fehler nicht, darum sind sie beim Hin- und Herschalten zw. Voransicht und Absenden dann wieder reingekommen.
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14.12.2008 10:49 Uhr von shotty
 
+4 | -0
 
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@news: "Das betrifft etwa 40.000 Autos. Nur bei 5.000 Wagen wurde effektiv getauscht."
45:5=9
also jeder neunte und net 20.oder hab ich da was verpasst?

zur news:
unprofessionelle aktion des unternehmens, sie sollten die gesamten filter austauschen müssen + die ersparnis selber zahlen
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14.12.2008 11:18 Uhr von Sir_Cumalot
 
+1 | -7
 
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muhahaha: selbst dran schuld, wer kauft sich schon diesel?
Hoffentlich geht GAT pleite, so Unternehmen braucht man nicht.
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14.12.2008 11:33 Uhr von Shayne
 
+1 | -1
 
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was jetzt?? 40.000 betroffen
5.000 haben getauscht
das sind 12.5% und jeder 8te

wie kommst du denn auf die gleichung jeder 20. hätte getauscht?!?
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14.12.2008 12:22 Uhr von Praggy
 
+0 | -0
 
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@shayne: in der quelle steht es auch so....
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14.12.2008 21:03 Uhr von BarackObamaBinLaden
 
+0 | -0
 
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Die Wirkung interessiert Ottonormalverbraucher: nicht im geringsten,

sondern die Steuersparniss und Subvention, sowie Mehrwert des Gebrauchtwagen.

Das war immer schon klar wie Kloßbrühe.

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