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Brüssel: Polizei "verführt" zum Auto knacken und schlägt dann zu

Die Polizei in Brüssel hat neuerdings eine eigene Methode entwickelt um Autoaufbrecher dingfest zu machen: Zunächst deponiert sie absichtlich potenzielles Beutegut sichtbar in einem Auto und wartet dann in einiger Entfernung ab.

Wenn sich dann ein potenzieller Dieb an dem zuvor präparierten Auto zu schaffen macht, greifen die Beamten zu. In Brüssel musste die Polizei im letzten Jahr rund 37.000 Auto-Aufbrüche bearbeiten. Deshalb nun diese ungewöhnliche Methode.

"Wir haben uns das von anderen Departements abgeguckt. Die sind sehr erfolgreich damit." , so eine Polizeisprecherin.


WebReporter: heinolds
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Auto, Brüssel
Quelle: www.derwesten.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2008 11:55 Uhr von Snaeng
 
+26 | -13
 
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Verleitung zur Straftat ist eine Straftat.
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14.12.2008 12:07 Uhr von meep
 
+14 | -6
 
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Dafür machen sie viele: Einbrecher dingfest, von daher kann mir das egal sein, wie sie das anstellen, hauptsache es wird ruhiger.
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14.12.2008 12:17 Uhr von Nekroma
 
+26 | -5
 
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Nicht Verleitung zu einer Straftat Zitat Quelle:
"Kritiker hatten der Polizei vorgeworfen, sie würde mit der Autofalle zum Diebstahl anstiften. Im März vergangenen Jahres aber entschied ein Gericht zugunsten der Polizei. Sie würde lediglich eine gewöhnliche Szene nachstellen, wie sie auch im Alltag vorkommt."

Sehe ich auch so. Ob die Polizei nun rumfährt und solange sucht, bis sie ein Auto finden, wo ein unvorsichtiger Wertsachen im Auto liegen gelassen hat, oder selber eins präparieren, kommt auf selbe hinaus.

Anders wäre es, wenn die Polizei Drogen auf der Straße "verkauft" und nach dem Verkauf den Käufer wegen Drogenbesitz festnimmt.
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14.12.2008 12:18 Uhr von GenerX
 
+9 | -24
 
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14.12.2008 12:21 Uhr von GenerX
 
+8 | -22
 
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14.12.2008 12:35 Uhr von heinolds
 
+8 | -3
 
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@ Snaeng: Hallo. Ich teile Deine Meinung nicht. Nach deiner Logik müßte jeder der sein Fahrrad unabgeschlossen stehen läßt ebenso verurteilt werden wie der Fahrraddieb, der das Fahrrad dann klaut.
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14.12.2008 12:37 Uhr von meep
 
+10 | -2
 
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Hier scheinen sich: wohl alle Verbrecher aus Brüssel zu tummeln.

"in Zeiten derartiger Finanzkrise - auch Leute da reinlockt, die sonst keine krummen Gedanken gemacht hätten, sollte doch klar sein."

Über sowas kann ich nur lachen. "sonst keine krummen Gedanken". Nee, natürlich hast ja recht, wenn ich ein nettes Autoradio in einem Auto sehe, dann breche ich natürlich ein. Aber sonst habe ich natürlich keine krummen Gedanken.

Muss ich lachen.
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14.12.2008 12:43 Uhr von Superhecht
 
+8 | -2
 
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@meep: hier gibt es viele, die auf Recht und Ordnung pfeifen
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14.12.2008 12:46 Uhr von GSG99
 
+4 | -8
 
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so macht der staat es doch in allem er provoziert und wir fallen drauf rein !!!
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14.12.2008 13:28 Uhr von Irminsul
 
+6 | -4
 
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Das ist in Deutschland verboten und das ist auch gut so.
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14.12.2008 14:15 Uhr von RockRebell
 
+2 | -0
 
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Wenn´s hilft Aber warum kommt mir gerade jetzt dieses Sprichwort in den Sinn..?

"Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selber rein."

Oder hat ein Grubengrabgerät.
Ich hoffe, es fühlt sich jetzt keiner angegraben.

Gruss

Udo
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14.12.2008 14:23 Uhr von vfrankenstein
 
+3 | -2
 
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geschickt gemacht: ich finde dass ist eigentlich eine gute idee der polizei. damit erwischen sie doch die richtigen. welcher normale bürger bricht denn einfach so in ein auto ein? doch nur leute die es sonst auch tun würden.
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14.12.2008 14:47 Uhr von StayRussian
 
+0 | -0
 
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Hmmm aber die Methode ist schon uralt...dashab ich mal vor 5 Jahren oder so im Fernsehen gesehen...da wurde aber ein getuntes Auto benutzt...und wenn der Einbrecher drinne war, schlossen sich die Türen von selbst und es wurde ein Lied gespielt: Sie sind verhafrer lalalalala^^
Das war nicht schlecht^^
Natürlich wirds sicherlich auf die dauer teuer wenn man das nich fein aufknackt sonern gleich die Scheibe einschlägt xD
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14.12.2008 14:50 Uhr von shadow#
 
+5 | -0
 
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ist ok solange das auto abgeschlossen ist, finde ich das völlig in ordnung.
das hat nichts damit zu tun, arme schweine zu erwischen, die die situation ausnutzen wollen.

es ist ein himmelweiter unterschied ob jemand irgendwas mitgehen lässt was einfach so rumliegt, oder ob er dafür erst das passende werkzeug aus der hosentasche zieht und ein auto aufbricht.
gelegenheit macht vielleicht diebe - aber keine autoknacker!
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14.12.2008 16:40 Uhr von RomanticHeart
 
+1 | -3
 
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das erinnert: aber stark an Agent Provokateur der Nazi-Zeit. Die wurden auch zu den Verdächtigen geschickt um angeblich von denen in Sicherheit gebracht zu werden, dabei war das nur ein Trick um den Verdächtigen eine Art Geständnis zu entlocken.
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14.12.2008 16:42 Uhr von Kiu1992
 
+3 | -2
 
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Verleitung zur Straftat IST eine Straftat: Nicht in Belgien - da macht man sehr lange Zeit noch ganz andere Dinge, bevor die clevere Polizei agiert.
Wer weiß, vielleicht schicken die Herrschaften demnächst auch noch schleifchen-bewehrte 13-jährige auf die Strassen - wahrscheinlich im Regierungsviertel...
Ich weiß: Ein scheinabr "blöder Kommentar" - aber die Justiz in Belgien funktioniert insgesamt nicht richtig.
Zum Thema HIER zurück: Ja warum eigentlich nicht ??
Wenn 35 potentielle Diebe herumschleichen, dann ist es doch egal, wie man sie davon abhält, solange sie dabei keinen Schaden an der Gesundheit nehmen.
In arabischen Staaten ( das sind die, mit denen die westliche Welt u.a. dicke Ölgeschäfte macht ) wir die stehlende Hand noch heute abgehackt - mit einem Schwert!
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14.12.2008 18:07 Uhr von Pfennige500
 
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Überschrift: Also um ehrlich zu sein bei der Überschrift

Brüssel: Polizei "verführt" zum Auto knacken und schlägt dann zu

dachte ich eigentlich an V-Männer, die Personen dazu anstacheln Autos zu klauen, aber was gegen das hier einzuwenden ist kann ich absolut nicht verstehen.
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14.12.2008 19:37 Uhr von Bluegrasser
 
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News ? Verfahren wie diese haben eine historischen Bart, der so lang ist ... ooops, bin grad grüber g´stolpert
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15.12.2008 09:41 Uhr von manboo1
 
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Wenn das: Verleitung zum Diebstahl ist, ist jedes Schaufenster Verleitung zum Diebstahl. Sollte überall so gemacht werden.
Man kann nicht immer alle Gegenstände, die man mitführt, aus dem Wagen nehmen. Bei meinem Servicewagen wären das ca. 300 KG.
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18.12.2008 12:22 Uhr von GenerX
 
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Jaja, trauerhaft mit solchen Ansichten wie manche hier äußern, hat sich der Bürger freiwillig immer mehr seinen Rechten entblößen lassen.

Wer glaubt, er kann im Auto einen 500-Euro-Bündel hinter der Windschutzscheibe liegen lassen und der Dieb (einer kommt sicher) ein Vorbestrafter sein wird, der kann sich wundern, wenn ´s am Ende der - ach so liebe - Nachbar oder die Oma von gegenüber war.

Verleitung zur Straftat ist - abgesehen von der juristischen Illegalität, auch soziell eine Schweinerei. Der Staat wird nicht bezahlt, um auch gegen den schlechtesten Menschen Mafiamethoden zu benutzen. So langsam rechtfertigen hier vielleicht manche sogar, dass die auch Demonstranten mit Molotov-Cocktails beschießen dürfen.

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