13.12.08 14:34 Uhr
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Tausende von Kreditkarten ausspioniert

Wieder einmal erschüttert ein Datenskandal Deutschland. Diesmal ist die Landesbank von Berlin betroffen.

Laut einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" wurde ihnen Abrechnungen, die unter anderem Kontonummer und Adressen enthielten, zugespielt.

Dabei soll es sich um Zehntausende Daten handeln, bei denen sogar die Geheimnummer zugefügt ist.


WebReporter: Thomas66
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kredit, Kreditkarte
Quelle: www.bild.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2008 14:09 Uhr von Thomas66
 
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Es wird immer schlimmer. Es vergeht fast keine Tag mehr, bei dem man etwas von einem Datenklau hört.
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13.12.2008 14:44 Uhr von TrangleC
 
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Ja, und das beste dran ist ja dass die Sachen immer nur dadurch rauskommen dass irgendjemand einer Zeitung die Daten zuspielt und nie mal die Polizei vorher was merkt.
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13.12.2008 15:25 Uhr von Valmont1982
 
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Bin auch Kunde der LBB. Habe erstmal die Gelder der VISA umgeleitet. DIe Polizei beruhigt natürlich, dass "Verbrecher" auf Grund der Daten keine Kartenkopie herstellen können und somit kein Geld abheben können.

Aber wie sieht´s aus mit Online-Käufen ?! Die können doch jetzt im Internet bestellen wie die doofen... und die unfähige Polizei kommt nicht mal selbst dahin sondern die Presse.
Naja, hat mein Vorredner ja schon erwähnt....
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13.12.2008 15:30 Uhr von skandale
 
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naja ... da hat schäuble und co wieder was, wo man 1 bis 2 wochen aussitzen tut und eventuell dann noch härtere gesetze zu machen gegen uns normalen bürgern
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13.12.2008 16:09 Uhr von maki
 
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Ich frag mich schon den ganzen Tag: Wo zum Henker sollen die "Geheimnummern" (falls damit die PINs gemeint sind) herkommen?

Oder gehts hier um irgendwelchen Dummenfang mit der Weitergabe absolut interner Daten durch einen absolut internen Mitarbeiter an die Presse (und sonst niemand weiter)? Dann könnt ich als Admin also unsere Login-Liste an die BZ vertickern und berühmt werden?

Irgendwie stinkt die Sache...
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13.12.2008 16:35 Uhr von MaRAGE
 
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@maki: Anscheinend sind die Geheimnummern doch nicht dabei gewesen. Das hat zumindest einer der Pressesprecher der LBB im Interview mit WDR2 behauptet.

Die Unternehemn scheinen einfach aus der Vergangenheit nicht lernen zu wollen. Immerhin hatten wir in diesem Jahr schon genug ähnliche Fäll, aber anstatt das die Unternehmen mal abchecken ob soetwas bei ihnen auch möglich wäre sitzen die liber in der Ecke und drehen bei diesen Punkt mit den Däumchen.
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13.12.2008 16:36 Uhr von Valmont1982
 
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Mal ne ganz beknackte Frage könnte ich jetzt nicht mit meiner Karte bis zum geht nicht mehr bei Amazon bestellen, das zu ner "falschen" Anschrift liefern lassen und sagen, dass da wohl jemand mit meinen Daten bestellt hat ?! Wäre die doch denn dafür zuständig den Schaden zu ersetzen, oder ???
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13.12.2008 17:19 Uhr von maki
 
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Hab auch grad in ZDF den Karton gesehn. :-): 1. Die nutzen noch Microfiche?
2. Davon wirds wohl sicherlich KEINE "illegalen" Kopien geben.
3. Man sollte mal rumhorchen, wem in letzter Zeit bei der LBB gekündigt wurde. Noch insiderisches Insidermaterial wird sich sicherlich nicht finden lassen. :-D

Ok, könnte noch jemand ausm Müll gekramt haben (unwahrscheinlich, aber nicht auszuschliessen) und dann sollte man dem verantwortlichen Datenschutzbeauftragten schleunigst kündigen.
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13.12.2008 17:22 Uhr von Algar-official-
 
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langsam: versteh ich nichmehr, wieso ich mich überhaupt gegen die RFID chips einsetze. Die Wissen doch eh schon alles was sie wollen.
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13.12.2008 17:22 Uhr von maki
 
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Ach ja, Nachtrag: "ausspionieren" und "Umschläge mit Microfichen" schliesst sich aus. "Ausspionieren" können nur Aussenstehende und die haben (bis auf Müll) keinen Zugriff auf Microfiche, also ist es maximal (interner) Diebstahl - dagegen ist man machtlos.

Ergo: "Skandal" gleich NULL
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13.12.2008 17:45 Uhr von HarryL2
 
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13.12.2008 19:03 Uhr von Putt
 
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Unglaublich: Es ist noch nicht lange her da haben hier viel über die vielen Datenskandale in England ungläubig den Kopf geschüttelt. Wie wir sehen ist der Umgang mit sensiblen Daten in Deutschland nicht ein Stück besser.
Kreditkartendaten (nicht nur die Nummern der Karten, auch Informationen über getätigte Einkäufe) werden einfach unverschlüsselt irgend welchen privaten Kurierdiensten anvertraut. Und dann werden Daten auch noch auf Microfiche gespeichert. Wie lange wollen die eigentlich meine Daten speichern?
Unternehmen wie der LBB gehört die Liezens entzogen. Und unser Oberdatenschützer Schaar labert auch noch im Fernsehen das man die Unternehmen "darauf aufmerksam machen muss" das Daten nur Verschlüsselt transportiert werden sollten. Hätte ich was zu sagen, würde ich die schon "darauf aufmerksam machen". Die würden nie wieder wichtige Kundendaten ohne Schutz aus der Hand geben.
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13.12.2008 21:33 Uhr von Jonny.L
 
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@TrangleC & @Valmont1982: Hallo gehts noch? Was hat die Polizei mit der Sicherheit von Unternehmen zu tun? Entweder wollt ihr einen Polizeistaat mit totaler Überwachung oder euer Denkprozess nimmt stets nur Abkürzungen. Wenn ich Daten klaue und diese direkt an die Presse weiterleite, wo bekommt da irgend ein Polizeiaparat was mit?
Die Unternehmen sind einfach nur nicht bereit, ihre bisherigen (funktionierenden) Sicherheitssysteme an die Evolution der Angriffstechniken anzupassen.
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13.12.2008 23:22 Uhr von marshalbravestar
 
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mit: der kontonummer alleine können die nichts anfangen alles was abgebucht wird kann man innerhalb von 6 wochen auf kosten des abbuchers zurückbuchen
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14.12.2008 00:30 Uhr von Weltenwandler
 
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normalerweise: würde ich ja sagen das man einfach alle Konten bei der Bank auflösen sollte, da sie ja nicht einmal ihre Sicherheit gewährleisten kann. Doch dann würden sie pleitegehen... was bei Banken bedeutet das sie etliche Millionen Steuergelder bekommen um das gesamte Prinzip der Marktwirtschaft aus den Angeln zu heben.
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14.12.2008 20:30 Uhr von Raginmund
 
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Was erwartet ihr: wenn die Regierung offiziell Hacken ect. darf, kasnn man das doch nicht mehr als elegal bezeichnen. Die Zukunft wird soetwas immer einfacher machen. Da man ja nur den vom Statt vorentwickelten Bundestrojaner hacken und drauf mitserven braucht. Diesen für eigene Zwecke kopieren und und verwenden braucht. Man sollte in Zukunft keine 100% Verantwortung mehr übernehmen für das was man auf dem eigenen Rechner hat. Ist sowieso praktisch unmöglich. Die werden erst dann aufwachen, wenn Industrien durch Hacker Sabotage zusammen brechen und die Verstellen das dazu vom Staat entwickelte Software (Trojaner) verwendet wurden.
Wenn Regierungen selbst Terrorismus betreiben, wird der eigendliche ehemalige Terrorissmus fast nur zum Widerstand.
Zumal jeder Staat den Widerstand egal in welcher Form als terroristisch ansieht. da er deren "Ordnung" gefährdet.
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15.12.2008 00:23 Uhr von guslan
 
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Ich habe eine Kreditkarte der LBB und mir ist wirklich nicht wohl. Ich sehe jeden Tag meine Abrechnungen an, ob da was komisch ist.
Auf der Seite der LBB wird mal genau erklärt was und wie es passiert ist.

http://info.lbb.de/...

Wichtigste Fragen:

Sind auch PINs gestohlen worden?
In der gestohlenen Datensendung sind keine Geheimnummern (PIN) enthalten, die den Zugriff auf Kreditkartenkonten von Kunden ermöglichen. In der durch die Polizei Frankfurt sichergestellten Datensendung sind 8 ungeöffnete PIN-Briefe (Post-Rückläufer) zu gesperrten Konten enthalten.

Können meine Kreditkarten-Daten missbraucht werden?
Die Möglichkeit für einen Missbrauch ist nach derzeitigem Kenntnisstand äußerst gering.

Wie bin ich gegen den Missbrauch meiner Kreditkartendaten geschützt?
Falls Ihre Kartendaten in der entwendeten Datensendung enthalten waren und Ihnen durch die missbräuchliche Verwendung dieser Daten ein Schaden entstehen sollte, wird die LBB Sie selbstverständlich davon freihalten.

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