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Israel: Kadima-Partei möchte Araber umsiedeln

Bei einer Fragestunde äußerte die Vorsitzende der Kadima, Zipi Livni, das Vorhaben, israelische Araber nach der Gründung des Staates "Palästina" dorthin umzusiedeln.

Die Bevölkerung der israelischen Araber, die sich fast verzehnfacht hat, wird von den jüdischen Israelis als Bedrohung empfunden. Deshalb sollen sowohl Muslime und auch Christen aus Israel verschwinden.

Trotz einer Reihe von Terroranschlägen durch israelische Araber sind diese nicht mit den Plänen Livnis einverstanden. Ihr Vorstoß wird als Experiment empfunden, wie weit man gehen kann.


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WebReporter: Ulli1958
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Partei, Araber
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2008 22:45 Uhr von Elvy
 
+8 | -3
 
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Diese Pläne sind nicht neu: sondern schon sehr alt.

Was hier Frau Livni veranstaltet, weiß ich nicht, ob das so okay ist. Es spricht absolut nicht für sie. Ich glaube, sowas nennt man dann wohl Deportation.

Die europäischen Israelis sollten einmal mit ihren Eltern oder Großeltern sprechen, wie sich Deportation anfühlt.
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12.12.2008 22:58 Uhr von exekutive
 
+11 | -5
 
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ach wenn die israelis von sowas sprechen: ist das garantiert keine "deportation" sondern eine wunderbare chance für die 1,4 millionen palästinenser mit israelischen pass, sich voller unbeschränktheit freiheitlich zu entwickeln...

NATÜRLICH handelt es sich dabei um deportation.. und das ist bei weitem nicht die einzige faschistische agenda der israelis bzw. der israelischen regierung bzw. noch genauer der israelischen zionisten...

nicht ohne grund wurden seit der gründung israels schritt für schritt große teile des ehemaligen palästina gebietes assimiliert und dazu derer bevölkerung exorbitant unterdrückt..

nicht umsonst gilt israel als verteter der apartheid

dazu sollte man sich mal geschichtlich damit auseinander setzten, was die zionisten vor der gründung israels alles versucht haben, damit die meisten juden gezwungen wurden, nach palästina auszuwandern...

zionisten sind antisemiten.. klingt ziemlich paradox.. ist aber so.. schließlich sind die imperialen amerikaner auch keine christen obwohl sie ihre kriege als gottes auftrag verkaufen
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13.12.2008 00:07 Uhr von ZTUC
 
+3 | -9
 
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palästinesischer Staat: Ist es nicht paradox, dass, falls es ein souveränen Staat der Palästinenser gibt, diese dort nicht leben wollen? Vielleicht sollte man sich einmal diese Frage stellen.
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13.12.2008 00:40 Uhr von ohnehund
 
+3 | -2
 
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ich fühle mich auch bedroht siedeln wir doch die ganze Welt um..
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13.12.2008 00:59 Uhr von usambara
 
+9 | -3
 
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@[email protected]: über 500 arabische Dörfer wurden auf heutigen israelischen
Boden ausgelöscht über 600.000 Araber mussten nach Jordanien, Libanon etc fliehen.
Ihr seid dafür das weitere Araber aus ihren Häusern und von ihrem Boden vertrieben werden, arabische Geschichte auf
israelischen Staatsgebiet ausgelöscht wird, das 500.000 Araber
aus der "unteilbaren" Stadt Jerusalem vertrieben werden?
Wenn dort Frieden herrschen soll, muss der Stärkere aufhören den Schwächeren rassisch zu unterdrücken.
Die Politik Israels ist die selbe des 3. Reiches: neuen Lebensraum schaffen, in dem die eingesessene Bevölkerung vertrieben wird.
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13.12.2008 08:40 Uhr von de_waesche
 
+0 | -0
 
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drtroy: wenn man nach der geschichte geht, dann haben wir nichts östlich der elbe zu suchen...
die araber haben das gebiet vor 1300 jahren erobert, von daher kann man´s mit dem geschichtlichen hintergrund in deiner ausführung auch übertreiben.
ansonsten geb ich dir recht, auch wenn das mit dem palästinenserstaat so einfach leider nicht umzusetzen sein wird. zumindest nicht so, dass dauerhafter frieden herrscht.
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13.12.2008 09:25 Uhr von christi244
 
+0 | -0
 
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Also, ich habe so den Eindruck, dass es sich bei diesen "neuen" sehr alten Plänen aus dem Munde von Tzipi Livni (was ich allerdings gar nicht verstehe) um einen Teststreifen für die neue amerikanische Politik handeln könnte ... nach dem Motto: Wie weit können wir gehen? Und als Nebenprodukt, evtl. gibt man sich auch der Hoffnung hin, dass sich Iran als Rächer der Enterbten aufspielen möge, dem Land den Krieg erklärt, um dann auf Iran losgehen zu können im Schutze der USA. Möglich ist alles.

Nun, es wird jetzt Hillarys erster Job sein, den Ils zu zeigen, wo es lang ginge für den Fall, dass sie diese Deportation in die Tat umsetzten. Und ich glaube auch, dass Obama sich hier nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wird, denn von den Ils haben nicht USA nichts mehr, außer Kosten und evtl. ein paar Dienstleistungen des Mossad und im Besonderen, wo Obama auf der Suche ist nach der Wiederherstellung des guten amerikanischen Rufes. Auch der tollste Hussein würde ihm absolut nichts nutzen, bekäme die arabische Welt auch weiterhin gezeigt, dass die USA nur vordergründig in der Lage sind, den Ils den Allerwertesten aufzureißen.
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13.12.2008 09:35 Uhr von christi244
 
+1 | -1
 
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Exe: Klasse, Dein Kommentar.

Die Kiste ist ja gar nicht so sehr, dass die Ils selber sich gegen derartige "Begriffe" verwahren, sondern deren Handlanger in den internationalen Zds und das bedeutet, dass das Gros der im Ausland lebenden Juden mit derartigem Schwachfug nicht in einen Topf zu werfen ist.

Ich sage dies, weil ich bei diesem "Lieblingsthema" schon wieder sämtliche "Judenbasher" auf dem Plan sehe. Lasst also bitte die Menschen in Ruhe und geht auf die Verursacher los, die Kadima-Partei.

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