12.12.08 12:02 Uhr
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Portugal will den USA bei Schließung von Guantanamo helfen

Portugal ließ diese Woche verlauten, dass es bereit wäre, Insassen von Guantanamo aufzunehmen. Zudem wurden andere europäische Länder dazu aufgerufen, dem Beispiel zu folgen. Dieser Gegenstand der Diskussion steht seit Jahren in der Kritik.

Die Verlautbarung war ein wichtiger Schritt in Richtung Schließung des Camps. Der portugiesische Außenminister kommentierte das Zeichen mit den Worten, es sei Zeit für die Europäische Union zu handeln.

Bisher war Albanien das einzige Land, das Insassen aufnahm, die nicht auch Landsmänner waren. Als besonders schwer gilt die Vermittlung der Aufnahme der so genannten "harten Fälle". Dabei handelt es sich um 60 Personen.


WebReporter: Tierpark_Toni
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Portugal, Schließung, Guantanamo
Quelle: www.iht.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2008 12:15 Uhr von Hirnfurz
 
+6 | -9
 
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Kann ich verstehen: wer nimmt schon freiwillig Leute auf, die in dem Ruf stehen, kriminell zu sein und auch über Leichen zu gehen (auch wenn dies vielleicht nicht stimmt)? Noch dazu hat die USA das verbockt, dann sollen die Leute entweder in ihr Heimatland gebracht werden oder dem US-Steuerzahler aufgebunden werden und nicht Ländern, die mit dieser Geschichte nichts zu tun haben.

So leid es mir tut - aber diese Leute, selbst wenn sie nicht kriminell sind und zu Unrecht eingesperrt wurden, sind sicherlich nicht mehr in der Lage, einem vernünftigen Job nachzugehen nach den Foltern, die sie dort erlebt haben, sprich: sie werden als Sozialfälle enden. Und davon haben wir schon so ohnehin genug.
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12.12.2008 12:31 Uhr von Ulli1958
 
+12 | -5
 
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@Hirnfurz: "wer nimmt schon freiwillig Leute auf, die in dem Ruf stehen, kriminell zu sein und auch über Leichen zu gehen?"

Deutschland, wer sonst!?!
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12.12.2008 12:34 Uhr von christi244
 
+2 | -3
 
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*lol*: Besonders der Satz "Es ist für EU Zeit zu handeln" ... .

Albanien als Reiseziel ... oops ... das wird aber keinen der Leute erfreuen.

Ich sehe so gar nicht, wieso diese nicht in ihre Heimatländer verbracht werden sollten.
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12.12.2008 13:06 Uhr von Causa
 
+6 | -0
 
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die einzige Lösung: frei lassen!
Nach so viel Jahren gesetzwidriger Freiheitsberaubung und nachweislicher Folter gibt es nur diese Lösung.
eigentlich noch zusätzlich für jeden 1 Million Dollar Schadenersatz.
Bei keinem der Häftlinge besteht ein Beweis der "Schuld".
Causa
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12.12.2008 16:36 Uhr von CHR.BEST
 
+1 | -0
 
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@ Causa: Dabei haben die USA früher noch Folterknechte verurteilt und bestraft. Doch vor welcher Gerichtsbarkeit werden sich wohl die Folterer der US-Militärs jemals verantworten müssen?

Der moralische Kompaß, als den sich die USA selber gerne in der Welt sieht, ist längst zu einem Zerrbild seiner selbst mutiert.
Oder wie andere sagen würden, er war schon immer ein Zerrbild, nur daß dieser Umstand heute offensichtlicher zutage tritt, als in früheren Zeiten.
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12.12.2008 16:58 Uhr von Philippba
 
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Die harten Fälle: kann man ja einfach einschläfern. Ich meine die Kosten eh nur Geld und werden ihr Leben lang eh nix mehr bringn.
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12.12.2008 18:28 Uhr von Causa
 
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das schlimme daran ist dass die "Gefangenen" in Guantanamo keine Kriegsgefangenen, keine Rechtsgefangenen, kurz nicht existierende sind.
Rechtloses Gammelfleisch mit denen man machen kann, was man will.
Stell Dir vor, du musst jedesmal wenn Du zur Toilette willst gefahren werden, weil Deine Fussfesseln zu eng sind. Und auf der Toilette verhöhnt dich der Aufseher auch noch (keine abgeschlossenen Toiletten). Meist sitzt Du, eng gekettet, in der prallen Sonne der Karibik. Zur Abwechslung wird Waterboarding gemacht (Ertränkungsspiele). Schläge mit nassen Tüchern sind auch beliebt: man sieht später keine Schlagspuren.
Und wollen die mal besonders Spaß haben, dann liefern sie Dich an die Saudis aus und lassen Dir die Hoden etwas kochen.
Alles zum Wohle der Welt und des friedliebenden, moralisch hochstehenden Volkes der USA.
Causa

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