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Wegen Pisa-Debakel: Springerverlag will Hamburger Schülern das Lesen beibringen

Als Konsequenz auf das schlechte Abschneiden bei der Pisa-Studie möchte das, dem Springerverlag zugehörige, "Hamburger Abendblatt" Hamburgs Schulen mit Stellwänden und Leseecken ausstatten. Diese sollen den Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Silke Gladfeld, verantwortlich beim "Abendblatt" für Kooperation, Sonderwerbung, Marketing und Event, möchte dieses Konzept in allen weiterführenden Schulen in Hamburg installieren. Um die Kriterien der Sponsoren-Richtlinie zu erfüllen, sollen aber auch andere Medien angeboten werden.

Für diese "Bildungsoffensive" sucht das Blatt nun "Paten", die diese Abonnements spenden sollen. Die Bildungsbehörde befürwortet diese Aktion, würde es aber auch gutheißen, wenn andere Publikationen zu Verfügung ständen.


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WebReporter: Gutmensch
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Hamburg, Schüler, Springer, Debakel, Lesen
Quelle: www.taz.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2008 10:53 Uhr von ConnySan
 
+9 | -1
 
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Ach nee: Somit wird sich ja die neue Verblödungsgeneration herangezogen, die dann nur noch die Bild liest.

Sollte mal der Springerverlag mal eher sein Zeitungsimage aufpolieren und nicht solche Aktionen machen!
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12.12.2008 10:54 Uhr von NutztuN
 
+4 | -2
 
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Der Springerverlag: Anschliessend lernen wir dann von Schweinen das Sprechen, von Regenwürmern das Fliegen und von Kühen das Schreiben.
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12.12.2008 11:33 Uhr von freddiiii
 
+5 | -1
 
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@Der Renner: danke für den link, sehr informativ.

wollte erst schreiben, ne nette gest vom sonst eher "asozialen" springer-verlag, aber das ist ja wohl einfach nur ne frechheit.
als würde irgend ein kind oder jugendlicher sich in der pausenhalle an eine stellwand stellen und eine schlechte zeitung lesen wollen, oh mein gott.
Wenn der Sprigner-Verlag wirklich was für die Bildung machen will, soll er doch bitte Geld für aktuellere Bücher spenden.
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12.12.2008 11:37 Uhr von Schulpsychologe
 
+3 | -3
 
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Allein das Angebot wird nicht ausreichen. Es muss schon eine Lesekultur an Schulen geschaffen werden.
Natürlich wäre es auch gut, wenn innerhalb der Familien der Kinder eine Lesekultur bestünde. In einigen Kulturen ist es aber eben unüblich, sich in seiner Freizeit mit Schriftsprache auseinanderzusetzen. Auch wenn Familien mit Migrationshintergrund schon Jahre lang in Deutschland leben, ändert sich das kaum.
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12.12.2008 11:47 Uhr von Odega
 
+2 | -2
 
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Rechtschreibfehler: Es heißt "Springer-Verlag"... und nicht so, wie es oben geschrieben ist. Jaja, die Lese- und Schreibkompetenz ;)
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12.12.2008 12:10 Uhr von Max1984
 
+3 | -0
 
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und wie wollen die das machen? kostenlose bild-zeitungen an schüler verteilen? bloß nicht!
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12.12.2008 12:40 Uhr von Muskote63
 
+3 | -0
 
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Na toll Gerade der Springer Verlag macht sowas! Eine gute Gelegenheit Schüler zu manipulieren. Das Hamburger Abendblatt ist eine besser geschriebene Bild Zeitung. Wenn die Schüler das alles noch glauben, was da drin steht, dann sage ich nur "armes Deutschland"!
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12.12.2008 12:56 Uhr von Odega
 
+1 | -3
 
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Gute Aktion Gerade im Sinne von Medienkompetenz finde ich es auch enorm wichtig, sich über alle Verlagsgruppen zu informieren. Sicherlich muss man den Springerverlag und seine Ziele hinterfragen, allerdings weiß ich nicht, ob z.B der Holtzbrinck-Verlag oder die Bertelsmanngruppe besser ist. Wenn man diese Leseecken durch Lehrer unterstützt nutzt, ist dies sicher ein vernünftiger Beitrag zur (Medien-)Bildung. Aber, wie auch schon im Titel genannt, muss man auf Diversität achten.

Und natürlich haben die Verlagsgruppen auch ein Selbstinteresse daran, sich neue Zeitungsleser heranzubilden.
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12.12.2008 12:57 Uhr von Odega
 
+1 | -2
 
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dumm eben bemängele ich den Rechtschreibfehler, jetzt mach ich ihn selber :) Wo bleibt die edit-Funktion? ;)
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12.12.2008 13:01 Uhr von Sven0815
 
+3 | -1
 
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wenn ihr wollt das Schüler mehr lesen, sorgt dafür das YouPorn vor seinen Pornos ne kleine Leseaufgabe (zb finde die 5 Fehler) vorschaltet bevor man an´s Video kommt, was meint ihr wie fix die das lesen lernen XD
@Topic den Schulen Geld zur verfügung zu stellen um sowas zu machen - super idee, auch wenn ich glaub das es keinen interessiert, ich mein, wer setzt sich denn schon in der Pause in ne Leseecke? Wir hatten sowas ähnliches früher an der Schule auch, interessiert hat das da keinen.
Allgemein halte ich es für die beste Idee, im INet Rechtschreibfehler zu vermeiden, zb hier bei den News und Comments eben ne Rechtschreibprüfung drüberlaufen lassen, im IRC, in Foren usw.. am besten im Browser integriert, mit Fremdworthilfe. Denn wer immer Rechtschreibfehler mitliest, macht sie imo auch irgendwann.
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12.12.2008 14:22 Uhr von Ice_Cream_Man
 
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...und wer bringt dem Springerverlag das Schreiben und Recherchieren bei?
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12.12.2008 15:39 Uhr von Mordo
 
+0 | -0
 
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Aus der von Der_Renner geposteten Quelle: "Sie zahlen überteuerte Abos und dafür verkaufen wir uns als Bildungsretter der Stadt und legen noch einen Zeitungshalter mit drauf."


Tja, kein Unternehmen hat was zu verschenken.
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12.12.2008 19:15 Uhr von Eddy86
 
+0 | -0
 
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Titel irreführend: Springer-Verlag = gut
Axel Springer AG = naja
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13.12.2008 06:18 Uhr von daMaischdr
 
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irgendwie: musste ich bei dieser Überschrift an das hier denken -> http://www.youtube.com/...


;-)

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