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Ex-US-Verteidigungsminister Rumsfeld unter Beschuss: Foltervorwurf

Ein Senatsreport beschuldigt jetzt unter anderem auch den Ex-US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, dass er für Folter an US-Gefangenen mitverantwortlich ist. Senator John McCain hatte an diesem Report mitgewirkt.

Insgesamt gab der Report eine dicke Rüge an die Bush-Regierung preis, die sich für Menschenrechtsverletzungen in US-Internierungslagern oder sonstigen externen Haftanstalten, wie z. B. Abu Ghureib (Irak), verantwortlich zeichnete.

McCain, der selbst in Gefangenschaft gefoltert wurde, sagte: "Diese Politik war falsch und darf sich nie wiederholen." US-Militärs wurden geschult, bei Verhörmethoden der vermeintlichen Feinde brutale Verhörmethoden anzuwenden.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Folter, Verteidigung, Verteidigungsminister
Quelle: portal.gmx.net

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2008 10:58 Uhr von U.R.Wankers
 
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Laut einem Untersuchungsbericht des US-Senats: hat Rumsfeld durch die von ihm angeordneten
Verhörmethoden zum Missbrauch von Gefangenen
etwa in Abu Ghraib oder in Guantanamo beigetragen.

Rumsfelds Anordnungen waren so eine
"direkte Ursache für Gefangenenmissbrauch"
im Lager Guantanamo und haben
"zum Gebrauch missbräuchlicher Techniken"
in Afghanistan und Irak beigetragen.

McCain, der selbst langjährig Folter in
Kriegsgefangenschaft erlitten hatte, erklärte
zu dem Bericht: "Diese Politik war falsch
und darf sich nie wiederholen."

Senator Carl Levin sagte, die Botschaft
"von oben" sei klar gewesen: "Es ist
akzeptabel, erniedrigende und missbräuchliche
Techniken gegen Gefangene zu benutzen."

Rumsfeld hatte im Dezember 2002 aggressive Verhörmethoden für das Lager Guantanamo
autorisiert. Diese Order hatte er sechs Wochen
später zwar zurückgenommen. Obwohl die
Genehmigung vom Pentagon bereits sechs
Wochen später widerrufen worden sei, habe
sie im Irak und Afghanistan weiter dazu
beigetragen, dass Gefangene misshandelt wurden.

"Der Missbrauch von Gefangenen in Abu Ghraib
Ende 2003 war nicht einfach das Ergebnis
eigenmächtigen Handelns einzelner Soldaten",
heißt es in dem Bericht. Verhörtechniken wie das Nacktausziehen, das Ausharren in schmerzhaften
Haltungen und der Einsatz Hunden zur
Einschüchterung seien im Irak erst angewendet
worden, nachdem sie in Afghanistan und in
Abu Ghraib genehmigt worden seien,
so der Report.

http://www.tagesschau.de/...
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12.12.2008 11:02 Uhr von Katzee
 
+3 | -0
 
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Eine Rüge? Der Report erteilt der Regierung und Donald Rumsfeld eine Rüge für die Anordnung von Foltermethoden? Sonst passiert gar nichts? Was würde wohl geschehen, wenn die USA solche Methoden in einem anderen Land "herausgefunden" hätten? Sicherlich nicht nur eine Rüge. Diese charakterlosen Heuchler!
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12.12.2008 11:22 Uhr von instru14
 
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Rumsfeld: Ganz Einfach ..... aufhängen!!!!!
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12.12.2008 13:38 Uhr von kingoftf
 
+1 | -0
 
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Dieser: scheinheilige Drecksack, bester Kumpel der Saudis und im Aufsichtsrat von Ölfirmen, der war doch der Initiator des Golfkriegs, damit die dort ihre Interessen wahren konnten.
Nicht besser als Hussein.......

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