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USA: Der Senat lehnt mit großer Mehrheit Hilfe für Ford und Co. ab

Die dringend benötigte 14-Milliarden-Dollar-Hilfe für die in Nöten geratene Automobilindustrie wird vom Senat verweigert. 52 Senatoren sagten "nein" und nur 35 "ja" zum Rettungspaket für die angeschlagene Autoindustrie.

Für das Scheitern dürfte wohl die Gewerkschaft der Autobauer (UAW) die Verantwortung tragen. Sie war nicht zu schnellen Lohnsenkungen bereit, damit signalisierte die UAW wenig Entgegenkommen für die Forderung der Republikaner.

Das "Nein" dürfte General Motors besonders hart treffen, da das Unternehmen kurz vor der Zahlungsunfähigkeit steht.


WebReporter: Kosh67
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Hilfe, Ford, Mehrheit, Senat
Quelle: www.20min.ch

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2008 08:32 Uhr von SpyHunter
 
+21 | -0
 
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unentschlossen: bin unentschlossen ob ich es denen so richtig schön gönne bankrott zu gehen od. ob ich es wegen den ganzen Arbeitnehmern bedauern soll :(
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12.12.2008 08:48 Uhr von Sparkster
 
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tja pech ich sag nur "autos kaufen keine autos". bleibst abzuwarten wann nach der immobilienblase die amerikanische staatsverschuldungsblase plazt.
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12.12.2008 09:21 Uhr von freddiiii
 
+13 | -1
 
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schade ist nur das ein GM Bankrott auch Deutschland hart Treffen wird. Mein Beileid an die Belegschaft von Opel. Bindet schonmal Adam fest... er wird in seinem Grab glaube ich ausrasten :(
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12.12.2008 09:24 Uhr von Sven0815
 
+6 | -0
 
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lol: dann werden sich die ÖlScheiche wohl auch da bald günstig reinkaufen^^
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12.12.2008 09:27 Uhr von huschhusch
 
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das böse spiel ist vorbei da gibt es keine Rettung mehr!
Es wird sowieso nur noch auf Kredit finanziert und Kredite gibt momentan kein Land der Welt mehr.
Nicht mal China http://info.kopp-verlag.de/...

weiter: http://alles-schallundrauch.blogspot.com/...

Da braucht man kein Wirtschaftswissenschaftler zu sein, um zu verstehen, was der Zinseszinseffekt mit so einem Schuldner macht. Es ist vorbei...
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12.12.2008 09:30 Uhr von Sven0815
 
+9 | -2
 
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wenn cih da nochmla drüberese: "52 Senatoren sagten "nein" und nur 35 "ja" zum Rettungspaket für die angeschlagene Autoindustrie.

Für das Scheitern dürfte wohl die Gewerkschaft der Autobauer (UAW) die Verantwortung tragen."

Also der Konzern hat keine Rücklagen, dem Staat ist es Schnuppe, auch private Investoren gibts z zt nicht.. und die Arbeitnehmer sind schuld weil sie für ihre Arbeit entlohnt werden wollen? Sorry aber ich glaub kaum das die Finanzkriese auf deren Konto geht, sie sollen nur jetzt den Kopf dafür hinhalten.
Kein ordentlicher Kündigungsschutz in den USA, wenn der Konzern + macht kaufen sich Vorstand/Besitzer/Aktionäre davon neue Elfenbeinrückenkratzer und die Belegschaft schaut in die Röhre, aber wenn´s schlecht geht sind die die Leidtragenden..
Wer sich so´n Mist zusammenschreibt sollte zur Bild gehen..
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12.12.2008 09:53 Uhr von backward
 
+6 | -2
 
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selbst Schuld: viele Menschen lassen sich amputieren um zu überleben.
Die sind nicht einmal bereit für Lohnkürzungen. Jahrelang haben sie überdurchschnittlich verdient, das erinnert mich an die Manager, die Anfangs auch nicht bereit waren auf Ihre Privatjets zu verzichten.
Schade ist, daß viele unschludig mit untergehen werden.
Zulieferer, Autohändler und alle die noch daran anhängen.
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12.12.2008 10:08 Uhr von Python44
 
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Tja, das kommt davon: wenn man jahrzehntelang Wirtschaftsliberalismus predigt, jegliche Einmischung von Regierungen für gefährlich hält und auf natürliche Auslese setzt ... dann gibt´s halt natürliche Auslese und Einmischen wird sich auch keiner !

Obwohl es mir um GM leid tut, weil ich schon seit 16 Jahren Chevy fahre...
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12.12.2008 10:10 Uhr von bigpapa
 
+4 | -1
 
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Finde auch die Ablehnung richtig: Wieso soll die Regierung (also der Steuerzahler) für klare Managmentfehler der Führungsspitze aufkommen.

Oder anders gefragt, wie gross muss eine Firma sein damit man nur jammern muss und die Regierung kommt mit ein Geldsack.

Ok die Arbeiter haben vielleicht pech gehabt, aber auch nicht viel mehr als die des Mittelstandsbetrieb wo der Chef ein Fehler gemacht hat, und dadurch pleite ging.

Auf der Strasse sitzen beide.

Gruß

BIGPAPA
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12.12.2008 10:11 Uhr von usambara
 
+8 | -0
 
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400.000 Jobs weg ohne Ford und Zulieferer mitgezählt.
Die Banken hat man mit dem 10fachen des benötigten
Geldes gerettet.
Einfache Arbeiter dürfen gehen, Banker zahlt man bei
Bankrott Abfindungen.
Schei... Kapitalismus!
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12.12.2008 10:24 Uhr von phil_85
 
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Tja: mit dem fast unausweichlichen Untergang zweier riesiger Autokonzerne und der damit verwobenen Industrie könnte es passieren, dass das amerikanische Kreditkartensystem ebenfalls zusammenbrechen könnte.

Sollte dies passieren, dann gnade uns Gott! Denn dann geht es sowas von bergab!

Andererseits könnten eventuell ein paar deutsche Konzerne davon profitieren: Wenn die Abnehmer der Zulieferer pleite gehen, sinken die Preise. Eventuell gibt es auch Spielraum für die Übernahme von gewissen Zweigen.
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12.12.2008 10:29 Uhr von phil_85
 
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@n0n0: Es gibt KEINE Rücklagen mehr bei diesen Firmen.

GM hat Jahrelang zb mit dem SUV-Geschäften Minus eingefahren, aber die Amis stehen auf SUVs also werden sie weiter gebaut und verkauft...von den Tochterunternehmen (zb Opel) werden dann eben Gelder auf den Mutterkonzern umgeschrieben, sodass dieser keine negativen Zahlen schreibt.

Jetzt ist aber auch bei den Kleinwagen der Markt eingebrochen --> keine Gelder mehr --> Pleite.

Ford wird wohl über überleben, da sie größere Rücklagen haben und keine so defizitären Produktreihen.
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12.12.2008 10:36 Uhr von phil_85
 
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Nachtrag an alle Nörgler: Die Rettung des Bankensystems wird die USA mindestens geschätzt 8,5 Billionen (und zwar die deutschen Billionen! also 12 Nullen!) kosten. Aber um die etwa 2,4mio Arbeitsplätze (inkl Zulieferer...wenn keiner mehr die Sachen kauft, gehen die auch Pleite :() zu retten schafft es der Senat nicht 14 Mrd locker zu machen?!

Besonders toll find ich ja auch, dass die Finanzkonzerne noch schön Boni und Dividenden Ausschütten dürfen (manchmal wird gemosert), aber die kleinen Arbeitnehmer (welche übrigens gar nicht mal so krass überdurchschnittlich verdienen!) sollen Lohnkürzungen in Kauf nehmen, sonst fliegen sie? Interessante Logik...

Die Senatoren haben leider zu nem großen Teil scheinbar wenig Ahnung von Wirtschaft und überblicken nicht, was sie damit anrichten, wenn sie jetzt nochmal ihre Arbeitslosenzahl um bis zu 25% hochschieben...das verschlimmert die Finanzkrise, kann zum Kollaps des Kreditkartensystems führen (die Amis zahlen ja mit Kreditkarten und sichern diese mit anderen Kreditkarten...) und schlussendlich zu schönen Unruhen...
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12.12.2008 10:51 Uhr von ThomasHambrecht
 
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In der Industrie kann nur überleben wer Produkte herstellt, die auch gekauft werden. Deshalb muss der Staat dem Käufer die Möglichkeit geben sich ein Auto leisten zu können. Also ich kann mir keinen Neuwagen leisten.
So hart es klingt, aber wenn ein paar Autobauer weniger da sind geht es den anderen um so besser. Und zwar denjenigen, die keine Managementfehler gemacht haben. So leid mir das für die Angestellten tut.
Aber es werden sich nicht mehr Leute ein Auto kaufen nur weil eine Regierung Geld an den Konzern nachschiebt.
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12.12.2008 11:20 Uhr von kingoftf
 
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Wenn man: gesehen hat, wie arrogant die Chefs vor dem Ausschuss aufgetreten sind, müssen sie sich nun nicht wundern, wenn ihnen nicht gerade jeder die Hand zur Hilfe reichen will.
Verzicht auf Privatjets? Nein!
Verzicht auf Gehalt, arbeiten für einen Dollar? "Nein, so wie es ist, ist es ok"

Wenn die so uneinsichtig sind, was man auch an der Modellpolitik sieht, dann müssen sie eben in den sauren Apfel beissen.
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12.12.2008 12:42 Uhr von west89
 
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wenn: die firmenbosse mit ihren privatjets zum senat anreisen und noch großkotzig mit ihren limos vor dem senat parken dann wär ich auch gegen das hilfspacket für die penner
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12.12.2008 14:19 Uhr von heyda
 
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phil_86: Die Politiker haben schon Ahnung, am besten halt davon wie sie all das Geld das gerade ins nirgendwo verschwindet in ihre eigene Tasche fließen lassen.
Aber insgesamt mal die Frage (kenne mich da nicht so aus), was passiert eigentlich mit dem Geld, welches in einer Aktie steckt, wenn sie fällt ? Besonders unter den Erstverkaufspreis, ich meine die Firma schmeißt ja nicht zeitgleich die Maschienen auf die Straße.
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12.12.2008 15:31 Uhr von derPlan
 
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Goodbye! so langsam wird`s unheimlich. Da geht wohl einiges kaputt in "God`s own country". Time to say goodbye "American Way of Life"!
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14.12.2008 12:13 Uhr von -rusche-
 
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Das Fass ohne Boden: Natürlich sind die US Autobauer selbst an dieser Misere schuld denn sie sind nicht mit der Zeit gegangen und haben statt Elektro- und anderen Energiesparautos lieber Pic Ups hergestellt. Doch anstatt die Autos weiterzuentwickeln haben sie lieber typsch amerikanisch da gespart wo man nicht sparen sollte und immer schön auf den Gewinn geguckt komisch nur das es jetzt keinen mehr gibt.

Um die US-Automarken nun wieder zu modernisieren und Wettbewerbsfähig zu machen um mit europäischen und japanischen Autos konkurieren zu können bedarf es viel mehr als 30 mrd euro denn wahrscheinlich kämen schon nach einigen wochen die nächsten anfragen nach einer saftigen Geldspritze. Also kann man sagen das es komplett unverantortlich wäre wenn die USA nun Geld in ein Fass ohne Boden werfen würden.

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