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Russland will mit der OPEC stärker zusammenarbeiten, so soll der Ölpreis steigen

Bekanntlich hatte der Ölpreis im Sommer 2008 mit 147 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) einen historischen Höchststand erreicht. Danach ging es allerdings für den Ölkurs stark nach unten. Mittlerweile hat der Ölpreis seit dem zwei Drittel seines Wertes verloren. ShortNews berichtete mehrfach.

Russland will sich jetzt mit der OPEC (Organisation Erdöl exportierender Länder) stärker verbünden, um so gegen den fallenden Ölpreis anzukämpfen.

"Solche Schutzmaßnahmen können mit einer Senkung der Ölförderquote, mit dem Beitritt zu bestehenden Anbieter-Organisationen oder der Mitgliedschaft in neuen Organisationen verbunden sein", so Dmitri Medwedew, der Präsident von Russland.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Ölpreis
Quelle: www.n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.12.2008 22:41 Uhr von Andy3268
 
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Und wir können blos zusehen? Ich kann mir vorstellen, das jeder Autofahrer, der OPEC gerne mal seine Meinung sagen und spüren lassen würde.
Nur mal so als Gedanken: Würde es etwas bringen, die Tankstellen abzubrennen? Natürlich würde es wieder die Falschen treffen, aber bei steigenden Bierpreisen soll ähnliches ja schon was gebracht haben.
Gibt es eine andere, weniger "konsequente", Methode sich gegen diese Geldgierigen Wichser zu wehren?
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11.12.2008 22:59 Uhr von Sparker
 
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Ich bin Sprachlos: "Solche Schutzmaßnahmen" Ja der hohe Ölpreis ist ja auch was Schützenswertes. -.-

"um so gegen den fallenden Ölpreis anzukämpfen."

Solche Dreistigkeit zieht mir komplett den Boden unter den Füßen weg.

Die könnte man alle (zusammen mit unseren Politikern) in einen Sack stecken und draufprügeln...man erwischt immer den richtigen. Das nenn ich mal einen hohen Wirkungsgrad!
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12.12.2008 01:47 Uhr von Sant_Gero
 
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Erbärmliche W Man könnte ja glauben, sie würden aufgrund der für uns angenehmen Spritpreise derzeit ohne Ende Minus machen.
Aber denkste, ist weiterhin ein übelst einträgliches Geschäft.

MfG
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12.12.2008 05:28 Uhr von sample2501
 
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naja eine gewisse stabilität beim erdölpreis is ja durchaus sinnvoll, wirtschaftlich gesehen, man sollts nur nicht übertreiben..

und klar das sich jedes land grad näher zur OPEC stellen will, billig erschließbare ölreserven gehen zur neige, die unterwasservorkommen oder der abbau von erdölhaltiger erde (wie in kanada) sind verdammt teuer in der förderung...

aber warum sich die ganzen länder nicht endlich vom öl unabhangig(er) machen versteh ich einfach nicht..

klar sind erneuerbare energien teurer oder weit weniger effizient (sonne, wind, geotherme oder gezeiten) oder sehr riskant (atom), aber früher oder später heisst es eh "öl is aus", und wenn man dann schon zu nem gewissen teil unabhängig is könnten schwere energie und wirtschaftskriesen vermieden werden...

ach ja, kurzsichtigkeit is wohl ne hauptkrankheit unter politikern...

so long,
cheers & oi!
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12.12.2008 05:51 Uhr von Valmont1982
 
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Was ich mich immer Frage warum gibts nicht für alles ein Festpreis ?!

Ein Barrel Öl kostet immer, sagen wir mal, 100 US$ und ein Liter Benzin immer 1.11 Euro !

So, kann jeder mit seinem Geld am besten kalkulieren. Aber leider nicht mehr spekuliere, oder....
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12.12.2008 09:09 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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Oh man Und ich hab mich gestern gefreut wie ein Schneekönig, dass ich mal wieder für 1.05€ tanken konnte. Ich hatte sogar noch die Hoffnung, dass ich noch die 0,99€ erleben werden. Aber das hat sich dann wohl erledigt. Geldgeiles Pack.

Man stelle sich mal vor Grundnahrungsmittel würden an der Börse gehandelt. Das Brot für 15€, die Butter für 5€, Wurst und Käse für 50€/kg etc. Natürlich alles beim Discounter.

In der heutigen Zeit kann man den Stellenwert von Benzin (nur als Beispiel) durchaus fast mit Grundnahrungsmitteln gleichsetzen. Besonders in ländlichen Gegenden, in denen das öffentliche Verkehrssystem quasi nicht existent ist, sind Menschen zwangsweise auf das Auto, und somit auf Benzin, angewiesen. Die notwendige Mobilität macht es auch nicht leichter. Heute nach Erfurt zu Kunde 1, morgen nach Berlin, übermorgen nach... (hier beliebigen Ort einsetzen). Auch hier ist man derzeit noch auf Erdölerzeugnisse angewiesen.

Und @Valmont1982:
Sowas gab´s schon mal bis vor 19 Jahren. Das nannte sich "Planwirtschaft". "EVP" war vor jedem Betrag auf jedem Preisschild zu lesen, und stand für "Einheitlicher Verkaufspreis". Was aus der Wirtschaft der DDR geworden ist wissen wir alle, denke ich. ;-)
Ein wenig Wettbewerb schadet nicht. Im besten Fall nützt das dem Verbraucher. Das Problem ist, dass es beim Erdöl eben diesen Wettbewerb nicht gibt. Die Unterschiede zwischen ARAL und Shell beispielsweise bewegen sich im regionalen Bereich nur um 1-2 Cent. Hier gibt es also keinen Fixpreis, aber dafür einen "globalen" Preis. Man hat also kaum die Wahl. Und irgendwohin zu fahren um günstiger zu tanken lohnt sich leider nur für die wenigsten.
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12.12.2008 09:36 Uhr von Valmont1982
 
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@Kepas: Also ehrlich gesagt finde ich Ansätze der Planwirtschaft und der Teilverstaatlichung bei Energiekonzernen etc. gar nicht mal so verkehrt. Es muss halt nur richtig angegangen werden. Denn profitieren Konzerne UND die Bürger !!!!
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12.12.2008 11:30 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@Valmont1982
genau mein lieber, weil planwirtschaft so ausgezeichnet funktioniert gibt es so viele planwirtschaften auf der welt. guck dir mal venezuela an, was herr chavez dort durch die verstaatlichung des ölgeschäfts angerichtet hat ...

@news
die meisten leute hier kriegen wieder ein paar ganz grundsätzliche punkte nicht auf die reihe ..

die opec ist eine tatsache und nicht wegzudiskutieren, allerdings ist ihre "macht" sehr eingeschränkt. warum?
sinkt der ölpreis verdienen die opec länder weniger. der ausweg ist dann natürlich eine senkung der fördermenge. das problem dabei ist, dass der ölpreis dann zwar steigt, aber die opec länder ja auch weniger verkaufen.
im endeffekt sind die erdölexportierende länder im moment ziemlich in den po gekniffen, weil sie den ölkpreis eben nur sehr bedingt beeinflussen können.
für russland z.b. ist das ein erhebliches problem, weil dort 2/3 des staatshaushaltes über rohstoff und energieexporte gedeckt wird. ich denke also, es ist verständlich dass der niedrige preis im moment für die exportländer schlecht bis bedrohlich ist.
und faselt doch nicht immer von benzin und bla. der spritpreis ist nicht an den ölpreis gekoppelt.

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