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Im Jahr 2007 waren in Deutschland 196.000 Personen ohne Krankenversicherung

Das statistische Bundesamt in Wiesbaden gab am Donnerstag bekannt, dass im abgelaufenen Jahr im Mittel 196.000 Menschen keine Versicherung zur ärztlichen Heilfürsorge vorweisen konnten.

Mit 68 Prozent waren es hauptsächlich Männer, die ohne Versicherungsschutz waren. Die Statistik legt offen, dass 66 Prozent der Unversicherten keinen oder nur einen einfachen Schul- und Berufsabschluss hatten.

Bei den 82.000 in Lohn und Brot stehenden Menschen, die ohne Krankenversicherung waren, handelte es sich überwiegend um Selbstständige und mitverdienende Familienmitglieder. Herausragend war auch, dass die meisten Versicherungslosen 30 bis 49 Jahre alt waren.


WebReporter: FredII
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Jahr, Sicherheit, Krank, Person, Krankenversicherung
Quelle: www.aerztezeitung.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.12.2008 15:55 Uhr von FredII
 
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Nun, Selbstständige neigten schon immer dazu, sich keine Krankenversicherung zuzulegen. Familienangehörige werden meist mit "durchgezogen". Die Tendenz geht offenbar dahin, dass immer mehr Menschen sparen müssen. Dass mal eine schwerwiegende Erkrankung vorliegen könnte, das verdrängen die meisten.
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11.12.2008 16:54 Uhr von aproell
 
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Dumme Vorschriften! Die in Deutschland herschende Versicherungspflicht mag ja gut und schön sein, aber nichts detsto trotz gibt es Menschen, die sich eine Krankenversicherung einfach nicht leisten können. Meine ehemalige Freundin (jetzt Ehefrau) was alleinerziehend und hatte nur einen Job auf 400 € Basis. Als Einkommen standen ihr lediglich das Kindergeld und eben die ca. 300 Euro pro Monat aus Ihrer Arbeit zur Verfügung. Krankenkassenbeitrag wäre pro Monat ca 128,-€ gewesen. Die Krankenkasse hat für Leute mit einem so niedrigen Einkommen keine extra Beiträge. Alles was bis ca. 820 Euro verdient fällt in die gleiche Stufe. Egal ob man eben diese 820 oder nur 5 Euro im Monat verdient. Sehr sinnvoll.
Wie soll man bitteschön diesen Beitrag bezahlen, wenn man auch noch zwei Kinder ernähren soll? Harzt 4 war leider nicht mehr, da die eine eheähnliche Lebensgemeinschaft mit mir angenommen haben und keinen Cent mehr bezahlen wollten. Ich sollte somit mit meinem Single-Einkommen eine 4 Köpfige Familie ernähren. Ganz toll! Aussage der Krankenkasse war, dass sie sich versichern muss! Und wir sollen uns doch an den zuständigen Sozialträger (ARGE) wenden. So bescheuert ist Deutschland. Einer schiebt den anderen die Verantwortung zu. Soviel zum Thema Sozialstaat. Man wird einfach nur im Stich gelassen
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11.12.2008 21:18 Uhr von Philippba
 
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Die Private Versicherung: kann sich auch keim ein Selbstständiger leisten wenn er nicht sehr gut verdient und in die gesetzliche kommt er nicht rein. Ich bin auch selbstständig und die private Versicherung würde ca. 30% meines Gehalts kassieren und ich verdiene schon weniger als jeder Harz 4 Empfänger. Ich hoffe aber noch auf den Durchbruch :)
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11.12.2008 22:08 Uhr von Mondelfe
 
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Es gibt halt immer wieder Menschen die über alles etwas zu meckern finden!

Ich kann nur sagen, ich bin froh, dass ich in Deutschland lebe und das Deutschland (theoretisch) die gesetzliche Krankenversicherung hat.

Ich habe einen chronische Erkrankung und weiß, dass ich mir meine Medikamente nicht leisten könnte, wenn ich sie mir selber kaufen müsste.

Und bevor jetzt einige schreien:
Chronisch krank kann man schneller werden, als man denkt, das sucht sich mit Sicherheit keiner aus. Vor knapp 12 Jahren hätte ich auch jedem den Vogel gezeigt, der mir gesagt hätte, dass ich eine chronische Erkrankung bekommen würde... Und ich war damals erst 18...

Ich würde alles dafür geben, "gesund" zu sein. Aber ich kann es nun mal nicht ändern. Ich muss mit meiner Erkrankung leben.
Und ich bin froh, dass ich in einer gesetzlichen Krankenversicherung bin und kann absolut nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die meinen, sich nicht versichern zu müssen...
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12.12.2008 10:11 Uhr von Mondelfe
 
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@weimargg: >>>"ich empfehle dir dich zu informieren chronische krankheiten können geheilt werden, unsere schulmedezien ist dazu nicht in der lage."

Du scheinst dich ja schwer auszukennen...

Ich habe epileptische Anfälle, die sind nicht so einfach mir nichts dir nichts "heilbar", da helfen entweder Medikamente oder eine OP, oder eben gar nichts von beiden... manchmal lindert eines von beiden die Anfälle, es gibt aber auch Menschen mit Epilepsie, die können nicht operiert werden und / oder sie sind resistent gegen Medikamente...

Bei mir lindern meinen Medikamente die Anfälle und man testet zurzeit, ob ich operiert werden kann oder nicht...
Ich habe aber zurzeit etwa alle zwei Wochen leichte bis mittelschwere Anfälle... und ich weiß, dass sie ohne Medikamente öfter wären und vor allem auch stärker...

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