11.12.08 12:26 Uhr
 1.822
 

Krebsresistenz bei der Chemotherapie enträtselt

Bisher wusste man nicht, wie es die Krebszellen schaffen, sich auf die Chemotherapie einzustellen und resistent zu werden.

Mainzer Wissenschaftler haben nun festgestellt, dass der Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO) und das Eiweiß Survivin dafür verantwortlich sind.

Durch das Stickstoffmonoxid wird die Produktion von Survivin angeregt. Dieses Eiweiß deaktiviert den programmierten Zelltod und macht die Krebszelle auf diese Weise immun gegen die Chemotherapeutika und Strahlentherapie. Experimente zur Entwicklung einer erfolgreichen Survivin-Blockade laufen bereits.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs, Chemotherapie
Quelle: www.welt.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

106 Jahre alter Obstkuchen in der Antarktis entdeckt
Antarktis: Forscher finden 91 bisher unentdeckte Vulkane unter dem Eis
11,9 Lichtjahre - Wissenschaftler entdecken vier neue Exoplaneten

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
11.12.2008 12:21 Uhr von Corazon
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ungefähr 10.000 Menschen erkranken jährlich an bösartigen Kopf-Hals-Tumoren. Doch obwohl es gute Behandlungserfolge durch Operation, Bestrahlung/Chemotherapie gab, kommt bei den meisten die Krankheit wieder.
Kommentar ansehen
11.12.2008 12:45 Uhr von vmaxxer
 
+7 | -4
 
ANZEIGEN
schön: schön zu hören das es in der Forschung weitergeht.
Ich schätze das es einigen Menschen mehr Hoffnung geben wird.


Aber was anderes:
Wer vergibt bitteschön solche namen ?
Survivin .... survivin´ .... surviving ... überleben.
Wie makaber ist das denn ?
Kommentar ansehen
11.12.2008 12:53 Uhr von TrangleC
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
In den letzten Jahren gab es ja viele nützliche neue Erkenntnisse und neue, vielversprechende Therapieansätze zur Krebsbekämpfung. Das Problem ist nur dass so wenig davon in den Kliniken anzukommen scheint in denen die große Masse der Erkrankten behandelt wird, bzw. dass es immer so ewig dauert.

Meine Mutter war (sie ist diesen September verstorben) 2 Jahre lang krebskrank und natürlich sind wir als Angehörige wärend dieser Zeit immer hellhörig geworden wenn mal wieder irgendwo über neue Erfolge bei der Krebsforschung und Medikamentenentwicklung berichtet wurde, aber jedes mal wenn wir einen Arzt auf sowas angesprochen haben, wurde uns gesagt dieses neue Zeug sei auch nicht besser als die "modernen" Chemo- und Hormontherapien. Das heist, wenn die Ärzte überhaupt schon was von "dem neuen Zeug" gehört hatten.

Ich hab das Gefühl, wer momentan an Krebs erkrankt und nicht das Geld hat in irgendeine Spezialklinik ins Ausland zu fliegen, kann davon ausgehen dass er sinnlos sterben muss nur weil Ideen und Medikamente die ihn retten könnten noch nicht von oben aus der Forschung bis unten in das Krankenhaus durchgesickert sind, oder weil manche dieser Medikamente nur in ganz speziellen Fällen helfen und sich keiner für einen Kassenpatienten die Mühe macht rauszufinden ob er einer dieser Fälle ist.
Kommentar ansehen
11.12.2008 12:59 Uhr von ***Dolly***
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ TrangleC: hm prinzipiell hast du schon recht... es dauert einfach in deutschland zu lange!
Aber Krankenkassen nehmen nicht gleich jede Therapie auf, da oftmals die langzeiterfolge oder nebenwirkungen nicht bekannt sind.
Was bringt es wenn man den krebs jetzt heilt, aber 5 jahre später wegen evtl nachwirkungen stirbt?
Kommentar ansehen
11.12.2008 13:18 Uhr von FredII
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Fünf Sterne ***** von mir: Sehr wichtige News!

Vielleicht bringt diese Erkenntnis einen Durchbruch in der Behandlung von Krebskranken?!
Kommentar ansehen
11.12.2008 13:39 Uhr von vmaxxer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Corazon: ja schön... und dem eigentlichen "Wirt" das überleben schwer macht.
Deswegen Makaber ;o)
Kommentar ansehen
11.12.2008 13:51 Uhr von vmaxxer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
axso was ich übrigens noch extrem blöder fänd ist wenn die ein mittel gefunden haben, sie es aber nur zu einem Wahnsinspreis verkaufen damit sie ihre derzeitigen Produkte (schächere wirkung dafür billiger) immernoch gut verkaufen können.
Klar muss die Forschung auch von irgendwas bezahlt werden, aber es darf nicht übertrieben werden.
Kommentar ansehen
11.12.2008 15:03 Uhr von GulfWars
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Chemotherapie hat oft als Nebenwirkung Krebs, nach ein paar Jahren. Dafür hat man es aber um 5-10 Jahre oder mehr hinausgeschoben. Aber so einfach ist das nicht, das Zeug ist schon ziemlicher Mist und oftmals nur Abzocke. Ist aber normal, dass sich ein Mensch ans Leben klammert und wenn es noch so fürchterlich ist.
Kommentar ansehen
11.12.2008 16:42 Uhr von nobody4589
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@corazon: super
schön das du auch ernste news schreiben kannst
5/5

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?