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Minden: Renoviertes Haus gab Goldschatz aus dem Jahr 1506 frei

Auch im 21. Jahrhundert sind noch Schätze zu finden. Als ein Besitzer sein aus dem Mittelalter stammendes Haus, das in Minden steht, renovierte, stieß er unter den Dielen eines Fußbodens auf insgesamt 37 Goldmünzen. Das jüngste Stück datiert aus dem Jahr 1506.

Die Goldgulden wiegen jeweils ungefähr drei Gramm und kommen teilweise aus Frankfurt am Main, was schon damals Mittelpunkt der deutschen Finanzwelt war, wo Gold in großen Mengen gelagert wurde.

Der Schatzfinder aus der Weserstadt kann einen fünfstelligen Finderlohn erwarten. Die genaue Höhe der Belohnung wurde nicht bekannt gegeben. Das Mindener Museum für Geschichte sowie Landes- und Volkskunde will den Schatz demnächst der Öffentlichkeit präsentieren.


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WebReporter: FredII
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jahr, Haus, Minden, Goldschatz
Quelle: www.epoc.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.12.2008 11:44 Uhr von nemesis128
 
+22 | -13
 
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hmm: Schön blöd, die hätte ich mir eingesackt! Der fünfstellige Betrag ist bestimmt nicht besonders hoch.
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11.12.2008 11:46 Uhr von ***Dolly***
 
+10 | -4
 
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also fünfstellig is schon ne menge asche... aufm schwarzmarkt würde man sicherlich mehr geld bekommen als vom museum, aber dann ist der schatz auch wieder jahrelang verschwunden
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11.12.2008 11:56 Uhr von ***Dolly***
 
+28 | -1
 
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@n0n0: weil er der finder ist???
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11.12.2008 12:12 Uhr von Mac-the-Matchmaster
 
+12 | -4
 
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nemesis: doch ist er. Für das Gold an sich würde er insgesamt höchstens 3000 Euro bekommen.
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11.12.2008 12:24 Uhr von darQue
 
+5 | -3
 
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@nemesis: es muss es ja nicht einschmelzen, es gibt ja auch sowas wie sammlerwert..
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11.12.2008 12:25 Uhr von darQue
 
+3 | -3
 
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der kommi ging an mac the matchmaster sry
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11.12.2008 12:25 Uhr von Allmightyrandom
 
+10 | -2
 
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Naja 37 Münzen je 3 Gramm...

Soo viel Gold ist das nun auch wieder nicht. Ich würde mich an seiner Stelle mit einem fünfstelligen Finderlohn begnügen - dann ist das Haus doch schon renoviert.

Suuuper Sache sowas, in meinem Plattenbau find ich sowas wohl nicht ^^
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11.12.2008 12:28 Uhr von nemesis128
 
+6 | -1
 
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Ich meinte eigentlich, dass ich sie behalten würde und nicht verkaufen.
Der fünfstellige Betrag (also 10.000 bis 99.999 Euro) wäre es mir nicht wert gewesen. Und eingeschmolzen hätte ich sie natürlich erst recht nicht.
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11.12.2008 12:29 Uhr von darmspuehler
 
+9 | -2
 
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musst: nur tief genug graben ;) ,dann kommst du bei dem der unter dir wohnt im Tresor raus
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11.12.2008 12:33 Uhr von Irminsul
 
+13 | -3
 
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Wieso: ist der Schatz den nicht sein Eigentum? Wozu nen Finderlohn?
Meiner Meinung nach wäre es wohl nur Rechtens wenn das Museum den "Schatz" mieten könnte zur Ausstellung oder der Finder ihn zur Verfügung stellt...
Aber das grenzt ja schon an enteignung..
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11.12.2008 12:44 Uhr von stoffeloni
 
+11 | -5
 
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genau: das dacht ich mir auch!
er hat ihn auf seinem grund und boden gefunden also ist es SEINS!
da ist es nur gut und billig, dass das museum ihn BITTET den schatz zur verfügung zu stellen oder ihn zum verkauf anzubieten.
aber "Finderlohn" ist meiner meinung nach die völlig falsche bezeichnung...

das grenzt nicht nur an, das IST enteignung!
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11.12.2008 12:45 Uhr von ***Dolly***
 
+6 | -1
 
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wenn: ich mich nicht irre, ist es nicht gestattet archeologische/geschichtliche fundsachen zu behalten. i-wie so in der art auf jedenfall...
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11.12.2008 12:50 Uhr von darQue
 
+4 | -5
 
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wieso behalten nemesis: was haste dann davon?
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11.12.2008 13:00 Uhr von Scratcher
 
+8 | -1
 
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Alles wertvolle was auf "DEINEM" Grundstück gefunden wird gehört dem "STAAT" du bekommst nur einen Finderlohn von
(wenn ich nicht irre) 10% und von diesen 10% greift sich die Steuer auch noch was ab
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11.12.2008 13:05 Uhr von xj12
 
+7 | -2
 
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Unlogisch: finde ich warum man soetwas abgeben muss. Klar wenn ich aus nem See zB etwas rausziehe oder einen Nazischatz finde muss ich es abgeben. Hier wurde aber etwas auf dem Grundstück (Haus) gefunden. Hätte ja auch von einem seiner Ahnen sein können. Ich muss ja auch die Taschenuhr meines Ur-Urgroßvaters nicht abgeben - die habe ich beim Umzug auch verlegt und erst kürzlich wiedergefunden.
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11.12.2008 13:24 Uhr von saber_
 
+8 | -1
 
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find ich irgendwie behindert diese regelung... ich will mal denjenigen sehen der mir finderlohn anbietet wenn ich auf MEINEM grundstueck nen schatz finde...

da geh ih doch lieber auf den schwarzmarkt und verkauf es da...

was ist denn eigentlich wenn ich atommuell in meinem garten find? da muss ich sicher selber fuer die entsorgung blechen... waere zumindest mal logisch:)
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11.12.2008 13:27 Uhr von Scratcher
 
+4 | -3
 
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Alles Wertvolle was auf "DEINEN" Grundstück gefunden wird, gehört dem"STAAT".Du bekommst nur einen Finderlohn von
(wenn ich nicht irre) 10% des Geschätzten Wertes, wovon auch noch die "STEUER" sich ihren Teil abgreift.
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11.12.2008 13:41 Uhr von Klecks13
 
+6 | -1
 
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Finderlohn: ist jedenfalls besser als gar nix!
Wem der Fund gehört ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. In Bayern z.B. gehört so ein Schatzfund zur Hälfte dem Staat, die andere Hälfte teilen sich Finder und Grundbesitzer (wenn es nicht sowieso die selbe Person ist). In Sachsen z.B. wurde das sog. Schatzregal aus DDR-Zeiten übernommen, da bekommt der Finder ausser nem feuchten Händedruck gar nix. Weshalb es dort auch vermehrt zu Raubgrabungen kommt und die Fundstücke dann auf dem Schwarzmarkt landen. Da ist der Kerl mit ´ner fünfstelligen Summe wirklich gut dran.
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11.12.2008 14:09 Uhr von Klecks13
 
+3 | -0
 
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@ Æshættr: Leider nicht ganz richtig, siehe
http://de.wikipedia.org/...
unter "Schatzfund".
Und wie gesagt, der § 984 BGB (regelt die Besitzverhältnisse bei Funden) wird durch die verschiedenen Schatzregale der Bundesländer oftmals eingeschränkt, teilweise sogar ganz aufgehoben. In diesen Fällen bekommt der Finder dann wenig bis gar nix.
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11.12.2008 14:21 Uhr von affenkotze
 
+5 | -4
 
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@nOnO: Wie kommst du darauf, Leute die sich mit der deutschen Gesetzeslage auskennen als unintelligent zu bezeichnen? Du weist ja, wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen!
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11.12.2008 14:35 Uhr von The_Quilla
 
+1 | -1
 
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nicht sein eigentum, deshalb: Nach deutschem Recht ist ein Schatz oder auch Schatzfund eine Sache, die so lange verborgen gelegen hat, dass ihr Eigentümer nicht mehr zu ermitteln ist (§ 984 BGB). Der Finder eines Schatzes erwirbt bereits mit der Entdeckung hälftiges Miteigentum, siehe Fund, es sei denn es gilt, das Schatzregal, das sich auf archäologische Funde bezieht.
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11.12.2008 15:51 Uhr von JG-SN
 
+2 | -1
 
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Ka-Ching: Jackpot!

Der Finder ist ein Glückspilz, fünfstellig ist allerding , mit Sicherheit, auch die Renovierung des Hauses. ;)

Finder freut sich - Museum auch
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11.12.2008 22:30 Uhr von HansDampf7
 
+0 | -1
 
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soweit ich weiß, ist das ein Zahlungsmittel gewesen damals, nach geltendem Recht, müsste der damalige Wert ermittelt werden und auf den heutigen wert umgerechnet werden und davon bekommt der finder glaube ich 5% wenn sich der rechtmässige Besitzer in einer festgelegten Frist nicht meldet.

wäre es 37 Goldnuggets gewesen dürfte der Finder alles behalten.
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12.12.2008 00:15 Uhr von Flocke20
 
+0 | -0
 
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Cizzar hat recht es ist wirklich so... 50% der Finder, 50% der Besitzer des Grundstücks auf dem es gefunden wurde...
da in diesem Fall beides die gleiche Person sind... 100%...

zumindest steht es so auch im Mindener Tageblatt...

Grüße aus Minden ;)
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12.12.2008 01:55 Uhr von cappucinoo
 
+1 | -0
 
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naja: ich hätte eine münze nach der anderen ganz normal zum verkauf angeboten
soll mal einer beweisen das es nicht seine eigenen sind
waren hat schon ewig in familienbesitz , da kann keiner was gegen machen

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