10.12.08 11:44 Uhr
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Nordseeinseln wehren sich gegen Windkraftwerke

Die beiden Nordseeinseln Borkum und Wangerooge wollen nicht tatenlos zusehen, wie die für 2011 geplanten Windkraftwerke vor ihren Küsten die Landschaft verschandeln und die Touristen vertreiben.

Außerdem befürchten sie Schäden an der Umwelt, wenn eventuelle Schiffskollisionen eine Ölverschmutzung in der Region auslösen. Deshalb klagen sie gegen die Errichtung der beiden Offshore-Windparks vor ihren Küsten.

14 Kilometer vor Borkum sollen bis zu 44 solcher Anlagen gebaut werden und 13 Kilometer vor den Küsten Wangerooges 18 Anlagen. Das zuständige Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg und die Betreiber-Unternehmen sehen den Klagen gelassen entgegen.


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WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Nordsee
Quelle: diepresse.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.12.2008 11:40 Uhr von Corazon
 
+0 | -0
 
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Ich finde die Windkraft-Anlagen schon auf dem Land hässlich, sie verschandeln in der Tat die Landschaft.
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10.12.2008 11:55 Uhr von borgworld2
 
+1 | -4
 
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Die Natur muss dem Ökostrom weichen!
Denn Öko muss jetzt um biegen und brechen!
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10.12.2008 11:59 Uhr von Yuggoth
 
+8 | -1
 
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Warum wohl werden die Windkrafträder in Himmelgrau/Weiß gestrichen?
Offshore Anlagen sind soweit draussen fast nicht zu sehen geschweige denn zu hören.
An Land kann ich die klagen verstehen aber 13km vor der Küste, das ist Pillepalle.
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10.12.2008 12:01 Uhr von KingPR
 
+4 | -1
 
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Bohrt ein tiefes Loch in den Boden: und baut nen Geothermiekraftwerk, dann könnt ihr die Windkraftanlagen boykottieren und sie werden nicht mehr gebaut/bzw. dann wieder abgebaut.
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10.12.2008 12:15 Uhr von ZTUC
 
+3 | -1
 
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Strom aus der Steckdose? Wahrscheinlich glaubt man dort noch, dass der Strom aus der Steckdose kommt. Wie man es wohl finden würde, wenn man dort ein Kohlekraftwerk baut? In anderen Regionen Deutschlands muss man sich auch damit abfinden, dass Kraftwerke vor Ort existieren.
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10.12.2008 12:26 Uhr von Jorka
 
+2 | -3
 
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Ich: kann die Bedenken gut verstehen.

13 Km sind keineswegs pille palle.
Ich wohne an der Küste und wenn wir hier richtig gute Sicht haben, kann man manchmal bis an die 50 Km weit gucken.

Meinetwegen sollen sie die Off Shore Parks aufstellen, dann aber mindestens soweit draussen das man die Anlagen nur sehr selten zu Gesicht bekommen (also mindestens 40 bis 50 Km weit vor den Inseln)
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10.12.2008 13:05 Uhr von phil_85
 
+2 | -3
 
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Hmmm: an Land wird das Argument, dass sie schlecht aussehen totgeredet. Über Dinge wie Luftdruckschwankungen (was erwiesener Maßen Lungen von kleinen Lebewesen schädigen/zerstören kann) und Schattenspiel (was defakto epileptische Anfälle auslösen kann) wird gar nicht erst geredet.

Aber auf hoher See, da sind sie gefährlich, klar! Und die Schiffe kollidieren natürlich miteinander, weil sie ja die 50-100m großen Windräder, die in Clustern zusammenstehen übersehen und im letzten Moment ausweichen und dabei nicht auf ihr Radar achten und das entgegenkommende Schiff übersehen.

Und jaaa, die Offshore-Parks sind ja auch in Küstennähe gebaut und nicht einige km von der Küste entfernt...

Die Gründe kann man 1:1 auf die Windkraftanlagen an Land übertragen und noch mehr anführen...da ist´s aber egal.
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10.12.2008 13:12 Uhr von Bokaj
 
+2 | -1
 
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Ich kann es nicht mehr hören. Srom kommt nun nicht einfach aus der Steckdose. Kernkraftwerk will keiner, Kohlekraftwerke gehen schon aus Treibhausgasengründen nicht, aber auf Strom verzichten will niemand.
Die umweltfreundlichen Windmühlen sind auch nicht gerne gesehen.
Strom ja. aber keine Strom produzierenden Werke in der Umgebung.

Das klappt nicht.
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10.12.2008 13:15 Uhr von Faceplant
 
+2 | -1
 
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Wieso macht man denn nicht aus den Windkrafträdern selbst eine Attarktion, bspw. dass man auf eine Plattform ganz nach oben kann?
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10.12.2008 13:20 Uhr von Jadephyre
 
+4 | -1
 
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man sollte lieber Geld in die Kernfusionsforschung investieren als immer mehr von diesen Windrädern aufstellen deren Energieleistung im Stromnetz oft kaum messbar ist.
Von mir aus sollen die Gezeitenkraftwerke bauen, aber nicht so einen Schwachfug...
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10.12.2008 13:42 Uhr von Petaa
 
+1 | -1
 
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klar doch: Hier auf dem Festland, kann man sich schon nicht mehr gegen Windräder die keinen Kilometer von einem entfernt stehen werden wehren, aber die Leuts auf den Inseln meinen 13 km sind nicht genug.

Stellt denen einfach mal 2 oder 3 von den Dingern auf die Wiese und bietet an sie wieder zu demontieren, wenn die Offshoreanlage in Betrieb geht. Dann habt ihr auf einmal ganz viele Unterstützer der Offshoreanlage.

Ansonsten kann ich Jadephyre nur zustimmen. Last die Räder Räder sein sein und steckt das Geld in die Fusionsforschung. Hier steckt im Augenblick das meiste Potential aber es wird nur mit relativ bescheidenen Mitteln geforscht...
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10.12.2008 14:32 Uhr von vmaxxer
 
+1 | -1
 
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irgendwoher muss er ja kommen der strom: Man kann denen ja anbieten alternativ ein Kohle/Öl/Gas/Atomenergie-Kraftwerk dahin zu setzen.....
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10.12.2008 17:17 Uhr von Putt
 
+0 | -0
 
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@Jadephyre: Suchst du einen Job als Energieberater der Merkel? Dein Gerede würde ins Anforderungsprofil passen. Aber der Job ist leider schon vergeben. Da sitzt schon der Herr Lars Göran Josefsson ( http://www.bundeskanzlerin.de/... ). Der ist ganz nebenbei auch noch CEO bei Vattenfall ( http://de.wikipedia.org/... ), nicht das ich jetzt seine unabhängigkeit in Frage stellen will. Auch wenn man das bei praktisch allen Entscheidungen der Regierung im Energiesektor denken könnte.
Welche Macht die Oligopolisten haben zeigen viele Beispiele. Das wehren der beiden Nordseeinseln kann sich durchaus lohnen. Die großen Energiekonzerne zahlen da schon mal einige Millionen für solche PR Arbeit.
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10.12.2008 22:34 Uhr von Ulli1958
 
+1 | -2
 
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Sch*ißt auf Windkraft, baut Atomkraftwerke! Kennt sich jemand damit aus, ob Meerwasser als Kühlwasser für AKWs taugt? Falls ja, sollte man Atomkraftwerke in Zukunft dort bauen, wo das Wasser in einem trockenen Sommer nicht knapp wird: Im Meer.

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