10.12.08 11:59 Uhr
 386
 

Nanosilber: Wundermittel gegen Bakterien birgt Risiken

Produkte enthalten immer öfter Nanosilber. Die Substanz soll zum Beispiel dafür sorgen, dass in Kühlschränken oder Frischhaltedosen nicht zu viele Bakterien ihr Unwesen treiben. Auch in Krankenhäusern soll Nanosilber Krankheitskeimen den Gar aus machen.

Fast genauso vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten sind aber auch die Risiken für Umwelt und Gesundheit. Bislang wissen Forscher kaum etwas über das Material: Unklar ist etwa, ob die winzigen Partikel in den Körper kommen und dort Zellen schädigen können.

Verbraucher haben derzeit meist nicht die Wahl, ob sie das Risiko eingehen wollen, ein Produkt mit Nanosilber zu nutzen: Hersteller müssen die Verwendung des Materials nicht auf der Verpackung angeben. Chemikalienexperte Jurek Vengels vom BUND fordert, dass sich das ändern soll.


WebReporter: konsumo
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wunder, Wunde, Bakterie
Quelle: www.konsumo.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

2.545 Lichtjahre von der Erde entfernt - Sternensystem mit acht Planeten gefunden
Forscher haben lebende Lampen entwickelt - Lesen mit Brunnenkresse
Immunantwort der Mutter verantwortlich: Jüngere Brüder sind öfter homosexuell

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
10.12.2008 12:11 Uhr von vostei
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
10.12.2008 12:32 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Da in den Gehirnzellen hinter der Nase schon Goldstaub nachgewiesen wurde (bei jemandem, der damit gearbeitet hatte), ist es logischerweise auch Nanopartikeln aus Silber möglich, in den Körper einzudringen und ihre gegen Bakterien wirksame Arbeit auch an anderer Stelle zu verrichten.
´Ne schöne Sache an sich, aber eben noch gänzlich ohne praktische Langzeiterfahrung.

Andererseits: Die Menschheit ist zahlenmässig groß genug, um es gefahrlos ausprobieren zu können. :-)
Kommentar ansehen
10.12.2008 13:02 Uhr von phil_85
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Nanopartikel: sind so klein, dass sie durch Poren und dergleichen in den Körper gelangen. Die Frage ist, ob sie klein genug sind, dass sie auch in die Zellen gelangen und dort Schaden anrichten können.

Dass man Nanopartikel einatmet und diese sich dann in den entsprechenden Organen ablagern ist total logisch. Ebenso passiert es ja mit Rußpartikeln und dergleichen.

Die Frage ist nur: Stört zb das Nanosilber die körpereigene Bakterienwelt?
Kommentar ansehen
10.12.2008 13:18 Uhr von gofisch
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
bei gebrauch von kolloidalen silber, was vor einiger zeit auch als wundermittel angepriesen wurde, kann passieren was das bild in dem vostei-link zeigt. es wird nämlich nicht mehr aus dem organismus ausgeschieden.

also munter überall hinpappen und draufschmieren, auch aufs brot, dann sehen wir in paar jahren alle aus wie die schlumpfe. und wozu den verbraucher informieren. die endfärbung kann man sich ja eh nicht aussuchen. -.-

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Irak: 17-jährige ehemalige IS-Anhängerin wird wohl nicht nach Deutschland kommen
Zörbig: Flüchtlinge griffen Polizisten im Asylheim an
2.545 Lichtjahre von der Erde entfernt - Sternensystem mit acht Planeten gefunden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?