09.12.08 21:24 Uhr
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Chicago: Arbeiter besetzen Fabrik

Nachdem der Türenfabrik Republic Kredite verweigert wurden, musste sie ihre Arbeiter entlassen, die jetzt die Fabrik besetzen. Mit dieser Besetzung machen sie ihren Unmut hinsichtlich der immensen Hilfen für Banken deutlich. Die Besetzer erfahren eine große Welle der Solidarität im Land.

Präsident Obama hat Verständnis für diese Aktion, da die Wall Street eigentlich gerettet werden sollte, um Arbeitsplatzverluste zu vermeiden.

Am Sonntag reiste der Bürgerrechtler Jesse Jackson an und verteilte Lebensmittel. Seiner Ansicht nach könnte sich hier eine Massenbewegung gegen wirtschaftliche Gewalt entwickeln.


WebReporter: christi244
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Arbeiter, Chicago, Fabrik
Quelle: www.nzz.ch

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2008 21:17 Uhr von christi244
 
+0 | -0
 
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Das sollte hier auch praktiziert werden. Denn auch hier werden mit der Bankenrettung nur die Aufsichtsräte und sonstigen Sesselpfurzer geschützt, während der kleine Mann auf der Straße Hartz IV ausgeliefert sein wird.
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09.12.2008 21:33 Uhr von Elvy
 
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@christi: Es wäre wirklich nicht schlecht, wenn Ihr Euch wehren würdet, denn die Unterschiede zwischen Euch und uns schmelzen mittlerweile sehr dahin.

Und manchmal kommt mir, wie Dir in den Sinn, dass diese "Krise" eventuell nur künstlich sein könnte zum Wohle einiger ganz weniger Multis, die damit eigentlich nur ihr Scherflein ins Trockene bringen wollen, auf dem Rücken der Allgemeinheit.

Für mich sollte sich hier eine weltweite Aktion draus entwickeln. Solidarität unter denen, die hier ausgebootet werden sollen.
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09.12.2008 21:38 Uhr von oneWhiteStripe
 
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es hat begonnen 8.Dezenber 2008
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09.12.2008 21:44 Uhr von christi244
 
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White: Ich hoffe, Du hast Recht!!!

Es ist schon sehr merkwürdig, dass diese News hier in D nicht zu finden waren, wo doch jede umgekippte Mülltonne in den USA bei uns im TV für Schlagzeilen sorgt.

Hat man solche Angst, dass dieser Funke überspringen könnte ... im Hinblick auf das Geschwafel unserer Zündelelse zum Thema 2009?
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09.12.2008 22:06 Uhr von Yes-Well
 
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Auch wenns Minus gibt: Schaut euch den Film Zeitgeist an. Geht mit Offenen Augen und Ohren durch die Welt!

Glaubt nicht alles was euch das Fehrnsehen zeigt. Glaubt auch nicht jeder Internetseite über verschwörungstheorien. Aber schaut euch beide Seiten an und überlegt, was richtig und falsch ist.

Und unser Bankensystem was wir haben ist falsch. Das Geld gehört den Banken. Es wird nur gegen Zinsen verliehen. Auch an den Staat.
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09.12.2008 22:10 Uhr von christi244
 
+4 | -1
 
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Falsch Yes: Das Geld gehört nicht den Banken, sondern denen, die es verdient haben. Die Banken arbeiten nur damit und machen ihre Gewinne. Dies ist legitim, aber es sollte sich niemals gegen die Allgemeinheit wenden, wie es der Fall im Heute ist.

Was sich heute abspielt ist Betrug.
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09.12.2008 22:16 Uhr von sinsemilia
 
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yes-well: was er meinte, sind die EZB, die europäischen Zentralbanken; und denen gehört nunmal das Geld.
Sie verleihen es an Staaten
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09.12.2008 22:22 Uhr von Elvy
 
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sinsemilia: Es ist aber nicht die EZB, die gestützt wird, sondern es sind die Banken, die mit ihren Einlagen gezockt haben. Es ist nicht die EZB, die Unternehmen Kredite verweigert aus sehr unerfindlichen Gründen.

Bei Euch sind es hauptsächlich die Landesbanken, die Gelder gegen die Wand gefahren haben ... wurden die oberen Verantwortlichen ausgetauscht. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist mir nichts aufgefallen.
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09.12.2008 22:26 Uhr von sinsemilia
 
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Evy: hab ja nicht gesagt, dass die daran schuld sind, wollte nur das kommentar von yes-well berichtigen...
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09.12.2008 22:43 Uhr von anderschd
 
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Seit ihr der Meinung: dass alles den Bach runter geht? Oder gehen sollte? Und wie wird es enden?
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09.12.2008 23:11 Uhr von Yes-Well
 
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@anderschd Ja ich bin der Meinung: Es ist doch jetzt genau wie damals. Dir Wirtschaft geht erst hoch und fällt dann tief.

Dann steigt die Inflazion. Und wo verdient man das Geld dann am besten? Mit Krieg!

Die Nazis wurde von IG-Farben mit Geld und Rohstoffen versorgt. Diese bekam wieder alles von der Rockefeler Bank aus Amerika.
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09.12.2008 23:22 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Kritik: Auch wenn es Einigen nicht schmecken dürfte, der Autor - bekannt als "kritischer Kommentator" - hat schon wesentlich verständlichere Texte abgeliefert.

Überschrift: klingt logisch, ist gut
1. KA. soweit so gut, etwas sperrig formuliert, aber nachvollziehbar
2. KA: Jetzt harkt´s. Die Wall Street brauch nicht gerettet zu werden. Sie ist eine Börse, an der Wertpapiere gehandelt werden. Selbst nach dem "Schwarzen Freitag" 1929 musste die Wall Street nicht gerettet werden, wohl aber die Aktienkurse. Was hier einfließt, ist eher die Meinung des Autors, dass unser gesamtes Finanzsystem den Bach runtergeht. Das aber steht nicht in dem Originalartikel.
3. KA: ok

Kommentar:
Hier scheint der Autor vom Hölzchen auf´s Stöckchen zu schließen. Was bitte hat Hartz IV mit der Fabrikbesetzung in den USA zu tun? Das hört sich ein klein wenig nach hilflosen Totschlagsargumenten an, mit denen das Finanzsystem und die derzeitige Globalisierung kritisiert werden soll. Das mag so sein und ist als Meinung keineswegs zu verurteilen. Nur sauber argumentiert ist es nicht. Ich will es mal so formulieren: Auch 20 Jahre nach dem Zusammenbruch des ach so gerechten real existierenden Sozialismus haben es einige "Romantiker" noch immer nicht verstanden. Die real existierenden Bedürfnisse des Menschen - im Falle des Investors ist es die Gier nach Rendite - lassen sich nun mal nicht abstellen. Und der "kleine Mann" wird immer irgend einer Form von Bürokratie ausgeliefert sein. Das dürfte sich aber auch in einem wirklichen Sozialismus nicht anders verhalten. Auch dort herrschen Bürokraten, nur dass sie eben auch das Eigenengagement blockieren. Und eine "Bettel-Deinen-Nachbarn-an"-Politik ("beggar-thy-neighbour") hat in der Folge der großen Wirtschaftskrisen - allen voran 1929 - eben dazu geführt, dass sich die Wirtschaft eben nicht erholen, eben nicht Arbeitsplätze geschaffen wurden, sondern zu Millionen vernichtet wurden. Die Folgen im damaligen Deutschen Reich sind uns hoffentlich hinlänglich bekannt.

Fazit:
Ein Stern Abzug wegen der 2. KA, weil sie Meinung transportiert, wo genügend sinn- und wertvolle Information in der Originalquelle steckt.
Ansonsten aber vier Punkte für den m.E. gelungenen Grundgedanken, eine kritische Diskussion in Gang zu bringen.
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10.12.2008 18:06 Uhr von christi244
 
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Hallo Ralph, grüß Dich!!!

Lass mich mal was zu KA 2 sagen: Hier der Original-Text:

>Er pflegt in seinen Reden von der Notwendigkeit zu reden, die Wall Street vor dem völligen Absturz zu retten, damit die «Main Street» – das breite Publikum – vor Arbeitsplatzverlusten bewahrt wird.<

Also nix meine Meinung, obgleich doch ja, gedanklich laufe ich damit konform.

Dann zu Deinem Kommentar:

Hartz IV selber hat nichts mit der Fabrikbesetzung zu tun, da es in den USA kein Hartz IV gibt. Der Rückschluss aber liegt dort, dass es bei uns nicht anders aussieht als eben in den USA, nur mit dem Unterschied, dass die Amis ihre Allerwertesten erheben ... .

Was genau ist an meinem Kommentar falsch?: >Das sollte hier auch praktiziert werden. Denn auch hier werden mit der Bankenrettung nur die Aufsichtsräte und sonstigen Sesselpfurzer geschützt, während der kleine Mann auf der Straße Hartz IV ausgeliefert sein wird. <

Wann musste hier in D auch nur ein Aufsichtsrat wo seinen Hut nehmen, wann wurde auch in nur einer dieser Banken die Führungscrew komplett ausgetauscht aufgrund mangelhafter Durchführung ihrer Aufgaben? Was gefeuert wird, sind die kleinen Bankangestellten, die kaum an der Situation etwas verbockt haben und von diesen dürften wohl auch viele bei Hartz IV landen. Das gilt ebenso für die Angestellten/Arbeiter in den Unternehmen, wo die Jobs für Gewinnmargen reduziert bzw. geoutsourced wurden. Nicht die Führungriege geht vor die Hunde, sondern der kleine Mann auf der Straße. Ich habe den Artikel lediglich auf uns umgelegt, denn Parallelen sind zweifelsohne eine Menge vorhanden, bis auf die Tatsache, dass es offensichtlich in D nicht mal die Betroffenen kümmert, während die Amis moven.

Wenn ich mich nicht ganz täusche, so sind sie ALLE noch dort, wo sie vor dem Zocken waren. Insbesondere in den LBs.

Doch, Du kannst die Gier nach Rendite abstellen, nämlich in der Form, dass Lobbyisten KEINE Gesetze mehr schreiben dürfen, wie es in diesem Lande augenblicklich der Fall ist.

Und ich schließe mich auch Obama an, der nämlich plant, Unternehmen, die Jobs ersatzlos ins Ausland verlagern, mit Strafen zu belegen und Unternehmen, die im Inland Jobs schaffen, zu unterstützen. <-- -Dies stand nicht im Artikel.

Auf uns bezogen, so wäre dies durchaus auch realisierbar. Vor allem aber würde es auch bedeuten, der Lohnsklaverei der Zeitarbeitslobby ein Ende zu setzen durch die Schaffung von Mindestlöhnen auf einem Niveau, dass dem eines angestellten Beschäftigten gleichkommt. <-- Das stand auch nicht im Artikel.

Ich maße mir kein Urteil über die USA an, wenn ich nicht parallel dazu unsere eigenen Verhältnisse im Auge habe und vergleichen kann.

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