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Wilmersdorf: Ehemaliger Linksterrorist schmeißt mit Pflastersteinen auf Bank

Lange hatte man nichts mehr von ihm gehört, nun ist eine der schillerndsten Figuren des linken Terrorismus wieder in Erscheinung getreten. Till Eberhard Meyer warf Pflastersteine auf ein Bankgebäude. Und das wohl aus Wut über ein Urteil im Fall eines in einer Polizeizelle verbrannten Asylbewerbers.

In dem Verfahren wurden zwei Polizisten frei gesprochen (SN berichtete). Der 64-jährige Meyer (früher Teil der "Bewegung 2. Juni") wurde von Passanten beim Werfen der Pflastersteine beobachtet und kam in Haft. Dass es keine Verbindung zwischen der Bank und dem Asylbewerber gibt war Meyer wohl egal.

Meyer hatte unter anderem für die damalige Staatssicherheit der DDR die Zeitung "taz" ausspioniert und war maßgeblich an der Entführung des Berliner CDU-Vorsitzenden Peter Lorenz beteiligt. Meyer wurde 1986 vorzeitig aus der Haft entlassen, nachdem er sich vom "bewaffneten Kampf" distanzierte.


WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bank, Pflasterstein
Quelle: www.tagesspiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2008 20:40 Uhr von Yoshimitsu
 
+4 | -5
 
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Alles "Klar"? Christian?
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09.12.2008 22:24 Uhr von keinegier
 
+2 | -2
 
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klar: jetzt hat er den bewaffneten kampf wieder aufgenommen, wenn auch mit einfachen mitteln.
Christian

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