09.12.08 18:12 Uhr
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Künstliche Intelligenzen mit Einfühlungsvermögen

Das Pariser Institute of Technology und die EU arbeiten gemeinsam an der Weiterentwicklung von virtuellen Persönlichkeiten. Solche ECAs (Embodied Conversational Agents) werden schon seit 1994 eingesetzt, ihr Erfolg ist aber wegen mangelnden Einfühlungsvermögens begrenzt.

Mittels Webcam kann die künstliche Intelligenz der Zukunft die Gefühle des Anwenders erkennen und entsprechend reagieren. Das soll die Frustration, die bei der Interaktion mit herkömmlichen ECAs rasch eintritt, vermeiden und längerfristige "Beziehungen" zwischen Mensch und KI ermöglichen.

Das Ziel der Entwicklung sind virtuelle Persönlichkeiten für den Lehrbereich, in der Medizin, an Informationsständen und natürlich im Bereich der interaktiven Unterhaltung. In Sydney wurde ein Prototyp präsentiert, der auf die Emotionen eines "echten" Kino-Publikums reagierte.


WebReporter: veggie
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Intel, Intelligenz
Quelle: dsc.discovery.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2008 18:08 Uhr von veggie
 
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Mich haben schon anno dazumals die ersten "KI's" fasziniert. Das war noch auf dem C64 und das Programm hieß ELIZA.

Wenn so ein Ding halbwegs gut funktioniert, wäre es auf jeden Fall wesentlich besser als z.b. die heutigen automatischen Telefonsystem, die sich mehr hinderlich als hilfreich verhalten.

Auch als Hilfefunktion statt der nervenden Büroklammer oder als Unterstützung bei Ticketautomaten etc. wären sie geeignet.

Und natürlich optimal für Games - besonders Adventures.
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09.12.2008 18:39 Uhr von casus
 
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Hier der Link: ELIZA [ http://de.wikipedia.org/... ]

Die Idee war jedenfalls schon lange vor dem C64 bekannt ;-)
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09.12.2008 18:42 Uhr von veggie
 
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@ casus: Ja, aber da gabs vielleicht 20 Menschen auf der Welt, die Zugang zu einem Computer hatten ;-)
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09.12.2008 18:47 Uhr von casus
 
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@Autor die Geister die ich rief ;-): "Auch als Hilfefunktion statt der nervenden Büroklammer oder als Unterstützung bei Ticketautomaten etc. wären sie geeignet."

!: Hallo, ich habe entdeckt das Sie einen Fehler gemacht haben.... Bitte wählen Sie, wie ich Sie in ihrer Arbeit unterstützen kann. [Korrektur] [Nichts tun] [f*ck off] [beten]

A: [Korrektur]

!: Sie haben ... Nichts tun gewählt..

A: [Korrektur] !!

!: Hallo, Sie haben einen Fehler gemacht ...

A: [f*ck off]

!: Entschuldigung, ich hoffe der Fehler, den Sie gemacht haben, wird von Ihnen nicht als zu schwerwiegende empfunden...

A: Oh Mein Gott!!! *@x!!!

!: Sie haben .. beten gewählt ... Vater unser der Du bist im Himmel ....

!: Hat Ihnen diese mentale Hilfestellung bei der Bewältigung Ihres Problemes gehofen? [Ja] [Nein] [Weiss nicht]
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09.12.2008 18:50 Uhr von casus
 
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@veggie: Okay, weit verbreitet waren die wohl noch nicht ;-)

http://de.wikipedia.org/...

ELIZA wird wohl dabei geholfen haben, das die sich nicht soooo allein gefühlt haben. Immer ein Gesprächspartner an der Tastatur *g*
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09.12.2008 20:20 Uhr von HansDampf7
 
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halte ich: für völlig unsinnig diese erfindung, wenn ich Menschliche Emotionen erfahren möchte, dann unterhalte ich mich mit einem Menschlichen Wesen.
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09.12.2008 21:43 Uhr von Ossi35
 
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@HansDampf7: Darum geht es hierbei ja garnicht.

Dem Menschen wird die interaktion mit Maschinen durch sowas nunmal wesentlich erleichtert. Dabei geht es nicht um den Ersatz von Menschen.
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09.12.2008 23:01 Uhr von Baststar
 
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ELIZA: Erzählen Sie mir mehr über den Ersatz von Menschen!
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09.12.2008 23:23 Uhr von veggie
 
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@Baststar / casus: Genau dabei geht es bei dieser Entwicklung, daß das virtuelle Gegenüber merkt, wenn es nervig wird, und sich entsprechend anpaßt und das Nerven bleiben läßt.
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10.12.2008 17:40 Uhr von DerBibliothekar
 
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Wenn: Menschen es bauen, kann es nur künstliche dummheit sein.
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10.12.2008 18:45 Uhr von veggie
 
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@ DerBibliothekar: Bei den jetzigen künstlichen "Intelligenzen" kann ich nur zustimmen - das sag ich nämlich auch immer.

Aber man wird ja hoffen dürfen ;-)

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