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USA: Waffen gegen Gutscheine

Seit 2005 bietet die Stadt Los Angelos im Stadtteil Compton in der Weihnachtszeit die Umtauschaktion "Gewehre gegen Geschenke" an. In diesem Vorort ist die Kriminalitätsrate besonders hoch. Bei dieser Aktion können nicht legal erworbene Waffen beim Sheriff gegen Warengutscheine eingetauscht werden.

In diesem Jahr ist der Zuspruch zu dieser Aktion besonders groß. Landeten im letzten Jahr 387 Schusswaffen beim Sheriff, sind es in diesem Jahr bereits 965. In den letzten Jahren bevorzugten die Umtauscher Gutscheine für Elektronikläden.

In diesem Jahr macht sich die Finanzkrise auch darin bemerkbar, dass vor allem Supermarktgutscheine erbeten werden. Mit den Gutscheinen wollen die Menschen Lebensmittel erwerben, um das Überleben ihrer Familien zu sichern.


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WebReporter: Katzee
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Waffe, Gutschein
Quelle: www.n-tv.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2008 11:27 Uhr von inept_aider
 
+2 | -13
 
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09.12.2008 11:46 Uhr von Haecceitas
 
+15 | -0
 
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@inept_aider: Da sich die Aktion auf nicht legal erworbene Waffen bezieht, würde man sich beim Verkauf derer straffällig machen (wobei ja schon der Besitz nicht legal ist). Also würde man im schlimmsten Fall im Gefängnis enden. Da finde ich die Regelung mit den Gutscheinen deutlich besser.
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09.12.2008 11:48 Uhr von wuermchenn
 
+9 | -0
 
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@inept_aider: und dann werden die Waffen an andere Kriminelle verkauft.Und der Teufelskreislauf geht von vorne los.
Beim Sheriff können diese dann wenigstens aus dem Kreislauf rausgenommen werden.
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09.12.2008 11:48 Uhr von Lofthoff
 
+4 | -0
 
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@ inept_aider: Denke mal dass die Regierung sich das gut ausgerechnet hat um genug Leute zu locken.
Außerdem sind in Amerika so viele Waffen im Umlauf, dass kleinere Standartmodelle kaum etwas wert sind.
Vorallem wenn sie illegal erworben wurden.
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09.12.2008 11:48 Uhr von Dr.G0nz0
 
+2 | -10
 
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@Vorredner: das ist aver illegal und auch nicht unbedingt dem zwecke dienlich waffen aus dem verkehr zu ziehen.

man kann im endeffekt auch jemanden abknallen, kommt ins gefängnis und muss sich garnichtmehr ums essen kümmern.
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09.12.2008 11:58 Uhr von Lin-HaBu
 
+2 | -0
 
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@ inept_aider: Tun sie doch, nur halt mit vorgehaltener Waffe ^^


Das Waffenproblem ist bei den Amis hausgemacht. Wo jeder Hansdampf sich ne Waffe kaufen darf, braucht man sich nicht wundern wenn die Kriminalität steigt.
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09.12.2008 12:09 Uhr von d3niz
 
+0 | -3
 
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@wuermchenn: du hast zwar recht aber da man in amerika am kiosk sich ne knarre holen kann hatt das wenig sinn. Der Kreislauf dreht sich auch so.
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09.12.2008 12:33 Uhr von korem72
 
+1 | -0
 
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Das ist doch noch: erweiterungsfähig oder etwa nicht? Ich habe noch nicht gelesen, das ein kleines Kind sein Geschwisterchen mit einer "Banane" erschossen hat - aber mit einer Waffe schon....
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09.12.2008 12:33 Uhr von wuermchenn
 
+1 | -1
 
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@d3niz: Klar dreht sich der Kreislauf weiter, aber so lange die Leute mehr Geld für die Knarre ausgeben müssen, also sie später als Gutscheine wieder bekommen, können die jenigen welche die Waffen abgeben kein Gewinn aus dem Tausch machen. (Weiß nicht ob das so zutrifft, hoffe es aber)

Ich glaube die Aktion ist gut, aber nur ein kleiner Tropfen auf ein riesen heißen Stein.
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09.12.2008 12:43 Uhr von d3niz
 
+3 | -1
 
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nur wenn sie das lasche waffengesetz in den usa abschaffen würden,
hätte das in meinen Augen einen sinn.
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09.12.2008 12:52 Uhr von s8R
 
+3 | -0
 
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Überschrift missverständlich.

Ich dachte erst es gibt Gutscheine für Waffen
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09.12.2008 12:59 Uhr von Maxpower226
 
+2 | -0
 
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d3niz hat keine Ahnung: Nur zu eurer Information:

Man kann in amerika nicht einfach an ein kiosk gehen, um sich eine Waffe zu kaufen.

Zum Erwerb einer Schusswaffe wird ein Waffenschein benötigt und der ist auch nur regional gültig. Zudem sind in den USA Automatische Waffen auch verboten.
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09.12.2008 13:16 Uhr von d3niz
 
+1 | -2
 
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@Maxpower226: Klar braucht man ein Waffenschein den man warscheinlich in 10 minuten machen kann.
Aber ich denk mal dort ist es auf jeden leichter wie hier.
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09.12.2008 14:35 Uhr von bolitho
 
+0 | -0
 
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Endlich merkts mal einer: "Überschrift missverständlich.

Ich dachte erst es gibt Gutscheine für Waffen"

Zur Waffenproblematik empfehle ich M. Moores Film "Bowling for Columbine"..http://www.dieterwunderlich.de/...
.. auch wenn man über Moore und den Film auch geteilter Meinung sein kann.
Was in der News leider fehlt: Die abgegebenen Waffen werden geprüft ob sie ggf. bei einem Verbrechen benutzt wurden und anschließend direkt verschrottet.
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09.12.2008 15:10 Uhr von Druckerpatrone
 
+0 | -1
 
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Schnell noch die Amies entwaffnen: damit sie sich später auch nicht währen können ^^
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09.12.2008 15:29 Uhr von sv3nni
 
+1 | -4
 
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Tja warum macht man wohl so eine Aktion: A) Es hilft zur Entwaffnung der Bevoelkerung
B) Die eingetauschten Waffen koennen von Polizei & Militaer wieder gegen Demonstranten eingesetzt werden

=> Super Idee
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09.12.2008 15:37 Uhr von Urbanguerilla
 
+1 | -3
 
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Die Elite in den USA hat so einen Schiss davor dass die Bevölkerung mal zu den Waffen greift.

Das Recht steht da schließlich nicht in der Verfassung, damit die Ammis jagen und Verbrecher erschießen können.
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09.12.2008 15:41 Uhr von MaRAGE
 
+2 | -1
 
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@sv3nni: Hättets dir vielleicht erstmal "bolitho´s" Comment ansehen, oder die Original News lesen sollen...

@News
Ich halte die Aktion für sehr gut, da beide Parteien die Gewinner sind. Die Bewohner des Stadtteils erhalten Gutscheine gegen ihre illegalen Waffen und die Polizei bekommt die Möglichkeit diese aus dem Verkehr zu ziehen und auf evtl. beteiligung bei Verbrechen zu überprüfen.

"both win, nobody loose"
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10.12.2008 09:07 Uhr von sedy
 
+0 | -0
 
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jetzt werden die amerikaner entwaffnet damit beim sich bei einem aufstand keiner verteidigen kann
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10.12.2008 10:02 Uhr von bolitho
 
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Es ist schon erstaunlich wieviele dumme Vorurteile über die USA hier breitgelatscht werden - zum lesen der News oder besser noch der quelle war wohl auch keine zeit:
"Seit 2005 können im Stadtteil Compton illegale Waffen im Büro des Sheriffs anonym gegen Gutscheine für Elektronikgeschäfte und Supermärkte eingetauscht werden. Sammelten die Behörden im vergangenen Jahr 387 Waffen ein, wurden dieses Jahr 965 Schusswaffen und Pistolen gegen Gutscheine eingetauscht."

1. Es geht um den anonymen Tausch illegaler Waffen.
2. Die Sache ist freiwillig.
3. Wenn man bedenkt daß es nach dieser Quelle in den USA
http://www.hausarbeiten.de/...
über 200 Mio (legaler) Waffen gibt sind die 965 in diesem JJahr abgegebenen nicht mal der Tropfen auf den berühmten Stein.

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