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US-Hilfspaket für Autoindustrie: Branche soll von "Zar" beaufsichtigt werden

General Motors, Ford und Chrysler sind ohne staatliche Milliardenhilfen nicht überlebensfähig. Die US-Regierung sieht nun 15 Mrd. US-Dollar Überbrückungsgeld in Form von Notkrediten vor. Dennoch: Vor der endgültigen Entscheidung ist das Weiße Haus in Sorge, wie mit dem Geld umgegangen wird.

Noch-Präsident George W. Bush soll eventuell einen "Auto-Zaren" benennen, der die Aufsicht über die Industrie hat und die ordnungsgemäße Verwendung der Gelder überwacht. Sollte die Autoindustrie bis Februar 2009 keine vernünftigen Maßnahmen treffen, könne man die Gelder wieder zurücknehmen.

Als "Zar" käme Kenneth Feinberg, Anwalt der Opfer des 11. September 2001 in frage. Der designierte US-Präsident Barack Obama begrüßte indes die Kongress-Entscheidung, der US-Auto-Industrie "Feuer unter dem Hintern" zu machen. Die Branche habe viel zu lange den "Kopf in den Sand" gesteckt.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Branche, Autoindustrie, Zar
Quelle: www.handelsblatt.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2008 10:21 Uhr von no_trespassing
 
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Der ehrfürchtige "Zar". Wenn er kommt, stehen alle Bänder still :-) .

Wenn das eine Person alleine macht, ist wieder die Versuchung groß, dass da irgendwelche "Annehmlichkeiten" rüberwachsen, wenn "nicht so genau" hingeschaut wird.

Besser wäre eine internationale Kommission. Aber das lassen die Amis nicht zu.
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09.12.2008 12:27 Uhr von karmadzong
 
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das Problem der Amerikanischen Autoindustrie ist das die Führungsetage keine Ahnung von der eigenen Produktpalette hat...Sie wollen Geld um möglichst zügig auf den veränderten Markt zu reagieren und sparsamere, kleinere Autos zu bauen... OK, schaun mer mal...

GM: Konzernweit gesehen wären da sparsame und verfügbare Autos wie Corsa, Astra, Meriva etc etc

Ford: Fiesta, Focus, Cmax etc etc

Chrysler: die komplette Ex-Daewoo Palette..

nur eine kleine auswahl ;)

Die Fahrzeuge an sich sind also da, nur das die natürlich nicht in den USA gebaut werden, wobei das mit kleinen Anpassungen an die Fertigungsstraßen machbar sein sollte..

meiner Meinung gibt es keinen Grund diesen Konzernen derartig viel Kohle in den Rachen zu schmeissen, die wird Eh anderweitig verwendet.. solle Sie sich erstmal auf das konzentrieren was innerhalb des Konzerns schon hergestellt wird und, gerade im falle von Ford mit dem mittlerweile unverkäuflichen F150 Pickup einfach mal eine Fertigung auf Astra umpacken.. ruckzuck läuft das Geschäft wieder

aber so sind die Amis, immer sind die anderen Schuld und es soll auch jemand anderes Zahlen.

so, das ist meine persönliche Meinung und erhebt nicht den Anspruch auf vollständigkeit, und nu her mit den Minuspunkten.....

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