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Studie: EPO erhöht Todesrate bei Tumorpatienten um 17 Prozent

Die Substanz Erythropoetin, besser bekannt als EPO, wird häufig bei Tumorpatienten während der Chemotherapie eingesetzt. Das Mittel wurde bisher gegen Blutarmut (Anämie) eingesetzt. Nun haben Kölner Forscher in einer Untersuchung mögliche neue Risiken festgestellt.

In einer Metaanalyse aus 53 internationalen Studien und fast 14.000 Patientendaten stellte das Team um den Kölner Mediziner Prof. Andreas Engert fest, dass die Sterblichkeit von Tumorpatienten durch EPO um 17 Prozent erhöht wird. Die Ergebnisse wurden am Wochenende in San Francisco vorgestellt.

Schon vor drei Jahren hatte Engert bei seinen Forschungen um die Substanz EPO gesundheitliche Risiken festgestellt. So soll EPO unter anderem für die erhöhte Bildung von Thrombosen verantwortlich sein.


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WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Prozent, Erhöhung, Tumor, EPO
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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