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USA: Blackwater - Mitarbeiter stehen vor Gericht

Wegen dem Tod von 17 Irakern stehen nun fünf ehemalige Söldnern des "Sicherheitsunternehmens" Blackwater vor einem US-Gericht. Ihnen werden Verstöße gegen das Waffengesetz, Totschlag sowie versuchter Totschlag vorgeworfen. Ein Söldner hat seine Schuld bereits eingestanden.

Vor Gericht wird nun eine Schießerei in Bagdad vom September 2007 beurteilt, bei der 17 Iraker getötet sowie 22 zum Teil schwer verletzt wurden. Der Vorfall sorgte für internationales Aufsehen und Protest bei der irakischen Regierung.

Die Blackwater-Söldner behaupten, sie seien angegriffen worden. Eine Untersuchung der irakischen Regierung kam jedoch zu dem Ergebnis, die Schießerei sei völlig ohne jede Provokation oder Bedrohung allein von den "Sicherheitsbeamten" ausgegangen. Diese hätten einfach angefangen wild in die Menge zu schießen.


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WebReporter: NoTrashNews
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Gericht, Mitarbeiter
Quelle: www.tagesschau.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.12.2008 22:04 Uhr von NoTrashNews
 
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Die Blackwater Truppe ist berühmt-berüchtigt für ihre Schiesswütigkeit. Es gab schon diverse Fälle, in denen dieser Truppe vorgeworfen wurde, ohne jeden Grund auf unbewaffnete Zivilisten geschossen zu haben. Es auch schon diverse Videos im Netz, wo sich diese Idiotentruppe selbst dabei filmte, wie sie durch die Stadt fahren und wahllos mit Maschinengewehren auf vorbeikommende Autos ballerte.
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09.12.2008 08:44 Uhr von Valmont1982
 
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Das sind doch alle Verbrecher hoffentlich werden sie schuldig gesprochen und bekommen die Todesstrafe ! Aber das wird wohl nur ein Wunsch bleiben...

Sicher kommen die da ganz fein raus aus der Sache...
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09.12.2008 09:04 Uhr von Silenius
 
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@in80tagenumdiewelt: Um Krieg wirklich effektiv zu verhindern, musst du die Ausschalten, die generell an Kriegen Gewinn machen. Die Kriege, die der Westen startet, sind eine reine Gewinn-Verlust-Rechnung bestimmter Lobbies.
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09.12.2008 11:57 Uhr von Silenius
 
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@Primera: Sicher, das will ich gar nicht bestreiten. Allerdings gibt es auch Kriege, der wirklich der Hass hervorbringt. Natürlich muss im Hintergrund auch jemand sein, der das Geld beschafft, etc.
Allerdings sind die Gründe der westlichen Kriege nichts, was man irgendwie durch einen wissenschaftlichen Zweig erforschen müsste. ;)
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11.12.2008 15:32 Uhr von hpo78
 
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Scahill: Endlich: Eigentlich sollte es gar nicht möglich sein diese Leute zu bestrafen. Jedenfalls haben Hr. Rumsfeld und Co schon vor etwa 10 Jahren damit begonnen dieses Outsourcing an söldner vorzubereiten. Ich empfehle hierzu von Jeremy Scahill "Blackwater- Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt" (Titel in etwa richtig, findet man aber leicht).

Wenn man das Buch durch hat, wird man etwa 30-40 mal ausgiebig geko**t haben. Wir werden ganz schön für dumm verkauft. Es wurde dafür gesorgt, dass diese Söldner eine defacto Immunität genießen.

Isst jemand von Euch beim Catering Unternehmen Eurest? Die kommen in dem Buch auch vor. Wenn ichs richtig erinnere, war das Falludscha Massaker eine Eurest Lieferung die durch Blackwater-"Mitarbeiter" gesichert wurde (!!).
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11.12.2008 15:37 Uhr von hpo78
 
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@n0n0: Exakt! Söldnerverbünde werden immer dann eingesetzt wenn der zu führende Krieg von der Öffentlichkeit nicht gebilligt, die Verlusste zu hoch oder die politischen Verwicklungen zu brisant sind.

Die damalige Clique um Rumsfeld, Bush, Rice & Co hat ganze Arbeit geleistet. Paul Bremer war anders als hierzulande DArgestellt ein ganz schlimmer Finger, der den Irak nur ausgebeutet aber nicht verwaltet hat.

@Primera: Naja, der Scahill z.B. hat vielleicht Journalismus studiert ;-)

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