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Überraschendes Schuldeingeständnis der Drahtzieher vom Anschlag am 11.09. (Update)

Der hauptverdächtige Khalid Sheikh M. und vier andere Angeklagte gaben im Rahmen des Militärverfahrens um den Anschlag am 11. September 2001 überraschend ein Schuldgeständnis ab. Seit 2006 sitzen sie im Gefängnislager Guantanamo.

Der sich selbst verteidigende Sheikh M. gab vor Gericht an, die CIA habe ihn mehrmals gefoltert, und unterstellte dem Gericht die Abhängigkeit vom US-Verteidigungsministerium. Nun droht den Angeklagten die Todesstrafe.

Die Rechtmäßigkeit des Verfahrens und des Umgangs mit den Angeklagten ist umstritten.


WebReporter: farbenfinsternis
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, Anschlag, Schuld, Schulden, Drahtzieher
Quelle: www.rp-online.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.12.2008 18:41 Uhr von farbenfinsternis
 
+0 | -0
 
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Es stimmt schon. Man liest ziemlich viel in den Nachrichten, dass in Guantanamo Bay nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Seltsam finde ich allerdings, dass das Geständnis der mutmaßlichen Drahtzieher jetzt erst und so überraschend kommt. man wird sehen, wie es weiter geht.
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08.12.2008 18:56 Uhr von inept_aider
 
+13 | -1
 
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Naja "Seit 2006 sitzen sie im Gefängnislager Guantanamo."

Bei den Verhörmethoden/Folter, würde wohl jeder alles gestehen.
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08.12.2008 18:58 Uhr von majkl
 
+4 | -2
 
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doppelt!
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08.12.2008 19:12 Uhr von coolio11
 
+4 | -3
 
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@Autor: "...dass in Guantanamo Bay nicht alles mit rechten Dingen zugeht..." Meinst du das ernst? Du scheinst ja ein besonders fixer Blitz-Merker zu sein!

In Guantanamo werden seit vielen Jahren im Auftrag von Bush, Cheney und Co. heftige Menschenrechtsverletzungen begangen - und Geständnisse unter der Folter erpresst.

Was auch immer hinter diesen "Schuldeingeständnissen" steckt: nach den Kriterien, die beispielsweise von deutschen Gerichten in diesen Fällen angewendet würden, wären keinesfalls Aussagen verwertbar, die unter der Folter oder unter entwürdigenden Haftbedingungen entstanden sind.
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08.12.2008 19:27 Uhr von korem72
 
+7 | -0
 
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^^grübel^^: es sind nur noch wenige Tage, bis Bush seinen Sessel räumen muss und man überall auf der Welt hofft, dass der künftige President die ganze Geschichte etwas humaner angeht. Und jetzt auf einmal hat all das "Waterboarding" und ähnliche "humane" Verhörmethoden eine Wirkung gezeigt? Irgendetwas stört mich daran sehr gewaltig... ich komme nur noch nicht drauf was da ´falsch´ läuft...
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08.12.2008 19:55 Uhr von Cosmopolitana
 
+4 | -0
 
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Jetzt: wo die Stimmen laut werden, dass 9/11 ein Inside Job war, wird es immer kritischer mit der Glaubwürdigkeit von Bush und Co.

Den Menschen mit den Scheuklappen wird diese Aussage der endgültige Beweis sein. Nur scheiße für Bush, dass längst nicht mehr alles geglaubt wird, was sie verzapfen.

Da schau her, auf einmal kommen sie von Guantanamo, wurden nie gefoltert und geben alles zu!

Erzähl das deiner Oma Bush!
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08.12.2008 20:26 Uhr von JCR
 
+2 | -0
 
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Auch wenn er involviert war ist dieses Geständnis leider vollkommen wertlos, da es unter keinerlei rechtsstaatlichen Umständen abgegeben wurde. Nun, fast wertlos, außer vor der Willkürjustiz des Militärs.
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08.12.2008 20:32 Uhr von Dr.NoNO
 
+3 | -0
 
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Das nennt man Zeugenbeseitigung: oder wie ist es um Bushs immmunität bestellt?
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08.12.2008 21:45 Uhr von Il_Ducatista
 
+0 | -1
 
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wieso? das US Militär hilft denen lediglich beim Märtyrerwerden ?!
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08.12.2008 22:07 Uhr von daMaischdr
 
+3 | -0
 
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wirklich seeehr überraschend: Obama hat angekündigt, dass er nach seinem Amtsantritt Guantanamo schließen lassen will, was bedeutet, dass die Gefangenen vor ein anständiges Gericht mit echten Verteidigern und vernünftiger Beweisführung kommen würden.
Dies gilt es natürlich aus Sicht der jetzigen Regierung mit allen Mitteln zu verhindern (könnte ja rauskommen, dass das gar keine Terroristen sind). Also lässt man sie rechtzeitig noch schnell alles "gestehen" und kann sie somit noch vor dem 20. Januar beseitigen. Super gemacht! *kotz*
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09.12.2008 18:28 Uhr von farbenfinsternis
 
+1 | -0
 
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@coolio11: Deine ersten Zeilen sprühen geradezu vor Intellekt. Ich bin 18 Jahre alt und gebe gerne zu, dass ich wenig / kaum Ahnung von Politik habe.

Meine Aussage ist in diesem Zusammenhang folglich schwer zu kritisieren. Auch, wenn ich hier nur Hobby-Journalistin spiele, behalte ich mir vor, meine Meinung so offensiv / defensiv zu posten, wie ich das gerne möchte.

Ansonsten hast du dich mit deiner Beleidigung mir gegenüber als primitiv geoutet.

Her mit der konstruktiven Kritik, weg mit unpassenden Bepöbelungen. ;)

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